Eisbärenhaltung in der Kritik

urn:newsml:dpa.com:20090101:100621-10-10421Das ist Wasser auf die Mühlen von „Peta“ (Menschen für den ethischen Umgang mit Tieren): Im Zoo von Wuppertal ist eine über 20 Jahre alte Eisbärin namens Jerka gestorben. Die Todesursache ist trotz Obduktion unklar. Man vermutet, dass eine Lebererkrankung zum Tod des Tieres geführt hat.

Unter einer Lebererkrankung hat möglicherweise auch Eisbär Lars kürzlich gelitten, der Vater des berühmten Knut. Er war im vergangenen Herbst aus dem Berliner Zoo nach Wuppertal umgezogen, um dort mit Jerka zusammen für Eisbären-Nachwuchs zu sorgen. Nach Angaben der Zooleitung geht es ihm mittlerweile wieder besser.

Nun hängen sich „Peta“-Vertreter an den Tod von Jerka, um wieder einmal gegen die Haltung von Eisbären in Zoos zu wettern. Es sei sehr merkwürdig, dass die Bärin in einem für Eisbären jungen Alter gestorben sei.  – Dass viele der in freier Natur lebenden Eisbären schon viel früher sterben, weil ihre Lebensbedingungen durch die Erderwärmung immer schlechter werden, darauf ging man seitens „Peta“ natürlich nicht ein.
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