Angst vor dem Islamischen Opferfest

Das Islamische Opferfest steht wieder einmal bevor. Was für Muslime ein wichtiger Feiertag ist, bedeutet für viele Tiere die reinste Qual. Denn gläubige Muslime bringen dieses „Opfer“ auf eine wirklich unmenschliche Art und Weise dar: Sie schächten Rinder und Schafe – und vor dem Durchtrennen von Halsschlagader, Luft- und Speiseröhre werden die Opfertiere nicht einmal betäubt. Das bedeutet Höllenqualen vor dem Tod, mit Schmerzen, wie man sie sich überhaupt nicht vorstellen kann – und das minutenlang, denn die Tiere sterben bei dieser Schlacht-Methode beileibe nicht sofort.

Auch dieses Jahr haben Tierschützer Muslime dazu aufgefordret, die Opfertiere vor dem Schächten wenigstens zu betäuben, um ihnen das Schlimmste zu ersparen. Zwar ist in Deutschland rituelles Schlachten sowieso verboten – doch Traditionalisten in den Religionsgemeinschaften halten sich nicht daran; vielleicht wissen sie nicht einmal etwas von diesem Verbot. Es gibt außerdem die Möglichkeit, Ausnahmegenehmigungen zu beantragen.

Das Opferfest, das in diesem Jahr zwischen dem 15. und 18. Oktober stattfindet, sollte für Muslime auch Anlass sein, den Tieren gegenüber Barmherzigkeit walten zu lassen. Wenn das Schächten aus religiösen Gründen schon sein muss – was spricht dann bitteschön gegen das Betäuben (außer, dass das natürlich etwas kostet)? Die Tierschützer führen als Argument für eine Betäubung auch an, dass weder im Koran noch in der Sunna des Propheten das Schlachten von Tieren ohne Betäubung verlangt wird.

Trotz des Appells von Tierschutzorganisationen werden sicherlich in Hinterhöfen, Garagen oder Lagerräumen auch in diesem Jahr wieder unzählige Tiere am Opferfest dran glauben müssen. Wer so etwas mitbekommt, sollte sich allerdings nicht einfach nur abwende und sich in Mitleid für die Tiere ergehen – und das war´s dann. Vielmehr ist jeder Tierfreund aufgefordert, etwas dagegen zu unternehmen. Es gibt immerhin die Möglichkeit, die Polizei zu informieren – denn das Schächten ohne Betäubung ist in Deutschland ganz klar ein Verstoß gegen geltende Gesetze. Und an die hat sich jeder zu halten, der bei uns lebt – egal, welcher Religion er angehört!