Touristenfreud´ – Elefantenleid

Immer mehr Afrika-Touristen buchen Safaris, bei denen sie nicht in Autos herumgefahren werden, sondern die Schönheiten der Natur auf dem Rücken von Elefanten erkunden. Auf den ersten Blick mag das toll klingen. Aber die Dickhäuter müssen in der Regel für diesen besonderen Service unsägliche Qualen leiden.

So hat erst vor kurzem wieder eine Tierschutz-Organisation in Simbabwe Elefanten auf einer Farm entdeckt, wo man die Tiere für diese Art des Touristen-Transports trainierte. Die Elefanten wurden unter haarsträubenden Bedingungen gehalten: Sie waren so angekettet, dass sie sich schwer verletzten. Außerdem verendete ein Tier, weil es nicht das richtige Futter bekam.

Den Tierschützern gelang es schließlich, neun Dickhäuter zu befreien. Sie pflegten die Elefanten monatelang und päppelten sie auf, damit sie sich von den Torturen erholen konnten. Mittlerweile sind die Tiere wieder zu Kräften gekommen. Sie sollen jetzt in einem Nationalpark in Simbabwe wieder freigelassen werden.

Doch viele andere Elefanten müssen weiter leiden, nur damit Touristen eine unvergessliche Afrika-Safari erleben können.