Kuckuck ruft´s aus dem Wald

Heute möchte ich wieder einmal auf eine Aktion des Landesbundes für Vogelschutz hinweisen. Zum vierten Mal ruft der LBV alle Tierfreunde dazu auf, es zu melden, wenn sie den ersten Kuckuck hören.

Wer von der Aktion noch nichts gehört hat, fragt sich vielleicht, was das Ganze soll. Das ist schnell beantwortet: Der LBV möchte herausfinden, ob der Kuckuck in der Lage ist, sich an den Klimawandel anzupassen. In den letzten Jahren kehren nämlich die Vogelarten, denen der Kuckuck seine Eier zum Ausbrüten unterschiebt, aufgrund der Klimaerwärmung immer früher aus ihren Winterquartieren zurück. Für den Kuckuck besteht deshalb die Gefahr, dass er zu spät kommt, um noch geeignete Nester zu finden. Haben die anderen Vögel schon mit der Brut begonnen, wird es für die Kuckucksweibchen sehr schwierig, ihre Eier noch in die Nester der Zieheltern zu legen. Der Kuckuck muss sich also den Wirtsvögeln zeitlich anpassen, sonst hat er große Probleme mit seiner Fortpflanzung.

Um herauszubekommen, ob auch der Kuckuck schon auf die Klimaerwärmung reagiert, braucht der LBV die Hilfe von Tier- und Naturfreunden. Der LBV hat die Kuckucks-Aktion vor drei Jahren zum ersten Mal durchgeführt und in den letzten zwei Jahren wiederholt. Dabei stellte es sich heraus, dass auch der Kuckuck in drei aufeinanderfolgenden Jahren jeweils etwas früher zu uns zurückgekehrt ist – auch 2010, obwohl da der Winter in Bayern sehr lang dauerte. Um sicherzugehen, dass es sich bei der früheren Rückkehr nicht um einzelne „Ausreißer“ und zufällige Schwankungen handelt, ist aber eine Erfassung über einen längeren Zeitraum nötig. Aus diesem Grund macht der LBV auch in diesem Jahr mit der Aktion weiter.

Und so funktioniert es: Jeder kann mitmachen. Man teilt dem LBV einfach mit, wann und wo man heuer den ersten Kuckucksruf in Bayern gehört hat. Mitmachen kann man im Internet – einfach hier klicken und den Fragebogen ausfüllen. Oder man meldet den ersten Kuckuck per Telefon unter 0 91 74/47 75 34 oder -35 oder per Fax unter 0 91 74/47 75 75.

Im vergangenen Jahr wurden dem LBV 1200 rufende Kuckucke aus Bayern gemeldet. Ob es in diesem Jahr noch mehr werden?

 

Der Gartenrotschwanz macht Karriere

urn:newsml:dpa.com:20090101:101008-99-00195Es ist wieder so weit: Der „Vogel“ das Jahres wurde gewählt. Den Titel „Vogel des Jahres 2011“ hat sich der Gartenrotschwanz geholt. Mit dieser Entscheidung dürften sich der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der bayerische Landesbund für Vogelschutz (lbv) kaum Ärger einhandeln. Im letzten Jahr dagegen hatten sie sich mit der Kür des Kormorans zum Vogel des Jahres 2010 bei Fischereiverbänden und Teichwirten unbeliebt gemacht. Manche hatten die Wahl als reine Provokation empfunden. Darüber hatte ich auch hier im Blog geschrieben.

Die Wahl fiel diesmal auf den Gartenrotschwanz, um darauf aufmerksam zu machen, dass stärkere Bemühungen für den Schutz des kleinen Vogels mit dem ziegelroten Schwanz und der orangefarbenen Brust nötig sind. Schätzte man in Deutschland vor 30 Jahren seinen Bestand noch auf 450 000 Brutpaare, so liegt diese Zahl jetzt nur noch bei 150 000.

