Vogelkinder im Tiergarten

Und wieder gibt es eine schöne Meldung aus dem Tiergarten Nürnberg: Bei den Sperbereulen und den Uralkäuzen, die auch Habichtskäuze genannt werden (Foto: Tiergarten Nürnberg), hat sich Nachwuchs eingestellt. Die Sperbereulen ziehen in diesem Jahr gleich sechs Jungvögel auf, die im April geschlüpft sind. Die Brutzeit beträgt etwa einen Monat, und die flauschigen Küken verlassen mit drei bis fünf Wochen das Nest. Die Elterntiere am Schmausenbuck stammen übrigens aus Rostock (das Weibchen) und aus Köln. Auch über den Zuchterfolg bei den Uralkäuzen freut man sich im Tiergarten. Die Käuze bringen es mit den beiden im April geschlüpften Jungen schon auf insgesamt 36 Nachkommen. Das Muttertier ist bereits 20 Jahre alt, der Vater der jungen Eulen 17 Jahre; er stammt aus dem Tierpark Berlin-Friedrichsfelde.

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Nala erobert die Besucherherzen

Große Freude im Tiergarten Nürnberg: Dort wurde nach fast einem halben Jahrhundert endlich wieder ein Kamel geboren. Am 26. April hat die zwölfjährige Stute Akiba ein weibliches Fohlen zur Welt gebracht (Foto: Eduard Weigert). Die Tierpfleger haben sich auf den Namen Nala geeinigt. Das Stutfohlen entwickelt sich sehr gut. In der vergangenen Woche hat Nala über drei Kilo zugelegt und bringt jetzt gut 33 Kilogramm auf die Waage. Bis sie vollständig ausgewachsen ist, dauert es mindestens vier Jahre. Bis dahin müssen sich auch ihre Höcker noch richtig entwickeln.

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Glückwunsch nach Hannover!

Eine hocherfreuliche Nachricht aus dem Zoo Hannover: Dort sind drei Sibirische Tigerbabys zur Welt gekommen. Das Foto zeigt einen Blick in die Wurfhöhle, wo Tiger-Mama Alexa ihre Drillinge säugt (Foto: Zoo Hannover/dpa). Ein besonders wertvoller Nachwuchs, denn Sibirische Tiger gelten als stark bedroht, auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN werden sie als gefährdet eingestuft. Noch sind die Jungtiere nicht für die Besucher zu sehen: Sie leben mit ihrer Mutter zurückgezogen in einer Wurfhöhle, wo das Geschehen in der Kinderstube von einer Videokamera aufgenommen und den Zoobesuchern in Ausschnitten gezeigt wird. Die drei Tigerbabys in Hannover haben die ersten zwei kritischen Wochen bereits überstanden. Das ist für den Zoo umso wichtiger, als im vergangenen Jahr zwei Tigerbabys kurz nach der Geburt gestorben waren.

Sibirische Tiger werden auch im Tiergarten Nürberg gehalten. Das Paar Katinka und Samur hatte im Jahr 2015 Nachwuchs: die beiden Kater Aljoscha und Volodya. Und wie ich gerade erfahre, ist Aljoscha der Vater von den Drillingen in Hannover. Da hat er sich ja mächtig ins Zeug gelegt, unser Nürnberger Buu!

Schläft der EEP-Koordinator für Eisbären?

