Abenteuer für Freiwillige

EichhornbabyZootierpfleger: Dieser Beruf steht ganz weit oben auf der Wunschliste von jungen Leuten. Die vielen Zoo-Soaps im Fernsehen dürften ihren Teil dazu beigetragen haben. Dort sieht der Zuschauer die Pfleger im engen Kontakt mit netten Tieren, die zahm und folgsam sind oder zum Streicheln und Spielen einladen. Außerdem kommen Tierpfleger im TV häufig groß raus: Sie dürfen Interviews geben und sind als Experten gefragt. Die weniger rosigen Seiten des Berufs kriegt man allerdings nicht so häufig zu sehen: Stall ausmisten, verdreckte Becken und Käfige putzen, Obst und Gemüse schnippeln, an Wochenenden Dienst schieben usw.

Wer einmal ausprobieren möchte, ob ihm all das wirklich Spaß macht, kann sich bei VoluNation informieren, dem Expertenportal für weltweite Freiwilligenarbeit.

Andere Einsatzmöglichkeiten für Freiwillige in Zoos bestehen zum Beispiel darin, Informationsstände zu Tier- und Artenschutzthemen zu betreuen und älteren Zoobesuchern oder Gästen mit Handicap beim Rundgang zu helfen. Ähnliche Aufgaben bieten Wildparks mit ihren Pflegestationen. Sie brauchen Freiwillige zum Füttern und Pflegen verlassener Jungtiere, vor allem jetzt im Frühjahr, wenn zum Beispiel junge Vögel und Küken aus dem Nest gefallen sind und von Hand aufgezogen werden müssen.

Ehrenamtliches Engagement in Zoos und Tierparks ist in Deutschland noch nicht so populär wie anderswo, aber auch bei uns wächst das Interesse. Es gibt bei VoluNation auch exotische Tierprojekte im Ausland, für die Teilnehmer gesucht werden, unter anderem ein Pinguin-Projekt oder eines in Südafrika, wo man sich auf einer Geparden-Farm engagieren kann. Darüber findet man hier weitere Informationen.