Justin Bieber: eine Affenliebe

Immer wieder hat sich Teeniestar Justin Bieber in der Öffentlichkeit, besonders vor Fotografen und laufenden Kameras, als besonders tierlieb präsentiert. Aber wie weit ist es wirklich her mit seiner Tierliebe? Diese Frage stellt sich jetzt in der Affäre um sein Kapuzineräffchen Mally (Foto).

Denn den kanadischen Popsänger scheint sein angeblich so heißgeliebtes Äffchen plötzlich nicht mehr zu interessieren. Über seine Anwälte ließ Bieber verlauten, dass er auf Mally verzichten will. Der Sänger holt seinen früheren Schützling jedenfalls nicht mehr aus dem Tierheim in München ab. Jetzt soll Mally in Deutschland bleiben und eine neue Heimat in einem Zoo mit einer bestehenden Kapuzineraffengruppe finden. Wo genau das sein wird, will man geheimhalten, um nicht zu viele Schaulustige anzulocken.

Falls jemand die Vorgeschichte in den Medien nicht mitbekommen hat: Der Superstar war Ende März in Begleitung von Mally in Deutschland eingereist, konnte aber nicht die erforderlichen Papiere für das Tier vorweisen. Deshalb beschlagnahmte der Zoll am Münchner Flughafen das Äffchen und brachte es ins Münchner Tierheim, wo Mally seitdem lebt. Als  die Papiere weiterhin nicht beigebracht wurden, schaltete sich auch das Bundesamt für Naturschutz in die Sache ein. So dürften nun Kosten in Höhe eines fünfstelligen Euro-Betrags für die Unterbringung von Mally und das Verfahren auf Justin Bieber zukommen. Zusätzlich muss der Star vielleicht auch mit juristischen Folgen rechnen.