Immer wieder fragen sich Besucher im Nürnberger Tiergarten, wann es dort wohl wieder einmal Eisbärenbabys gibt. Schließlich hat der Zoo am Schmausenbuck mit der seit Jahren in Antibes lebenden Flocke und weiterem Nachwuchs von Eisbärin Vera (Gregor und Aleut) auch überregional für Schlagzeilen gesorgt. Derzeit stimmen die Voraussetzungen für kleine Eisbären in Nürnberg allerdings nicht: Es gibt keinen Platz für einen männlichen Eisbären, der Vera decken könnte. Die Zeiten, in denen Eisbärenmama Vera und ihre Tochter Charlotte im Aquapark noch miteinander schmusten wie auf diesem Bild (Foto: Ulrike Reich-Zmarsly), sind leider auch vorbei. Ganz im Gegenteil – die beiden haben sich gezofft und werden deshalb voneinander getrennt gehalten, um Kämpfe mit ernsthaften Verletzungen zu vermeiden. Vera und Charlotte sind daher ziemlich gestresst, was sich immer wieder in Verhaltensauffälligkeiten zeigt, etwa beim ständigen Hin- und Herlaufen an der Trennscheibe zwischen den zwei Gehegen. Eine Situation, wie kein Zoo auf der Welt sie sich wünscht.

Charlotte ist jetzt gut vier Jahre alt und sollte längst aus dem „Hotel Mama“ ausgezogen sein. Doch das ist leichter gesagt als getan: Seit zwei Jahren sucht der im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für die Eisbären zuständige Koordinator einen Platz in einem anderen Zoo für Charlotte – bisher ohne Erfolg. Die Nürnberger Zooleitung wird – wie mir Tiergartendirektor Dag Encke im Pressegespräch gesagt hat –  immer wieder vertröstet.

Insider sind der Ansicht, der in Amsterdam sitzende Zuständige kümmere sich wohl mehr um den niederländischen Eisbärennachwuchs (für den er angeblich in Rostock einen Platz besorgt hat) als um Charlotte. Wenn das so stimmt, frage ich mich schon: Ist dieser Koordinator überhaupt der richtige Mann an diesem Platz? Müssten innerhalb des EEP nicht objektive Gesichtspunkte berücksichtigt werden statt persönlicher Interessen? Das sollte doch eigentlich selbstverständlich sein, oder?

Freud´ und Leid bei Nürnberger Affen

Da habe ich gerade erst vor zwei Tagen noch geschrieben, derzeit komme eine gute Nachricht nach der anderen aus dem Tiergarten Nürnberg. Und jetzt das: Heute musste das 46-jährige Gorillaweibchen Bianca (Foto: Tiergarten Nünberg), die viertälteste von insgesamt 240 in Europa lebenden Gorilladamen, eingeschläfert werden. Und das wiederum wenige Tage, nachdem die Damengruppe am Schmausenbuck mit dem Silberrücken Thomas einen neuen Chef bekommen hat – was ja auch eine gute Nachricht war. Heute zeigte sich aber, wie nah beieinander Trauer und Freude in einem Zoo liegen können. Denn kurz bevor die Meldung über Biancas Tod die Runde machte, hatte es frohe Kunde aus diesem Zoologischen Garten gegeben: Bei den Weißgesichtssakis erblickte Anfang der Woche ein Junges das Licht der Welt.

Fangen wir ausnahmsweise mit der traurigen Nachricht an – schon um der verstorbenen Gorilladame die ihr gebührende Ehre zu erweisen. Ihr Zustand hatte sich in den vergangenen Tagen zusehends verschlechtert. Bianca war seit einigen Jahren immer wieder in tierärztlicher Behandlung, seit fast zwei Jahren bekam sie Schmerztherapien wegen der altersbedingten Veränderungen ihres Bewegungsapparats. Vor einem halben Jahr  musste sie sich wegen Zahnproblemen einer Röntgenuntersuchung unterziehen, danach war eine Behandlung mit Antibiotika notwendig. Zwei Tage vor der Ankunft des neuen Gorillamanns Thomas diagnostizierten die Tierärzte bei Bianca eine deutliche Verschlechterung. Sie weigerte sich außerdem, Nahrung und Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Deshalb wurde sie zunächst von der Gruppe getrennt, in Narkose gelegt und mit Ultraschall untersucht. Das gab allerdings auch keinen Aufschluss über weitere Erkrankungen.