Das hat verschiedene Ursachen. Diese Vogelart findet immer weniger geeignete Nistplätze in Gärten und Baumhöhlen.  Vor allem in Gärten ist er trotz seines Namens immer seltener zu finden. Es gibt zu wenig Hecken, zu wenig Streuobstwiesen und zu viele fremdländische Gehölze und sterile Rasenflächen. Das bevorzugte Futter des Gartenrotschwanzes, nämlich Schmetterlinge, Raupen, verschiedenartigste kleine Insekten und Spinnen, ist auch immer schwerer zu finden. Denn durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln werden diese Beutetiere stark dezimiert.

Dazu kommen noch die Gefahren, denen der Zugvogel auf seinen bis zu 8000 Kilometer weiten Flügen nach Zentralafrika ausgesetzt ist: Dort nehmen die Dürreperioden zu, und viele Gartenrotschwänze fallen Vogeljägern zum Opfer.

Spatz gleichzeitig Gewinner und Verlierer

SpatzneuDer Spatz (hier auf einem Foto von Monika Graf) ist Gewinner, aber gleichzeitig auch Verlierer der diesjährigen „Stunde der Gartenvögel“ des lbv.  Er konnte zwar seinen Spitzenplatz vom Vorjahr verteidigen, trotzdem ist die Anzahl der bei der Aktion gemeldeten Spatzen zurückgegangen. Fast 6500 Tierfreunde haben bei der mittlerweile sechsten Stunde der Gartenvögel in Bayern mitgemacht und 137 000 Vögel aus fast 4463 Gärten und Parks gemeldet. Das sind elf Prozent mehr als beim letzten Mal.

Auch wenn der Haussperling, meist der Einfachheit halber als „Spatz“ bezeichnet, an der Spitze geblieben ist: Bundesweit ist sein Bestand so stark zurückgegangen, dass bei der Zählung sogar lange Zeit die Amsel vor ihm lag und er sich erst gegen Ende der Aktion auf den ersten Platz vorschieben konnte. In München ist der Spatz sogar auf Rang 7 zurückgefallen.

Der Rauch- und Mehlschwalbe geht es auch nicht besser. Denn sogar in Unterfranken, das als Mehlschwalben-Hochburg gilt, wurden weit weniger Exemplare dieser Vögel gesichtet als noch im Vorjahr. Die Verantwortlichen der Aktion bei lbv und NABU haben außerdem erfreut eine Zunahme des Feldsperlings festgestellt, ebenso der Kohl- und Blaumeise.
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Eine Stunde für unsere Gartenvögel

HaussperlingDer Landesbund für Vogelschutz ruft vom 7. bis 9. Mai wieder zur  „Stunde der Gartenvögel“ auf. Wie das geht? Ganz einfach: Man zählt am 7., 8. oder 9. Mai eine Stunde lang die Gartenvögel in seiner Umgebung und meldet das Ergebnis an den LBV.  Auf dem Bild rechts  ist ein Haussperling zu sehen (Foto: Nadine Wolf).

Diese bayern- und bundesweite Langzeitstudie, die der LBV zusammen mit dem NABU organisiert,  soll dazu beitragen, dem Wandel im Bestand unserer heimischen Vögel auf die Spur zu kommen. Der ergibt sich zwangsläufig durch veränderte Umweltbedingungen. Und die Zählung bietet die Grundlage für konkrete Hilfsaktionen, bevor es zu spät ist. Im vergangenen Frühjahr ist infolge der Zählung zum Beispiel ein Spatzen-Schutzprojekt in München gestartet worden.

Beim Zählen lernt man nicht nur eine Menge über unsere heimische Vogelwelt. Als Belohnung fürs Mitmachen gibt es auch viele Preise zu gewinnen. – Ich finde, eine Stunde Zeit zu investieren, das ist das Mindeste, was man man tun kann für die Vogelwelt direkt vor unserer Haustür. Je mehr Teilnehmer mitmachen, umso repräsentativer ist das Ergebnis!

