Unfrohe Ostern für Meißner Widder

So, jetzt ist wieder Schluss mit lustig oder – für alle, die meine Nashorn-Potenzmittel-Idee doch nicht so gut fanden – zumindest Schluss mit Aprilscherzen und deren Auflösung.

Jetzt haben wir Ostern (auch wenn mein Chefredakteur gleich aufheulen würde, wenn er das lesen würde, weil er uns eingetrichtert hat: Heute ist Karsamstag, nicht etwa Ostersamstag!). Zu Ostern gehören in einem Tier-Blog natürlich Hasen, bzw. ihre Verwandten, die Kaninchen. Achtung, jetzt wird es weniger österlich, eher traurig. Denn: Nicht einmal zu Ostern lassen uns diese lästigen Tierschützer wie der WWF  in Frieden. Nein, sie müssen uns die Festlaune verderben und warnen: Jede dritte Kaninchenrasse in Deutschland gilt als gefährdet.

WidderkaninchenBeispiele gefällig? Da haben wir etwa das Angora-Kaninchen, dem es wohl bald an den Kragen geht – früher wegen seiner Wolle beliebt, die sich heute krisenbedingt keiner mehr leisten kann. Oder den Meißner Widder, der seinerseits kein stierähnliches Tier ist, sondern wie ein depressiver Hase aussieht: Er lässt die Ohren hängen (wie, sieht man auf diesem Widder-Foto von pixelio). Wir haben allerdings wenigstens einen kleinen Trost für diesen Ritter von der traurigen Gestalt: Der Meißner Widder wurde von der Gesellschaft zur Erhaltung gefährdeter Haustierrassen (GEH) zur gefährdeten Haustierrasse des Jahres 2010 ernannt. Na bitte!
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