Die 1972 geborene Bianca kam 1973 als Einjährige aus Afrika zur Handaufzucht in den Tierpark Berlin. Nach Zwischenstationen in Rotterdam und Amsterdam, wo die Zucht nicht funktionierte, wurde Bianca im November 1992 in den Loro Parque auf Teneriffa abgegeben. Eine Vergesellschaftung mit dem damals neunjährigen Yaounde klappte weder dort noch – nach dem Umzug der beiden im Jahr 1997 – in der neu gestalteten Gorillaanlage des Nürnberger Tiergartens. Während Yaounde ein Jahr später nach Romagne (Frankreich) abgegeben wurde  – dort wurde er übrigens mehrfach Vater -, wurde aus Bianca, ihrer Artgenossin Lena, dem Silberrücken Fritz und dessen damaliger Partnerin Delphi eine neue Gruppe zusammengestellt. Im Lauf der Zeit integrierten sich zwei jüngere Weibchen – Louna und Habibu – erfolgreich, Hakuna Matata dagegen musste den Harem um Fritz wieder verlassen, weil es ständig zu Auseinandersetzungen mit ihr kam.

Nun zum Nachwuchs der Weißgesichtssakis im Naturkundehaus des Tiergartens: Das Kleine kam am Montag zur Welt. Seine Mutter ist die fünfjährige Marilia, die sich vorbildlich um ihr Baby kümmert (Foto: Tiergarten Nürnberg). Sie hat darin Erfahrung, weil sie mit ihrem Partner Kwinti schon in Chester ein Jungtier hatte und es auch aufzog. Mit diesem Kleinen kam das Paar im März dieses Jahres nach Nürnberg. Der zehnjährige Kwinti wurde im Park „La Vallée des Singes“ in  Romagne geboren und zog 2012 nach Chester um.

Mini-Mini-Pigs

Kaum bin ich im Langlauf-Urlaub, da gibt es supersüßen Nachwuchs im Nürnberger Tiergarten, und zwar bei den Minischweinen. Gleich 15 Mini-Mini-Pigs haben dort das Licht der Welt erblickt. Im englischen Sprachraum nennt man sie auch „Teacup Pigs“ – daher das Fotomotiv (Foto: Tiergarten Nürnberg).  Die Ferkelchen sind kaum größer als eine Teetasse. Weil sie gar so niedlich sind, sind die Tiere auch als Haustiere beliebt. In letzter Zeit hat es einen regelrechten Minipig-Boom gegeben. Wer Minipigs bei sich zu Hause halten will, muss für die intelligenten, sozialen Tiere ein großes Außengehege mit verschieden strukturiertem Boden und Schattenplätzen zur Verfügung haben, und sie müssen unbedingt in einer Gruppe gehalten werden. So klein wie auf dem Foto bleiben die Ferkel natürlich nicht – je nach Zuchtlinie können ausgewachsene Minipigs bis zu 60 Kilogramm schwer werden.

Super, dieses Leoparden-Baby!

Das ist doch mal eine wirklich erfreuliche Nachricht: Es gibt äußerst seltenen Nachwuchs im  ostungarischen Zoo Miskolc. Dort hat ein männlicher Persischer Leopard das Licht der Welt erblickt. Jetzt wurde das Jungtier erstmals den Fotografen und Kameraleuten präsentiert (Foto: dpa).

Der Persische Leopard ist eine vor allem in Vorderasien verbreitete Unterart des Leoparden – leider gilt er als stark gefährdet. In freier Wildbahn leben noch ungefähr 1000 Tiere, in Zoos werden etwa 100 gehalten. Das Leopardenbaby in Miskolc ist sozusagen ein Produkt des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP): Der Vater stammt aus einem anderen ungarischen Zoo, die Mutter wurde aus Lissabon nach Miskolc geholt. Nach der Geburt ihres Babys wollte sie niemanden an das Neugeborene heranlassen. Jetzt haben die Zoomitarbeiter feststellen können, dass das Kleine ein Männchen ist. Besucher des Zoos sollen das Jungtier ab Ende Januar zu Gesicht bekommen.

Kralle, Schnute oder Balou?