Quax und Blaustorch: Vogelige Medienstars

urn:newsml:dpa.com:20090101:100419-10-12519Vor kurzem hatte ich hier über einen blauen Storch in Brandenburg berichtet. Mittlerweile ist ein solch seltenes Exemplar auch in der Elbmarsch aufgetaucht – und dieses Tier hat nun schon für Nachwuchs gesorgt: In seinem Nest in Avendorf  brütet ein weißes Weibchen.

Ein Storchenbetreuer geht davon aus, dass sich die „Blaustörche“ wieder in normale Weißstörche zurückverwandeln werden – allerdings wird das seine Zeit brauchen. Man schätzt, es könnten zwei Jahre vergehen, bis von der blauen Farbe nichts mehr übrig ist. Im Gegensatz zu anderen Vogelarten verlieren Störche während der Mauser nämlich nur einzelne Federn – also wird der Wandel von blau zu weiß sehr langsam vor sich gehen.

Immer noch ist unklar, wie die Störche die Blaufärbung angenommen haben. Möglicherweise sind sie auf ihrer Reise vom Süden in den Norden in gefärbtes Wasser oder in Farbe geraten.

Nachrichten aus der Vogelwelt sind sonst ja nicht so spektakulär und locken im Vergleich zu Meldungen beispielsweise über Knut oder Flocke kaum jemanden hinterm Ofen hervor. Doch die blauen Störche haben sich – frei nach Walter Kempowski – zu „vogeligen“ Medienstars gemausert und sind für die kleinen Orte, in denen sie sich niedergelassen haben, echte Knüller: Sie kurbeln bereits den Tourismus an.

Ein weiterer Vogel hatte – wir erinnern uns – im Frühling letzten Jahres für Schlagzeilen gesorgt: Quax, der Rosapelikan. Vor ein paar Wochen habe ich hier vermeldet, dass Quax in diesem Jahr Frankreich den Vorzug gibt und sich bei uns nicht mehr blicken lässt. Alf Pille vom LBV  hat mich inzwischen wissen lassen, dass Quax doch wieder in unseren Gefilden gesichtet wurde, nämlich im mittelfränkischen Ornbau. Doch dort blieb er offenbar nicht lange – Vogelbeobachter aus Lothringen konnten ihn wieder bei unseren französischen Nachbarn ausmachen. Naja – zwischen Franken und Frankreich besteht halt doch eine gewisse Affinität!

Quax, der Wahl-Franzose

Also, ich persönlich kann ihn ja gut verstehen, denn ich liebe Frankreich auch: Quax, der Rosapelikan, scheint in Lothringen bleiben zu wollen. Dort war er im vergangenen Herbst auf seinem Flug gen Süden gelandet, und dort gefällt es ihm anscheinend so gut, dass er – zumindest derzeit – keine Anstalten macht, wieder zu uns zu kommen.

quaxneuSo schätzt man es im Augenblick jedenfalls beim Landesbund für Vogelschutz ein. Quax lebt in Lothringen am Etang le Lindre sozusagen wie Gott in Frankreich, wie auch dieses Foto von J. Says zeigt: Der Pelikan hat dort alles, was sein Herz begehrt, wird mit Fisch gefüttert und darf mit seinen geliebten Störchen zusammenleben. Auf seiner Homepage hat der lbv das „Quax-Tagebuch“ auf den neuesten Stand gebracht und zeigt auch dort dieses Foto.
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Artenschutz vor der Haustür

lbv-sammlungNach der schrecklichen Meldung aus China zurück ins idyllische Franken. Heute mal wieder ein eher praktischer Tipp: Ab sofort und noch bis zum 21. März führt der Landesbund für Vogelschutz seine diesjährige Frühjahrs-Haus-und-Straßensamlung durch. Die hat inzwischen schon eine 30-jährige Tradition: 1980 hat der LBV in einigen Kreisgruppen damit angefangen. Mittlerweile hat sich dieses zarte Pflänzchen zu einer der erfolgreichsten bayernweiten Sammlungen für Natur- und Artenschutzprojekte sowie Umweltbildung entwickelt. In diesem Jahr wirbt nebenstehendes Plakat mit dem süßen Hamster für die Sammlung.

