Neuer Kleiner Panda im Tiergarten

Er heißt Kung Fu und kam aus dem Zoo Helsinki in den Tiergarten Nürnberg. Der neue Kleine Panda-Mann ist elf Monate alt und soll Partner von Panda-Dame Lilli werden. Nach dem Tod von Rex im Februar 2018 hatte das vierjährige Weibchen allein in der Anlage am Schmausenbuck gelebt. Das ist für Kleine Pandas, die auch Katzenbären genannt werden, aber kein Problem, denn diese Tiere sind Einzelgänger. Trotzdem verstanden sich Lilli und Kung Fu nach einem kurzen Anfauchen auf Anhieb gut und haben mittlerweile schon gemeinsam von einem Bambuszweig gefressen. Das darf wohl als gutes Zeichen gewertet werden. Auf Katzenbärenbabys wird man aber noch eine Weile warten müssen, denn Kung Fu ist noch nicht geschlechtsreif. Vor 2021 wird es also sicher keinen Nachwuchs geben.

Bergmolch ist „Lurch des Jahres“

Molche stehen sicher nicht auf der Liste der beliebtesten Zootiere. Trotzdem ist es wichtig, dass sich Zoos auch für solche Tiere besonders einsetzen. Das tut der Tiergarten Nürnberg im Fall des Bergmolches (Foto: Michael Matejka): Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) hat ihn  zum „Lurch des Jahres 2019“ auserkoren. Der Tiergarten Nürnberg und der Tiergarten Schönbrunn, Wien, unterstützen die DGHT bei der Kampagne „Lurch des Jahres“ als Hauptsponsoren.

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Jetzt heißt es: Insekten zählen!

Das Vogelzählen, zu dem der Landesbund für Vogelschutz regelmäßig aufruft, kennen wir ja schon gut. Nun geht es um die Insekten. Der Naturschutzbund (Nabu) ruft ab heute zur Teilnahme an der Aktion „Insektensommer“ auf. Dabei soll man an einem Ort eine Stunde lang Sechsbeiner beobachten, bestimmen und zählen. Die Ergebnisse kann man dann dem Nabu online oder mit der kostenlosen App „Insektenwelt“ melden. Der Naturschutzbund möchte so Daten zur Artenvielfalt und der Häufigkeit von Insekten sammeln – schließlich ist das Insektensterben in aller Munde.

Wer mitmacht, kann an verschiedensten Orten zählen: zum Beispiel im Garten, auf dem Balkon, auf einer Wiese oder im Wald. Und wer sich bei Insekten nicht so gut auskennt, der findet Hilfe zur Insektenbestimmung auf der Homepage des Nabu. Für den „Insektensommer“ sind zwei Phasen geplant: Die erste beginnt jetzt und läuft bis zum 9. Juni, die zweite folgt dann vom 2. bis 11. August. Denn manche Arten sind früh im Sommer gut zu beobachten, andere später. Der Nabu-„Insektensommer“ lief auch schon im vergangenen Jahr. Im Juni 2018 waren das die häufigsten Meldungen: Steinhummel, Hainschwebfliege und Asiatischer Marienkäfer, der auch auf dem Foto oben zu sehen ist (Foto: dpa).

Wo der Feldhamster zurückkehrt

Ich bin ganz vernarrt in diese Tiere – vielleicht, weil ich als Kind mehrere Goldhamster halten durfte. Feldhamster hingegen galten ja lange Zeit als Schädlinge und wurden bejagt oder mit Chemie unschädlich gemacht. So gründlich, dass diese Tierart heute auf der Roten Liste steht. Umso erfreulicher, dass es jetzt auf Feldern in der Nähe von Mannheim ein interessantes Projekt für Feldhamster gibt. Wissenschaftler versuchen dort 40 gezüchtete Hamster wieder anzusiedeln. Dafür haben Fachleute Löcher vorbereitet, in die sie mit Hilfe von Plastikrohren die Tiere hineinbugsieren. Mit Landwirten wurde vereinbart, dass die Hamster auf dem Gelände gute Lebensbedingungen haben sollen. Für die Nager wurde Luzerne angepflanzt, damit sie genügend Deckung, aber auch Nahrung finden. Ziel der Projekts ist es, eine tragfähige Population aufzubauen.

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Vogelkinder im Tiergarten

Und wieder gibt es eine schöne Meldung aus dem Tiergarten Nürnberg: Bei den Sperbereulen und den Uralkäuzen, die auch Habichtskäuze genannt werden (Foto: Tiergarten Nürnberg), hat sich Nachwuchs eingestellt. Die Sperbereulen ziehen in diesem Jahr gleich sechs Jungvögel auf, die im April geschlüpft sind. Die Brutzeit beträgt etwa einen Monat, und die flauschigen Küken verlassen mit drei bis fünf Wochen das Nest. Die Elterntiere am Schmausenbuck stammen übrigens aus Rostock (das Weibchen) und aus Köln. Auch über den Zuchterfolg bei den Uralkäuzen freut man sich im Tiergarten. Die Käuze bringen es mit den beiden im April geschlüpften Jungen schon auf insgesamt 36 Nachkommen. Das Muttertier ist bereits 20 Jahre alt, der Vater der jungen Eulen 17 Jahre; er stammt aus dem Tierpark Berlin-Friedrichsfelde.