Wie soll der kleine Lippenbär im Berliner Zoo heißen? Darüber sollen jetzt die Fans des vor drei Monaten geborenen Tierbabys bis zum 3. April  über Facebook abstimmen. Zur Auswahl stehen drei Namen: Kralle (wegen der langen Krallen, die Lippenbären haben), Schnute (weil die Bären eine ganz charakteristische Schnauze besitzen) oder Balou (wie der Bär aus dem Dschungelbuch). Das noch namenlose Jungtier durfte jetzt zum ersten Mal im Freigehege des Berliner Zoos spielen. Dabei grub das drei Monate alte Männchen mit seinen schon angesprochenen Krallen wild in der Erde. Seine Mutter, die den Namen Kaveri trägt, kümmert such vorbildlich um ihren Nachwuchs und überwacht jeden Schritt, den der Kleine macht.

Lippenbären leben in freier Wildbahn in Indien und Sri Lanka, vereinzelt auch in Bangladesch, Bhutan und Nepal. Ihr Lebensraum reicht von den tropischen Feuchtwäldern bis hin zu feuchten Grasländern und Laubwäldern. Sie ernähren sich hauptsächlich von Termiten, lieben aber auch süße Früchte, Blüten und Honig. Ihre langen Krallen setzen sie geschickt ein, um Termitenbauten aufzubrechen. Ihre Beute saugen sie dann mit gespitzten Lippen auf – daher die Bezeichnung Lippenbär. Das kleine Exemplar in Berlin wird noch von der Mutter gesäugt, ist aber sehr temperamentvoll und klettert schon auf Seilen und Baumstämmen herum. Seine Mutter beißt er manchmal in die Schnauze – was wohl als Liebkosung zu verstehen ist.  Kaveri und ihr Nachwuchs sind jetzt jeden Tag im Außengehege zu beobachten – oder auf einem Video. Man darf gespannt sein, was sich der Zoo anlässlich der Namensgebung einfallen lässt.

P.S.: Es ist entschieden: Wie mir Leserin heidi_z freundlicherweise mitgeteilt hat, heißt der Kleine Balou. Gefällt mir, kann ich da nur sagen, denn das war ja auch mein Favorit!

Und das Tiergarten-Jahr geht gut weiter!

In einem Kommentar von „heidi_z“ ist die freudige Botschaft ja schon zu lesen, und ich widme ihr selbstverständlich einen eigenen Blog-Beitrag: Im Nürnberger Tiergarten wurde ein männliches Panzernashornbaby geboren. Diese Tierart ist in freier Wildbahn bedroht – umso wichtiger ist dieser Nachzucht-Erfolg in einem Zoo.

In diesem Fall kann man wirklich sagen, was lange währt, wird endlich gut. Denn die Tragzeit hat immerhin 481 Tage lang gedauert. Dafür ging bei der Geburt alles sehr schnell, und das, obwohl die Mutter Sofie zum ersten Mal ein Jungtier zur Welt brachte. Schon 20 Minuten nach dem Platzen der Fruchtblase war das 60 Kilogramm schwere Kalb geboren, und nach fünf Stunden hat es zum ersten Mal getrunken. Die Mutter kümmert sich vorbildlich um ihren Nachwuchs. Der Kleine wurde auf den Namen Sanjai getauft, weil das Hauptverbreitungsgebiet der Panzernashörner in Indien liegt. „Sanjai“ bedeutet „Der Siegreiche“ – ein Name, der in Indien sehr beliebt ist.

Zwischen Sofie (elf Jahre alt), die im September 2015 im Tausch mit Seto Paitala aus dem britischen West Midland Safari Park nach Nürnberg kam, und dem jetzt 28-jährigen Nashornbullen Ropen ging es nach einer kurzen Kennenlern-Phase schnell zur Sache. Gleich die erste Paarung war offenbar erfolgreich. Weil Sofie für eine Erstgebärende erstaunlich ruhig und entspannt ist, können Tiergartenbesucher mit ein wenig Glück Mutter und Kind im Dickhäuterhaus oder, wenn es draußen warm genug ist, auch in der Außenanlage bewundern.