Für diese Sammlung engagieren sich viele Menschen in Bayern: In der Altersgruppe der 20- bis 40-jährigen war fast ein Viertel der Bevölkerung schon einmal mit der Sammeldose oder einer Freundesliste für den LBV Spenden unterwegs.

Ich glaube, das ist eine wichtige Sache für den Artenschutz in unserer unmittelbaren Umgebung, zu der jeder etwas beitragen kann. Gerade zum jetzigen Zeitpunkt, wo die internationale Artenschutzkonferenz noch tagt, müssten doch alle sehr motiviert sein, ihr eigenes Scherflein dazu beitragen zu können, oder?

Romeo und Julia in Isny

Der Storch: ein Zugvogel. So haben wir es jedenfalls einst aus dem Schulbuch gelernt. Doch die Wirklichkeit sieht manchmal anders aus. Nicht nur in deutschen Landen mit sehr mildem Klima, sondern auch dort, wo bei uns der Winter schön knackig ist, überwintern Weißstörche, statt in wärmere Gefilde zu ziehen. Die Kälte macht ihnen ja auch nichts aus – sie sind praktisch resistent dagegen. Schwierig wird es nur, wenn sie längere Zeit keine Nahrung finden.

urn:newsml:dpa.com:20090101:100125-10-12243Freilebende Weißstörche im Winter – die kann man derzeit wieder im Allgäu beobachten. In Isny hat Storchenmann Romeo, eine ausgewilderte Handaufzucht, die langjährige Dame seines Herzens – die natürlich Julia heißt – überzeugen können, mit ihm den Winter über dazubleiben. (Das Foto zeigt Romeo und Julia in Gesellschaft eines Graureihers.) In den ersten Jahren ihrer Partnerschaft war es ihr offenbar noch zu kalt, und sie machte sich regelmäßig in den Süden auf. Doch die Liebe wurde immer größer, und Julia kehrte jedes Jahr ein paar Wochen früher zurück zu ihrem Romeo. Nun weicht sie überhaupt nicht mehr von seiner Seite.

Die Stadt Isny tut einiges, um den beiden den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. In dem 34 Meter hohen Kamin auf dem Rathaus konnte es sich das Storchenpaar so richtig heimelig machen. Schon fünfmal haben Romeo und Julia in dem Horst Nachwuchs aufgezogen. In der Zeit der Brutpflege – also im Mai/Juni – stellen Mitarbeiter eines eigens gebildeten „Storchennestteams“ den Tieren zusätzliches Futter zur Verfügung. Denn während dieser Monate finden die Störche kaum Futter, weil dann die Streuwiesen nicht gemäht werden.

Im Herbst dagegen füttert man bewusst nicht zu, weil man eigentlich möchte, dass Meister Adebar sein natürliches Verhalten beibehält und den Abflug in den Süden macht. Die 12 in Isny geschlüpften Störche tun das auch. Aber Romeo ist eben eine Handaufzucht und deshalb vielleicht zu bequem, die weite Reise anzutreten. Julia hat sich inzwischen von ihm beeinflussen lassen. Und sie weiß offenbar, dass sie selbst bei Schnee und hohen Minustemperaturen nicht auf kulinarische Leckerbissen verzichten muss: Das Storchenteam von Isny legt im Winter Fischreste und Eintagsküken auf einer Wiese am Stadtrand aus, damit Familie Weißstorch nicht Hunger leiden muss.

Romeo und Julia sind übrigens kein Einzelfall: Der Landesbund für Vogelschutz  hat beobachtet, dass in diesem Jahr allein in Schwaben über 30 Weißstörche überwintern.