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Botanische Führung durch den Tiergarten

Ein ungewohntes Foto für ein Tier-Blog, passend für eine ungewöhnliche Führung durch den Tiergarten Nürnberg: Bei der Tour mit der Umweltpädagogin und Landschaftsplanerin Bettina Frenzke am Sonntag, 19. Mai, um 10 Uhr geht es in erster Linie nicht um Tiere, sondern um Pflanzen. Bei der etwa zweistündigen botanischen Führung erklärt Bettina Frenzke den Teilnehmern, welche Futterpflanzen auf dem Zoogelände für die Vegetarier unter den Zootieren angebaut werden. Die Besucher erfahren, welche Pflanzen nicht nur eine schöne grüne Kulisse bilden, sondern auch als Futter für die dort lebenden Tiere dienen. Für die Zoobesucher wird die Faszination der Gehölze und Kräuter erlebbar, die für die Zootiere eine gesunde oder wohlschmeckende Beilage liefern.

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Nala erobert die Besucherherzen

Große Freude im Tiergarten Nürnberg: Dort wurde nach fast einem halben Jahrhundert endlich wieder ein Kamel geboren. Am 26. April hat die zwölfjährige Stute Akiba ein weibliches Fohlen zur Welt gebracht (Foto: Eduard Weigert). Die Tierpfleger haben sich auf den Namen Nala geeinigt. Das Stutfohlen entwickelt sich sehr gut. In der vergangenen Woche hat Nala über drei Kilo zugelegt und bringt jetzt gut 33 Kilogramm auf die Waage. Bis sie vollständig ausgewachsen ist, dauert es mindestens vier Jahre. Bis dahin müssen sich auch ihre Höcker noch richtig entwickeln.

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Neu im Wüstenhaus: Vögel

Das Wüstenhaus im Tiergarten Nürnberg wird immer attraktiver für die Zoobesucher: Jetzt sind dort auch Vögel zu sehen, und zwar drei Vogelarten aus den Trockengebieten des nördlichen Afrika: Schmetterlingsfinken (Uraeginthus bengalus), Wüstengimpel (Bucanetes githagineus) und  – auf obigem Foto zu sehen – Senegalamaranten (Lagonosticta senegala, Foto: Tiergarten Nürnberg). Damit wird die Tierwelt im Wüstenhaus, das einen der Wüste nachempfundenen Lebensraum abbilden soll, um ein weiteres Stück komplettiert. Bisher werden in dem ehemaligen Nilpferdhaus Insekten wie Mistkäfer, kleine Säugetiere und Schuppenkriechtiere wie Atlasagamen, Oman-Dornschwanzagamen und Skorpionschwanzgeckos gehalten.

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Frühlingsfest im Tiergarten

Am kommenden Sonntag steigt das diesjährige Frühlingsfest im Tiergarten Nürnberg. Dabei geht es diesmal laut Veranstaltungsmotto „künstlerisch“ zu. Der Nürnberger Tiergarten wurde am 5. Mai 1939 am Schmausenbuck eröffnet (der vorherige Alte Tiergarten befand sich im Luitpoldhain). Am 5. Mai kann der Zoo also auch sein 80-jähriges Bestehen feiern. Heute leben dort über 5000 Tiere aus mehr als 300 Arten. Der Tiergarten beherbergt aber auch viele Kunstwerke: Skulpturen, Mosaike oder Installationen, die als Kunst im öffentlichen Raum von verschiedenen Künstlern aus verschiedenen Zeiten überall auf dem Zoogelände zu finden sind.

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Glückwunsch nach Hannover!

Eine hocherfreuliche Nachricht aus dem Zoo Hannover: Dort sind drei Sibirische Tigerbabys zur Welt gekommen. Das Foto zeigt einen Blick in die Wurfhöhle, wo Tiger-Mama Alexa ihre Drillinge säugt (Foto: Zoo Hannover/dpa). Ein besonders wertvoller Nachwuchs, denn Sibirische Tiger gelten als stark bedroht, auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN werden sie als gefährdet eingestuft. Noch sind die Jungtiere nicht für die Besucher zu sehen: Sie leben mit ihrer Mutter zurückgezogen in einer Wurfhöhle, wo das Geschehen in der Kinderstube von einer Videokamera aufgenommen und den Zoobesuchern in Ausschnitten gezeigt wird. Die drei Tigerbabys in Hannover haben die ersten zwei kritischen Wochen bereits überstanden. Das ist für den Zoo umso wichtiger, als im vergangenen Jahr zwei Tigerbabys kurz nach der Geburt gestorben waren.

Sibirische Tiger werden auch im Tiergarten Nürberg gehalten. Das Paar Katinka und Samur hatte im Jahr 2015 Nachwuchs: die beiden Kater Aljoscha und Volodya. Und wie ich gerade erfahre, ist Aljoscha der Vater von den Drillingen in Hannover. Da hat er sich ja mächtig ins Zeug gelegt, unser Nürnberger Buu!