Hoffentlich wird es was mit dem Nashörnchen!

NASHORN-PaarungNa also! Wie von mir hier schon angedeutet, haben wir im Tiergarten Nürnberg ein neues Zuchtpaar, und das bei einer in der Natur äußerst bedrohten Tierart: den Panzernashörnern. Der erfahrene Zuchtbulle Ropen hat Sofie gedeckt, die im vergangenen Herbst aus England an den Schmausenbuck kam. Mit höchster Wahrscheinlichkeit ist Sofie trächtig. (Das Foto, das mir der Tiergarten zur Verfügung gestellt hat, zeigt allerdings nicht Sofie und Ropen, sondern stammt von einer früheren  Paarung.)

Weil ein Panzernashornbaby noch immer etwas ganz  Besonderes für Zoologische Gärten ist, dürfen wir uns jetzt schon auf das Frühjahr 2017 freuen. Wegen der langen Tragzeit von 16 Monaten bei diesen Dickhäutern ist vorher nicht  mit der Geburt des Mini-Rhinozeros zu rechnen. Im vergangenen November hat Ropen seine neue Partnerin gedeckt. Für ihren Artgenossen Rap in Bewdley hat sie sich hingegen nie interessiert. Für den reifen Gentleman Ropen dagegen schon. Das lässt sich biologisch belegen: Nashorndamen bekommen nur dann einen Eisprung, wenn sie wirklich zur Paarung bereit sind. Ihre „Hochzeitsnacht“ haben Sofie und Ropen am 6. November 2015 verbracht.

Gegen 1.30 Uhr kam es zur Deckung. Das weiß man deshalb so genau, weil Tierpfleger Oliver Pürkel die Nacht über im Dickhäuterhaus blieb, um im Notfall einschreiten und seine beiden Schützlinge umsperren zu können. Denn die Paarung bei diesen Kolossen – Ropen bringt immerhin rund zweieinhalb Tonnen auf die Waage, Sofie an die 2000 Kilo – ist nicht gerade ein Spaziergang, beim Vorspiel kann es üble Verletzungen geben. Oft fließt dabei Blut. Oberflächliche kleinere Wunden bemerken die Tiere im Eifer des Gefechts aber kaum. Bei Sofie und Ropen verlief die Nacht zwar stürmisch, aber nicht zu brutal.

Zootierärztin Katrin Baumgartner hat einige Zeit später eine Blutprobe von Sofie genommen und ins Labor geschickt. Dort konnte das Schwangerschaftshormon Progesteron nachgewiesen werden. Beim früheren – inzwischen toten – Nürnberger Nashornweibchen Purana wurde der Kot auf das Hormon getestet. Ein insofern (zeit-)aufwendiges Verfahren, als diese spezielle Untersuchung nur in Wien möglich war. Doch damals blieb keine andere Möglichkeit: Die Veterinäre kamen bei Purana nicht an eine Blutprobe heran.

SofieWeil Sofie erstgebärend ist, besteht ein etwas höheres Risiko, dass etwas schiefgehen könnte. Aber meist läuft die Geburt bei dieser Tierart reibungslos. Panzernashörner bringen ein Jungtier zur Welt, das ungefähr 50 Kilogramm wiegt. Selbst wenn die Mutter noch keine Erfahrung hat, wie im Fall von Sofie, ist das nicht so schlimm: Die Kleinen sind in der Regel kräftig und halten es notfalls aus, in den ersten Stunden nicht gesäugt zu werden. Besondere Sicherheitsvorkehrungen wird es also nicht geben, bis auf eine: Die Mutter sollte bei der Geburt allein sein, deshalb wird sie prophylaktisch von Ropen getrennt. Bedingt durch die Figur von Panzernashörnern, wird man Sofie die Trächtigkeit wahrscheinlich kaum vor dem letzten Monat ansehen.