Rekord bei der Stunde der Wintervögel

Zum Vogelzählen hatte der Landesbund für Vogelschutz (LBV) am Dreikönigstag aufgerufen, und ich habe versucht, die Aktion auch durch eine Ankündigung hier in meinem Blog zu unterstützen. Ob´s was geholfen hat, weiß ich nicht, aber Tatsache ist: Noch nie haben sich so viele Menschen in einem deutschen Bundesland an einer Vogelzählung beteiligt wie bei dieser Aktion am 6. Januar 2010; 17 679 Bayern (doppelt so viele wie im Vorjahr) zählten 514 836 Vögel.

ErlenzeisigUnd was ist – abgesehen von diesen beeindruckenden Zahlen – dabei herausgekommen? Am meisten hat die Experten vom LBV überrascht, dass in diesem Winter unheimlich viele Erlenzeisige (ein Exemplar dieser Art ist auf nebenstehedem Foto zu sehen) nach Bayern kamen. Mit fast 30 000 Meldungen rückte der Erlenzeisig auf Platz 8 der Liste der „Top Ten“ der bayerischen Wintervögel auf. Man vermutet, dass dieser Vogel bei seinem Zug von Skandinavien nach Südwesten an den unüberwindlichen Alpen sozusagen hängenbleibt.

Und das sind die „Top Ten“ der Wintervögel auf der Häufigkeits-Rangliste: 1.Haussperling, 2.Kohlmeise, 3.Grünfink, 4.Amsel, 5.Feldsperling, 6.Blaumeise, 7.Buchfink, 8.Erlenzeisig, 9.Bergfink, 10.Rotkehlchen. Damit hat der Haussperling die Kohlmeise vom 1. Platz verdrängt. Wahrscheinlich haben mehr Menschen in ländlichen Gebieten an der Zählung teilgenommen; dort kommt der Spatz noch häufiger vor als in der Stadt. Offensichtlich ist für den LBV auch, dass Amseln, Kohl- und Blaumeisen von den vielen alten Bäumen in städtischen Bereichen profitieren. Dagegen kommen Haus- und Feldsperlinge nur noch in kleineren Städten und Dörfern häufig vor, wo es noch Wildkrautfluren, größere Gärten und Bauernhöfe gibt.

Und noch ein Ergebnis hat mich sehr verblüfft: Immer mehr Zugvögel trotzen dem Winter. So wurde bei der Zählung aus Kronach ein Schwarzstorch gemeldet – eine echte Sensation! Schwarzstörche überwintern normalerweise südlich der Sahara. Auch der Star, der früher als typischer Zugvogel galt, wurde oft gemeldet, vor allem aus den Weingebieten in Unterfranken, wo das Klima bekanntlich etwas milder ist. Sogar der Hausrotschwanz, dem früher niemand zutraute, den kalten Winter in Bayern zu überleben, wurde bei der Zählung 338-mal gemeldet. Im südlichen Oberbayern wurde ein Halsbandsittich gesichtet; diese ursprünglich tropischen Vögel haben den Winter bisher nur im warmen Rhein-Main-Gebiet überleben können.

Interessante Ergebnisse – das Zählen hat sich also auf jeden Fall gelohnt!

Vögel zählen am Dreikönigstag!

Am 6. Januar, dem Dreikönigstag, schlägt wieder die Stunde der
Wintervögel beim Landesbund für Vogelschutz. Der lbv hofft auf eine möglichst rege Beteiligung an der Aktion – so wie im vergangenen Jahr, als 12 000 Menschen 275 000 Vögel zählten. Je mehr Teilnehmer, desto besser. Deshalb möchte auch ich in diesem Blog für die Aktion die Werbetrommel rühren.

urn:newsml:dpa.com:20090101:091217-10-12689Der Zähltag soll nicht nur Aufschluss darüber geben, welche Wintervögel bei uns wo verbreitet sind (auf dem Bild links ist z.B. eine Drossel zu sehen), sondern längerfristig auch Erkenntnisse darüber liefern, ob und wie sich der Klimawandel auf den Vogelbestand wirkt.

Der lbv verlost unter allen Teilnehmern tolle Preise, beispielsweise ein Swarowski-Fernglas. Also, ran an die Ferngläser und mitgemacht! Mitmachen kann man hier.