Hunde sind die besseren Wäscheschleudern

Gut, Hunde sind keine klassischen Tiergarten-Bewohner und passen nicht so recht in dieses Blog. Dennoch soll den geneigten Tierfreunden eine besonders schöne Meldung nicht vorenthalten werden. Hunde benötigen nach einem Bad weniger als eine Sekunde, um sich die Hälfte des Wassers aus ihrem nassen Fell zu schütteln. Damit, so die wissenschaftliche Erkenntnis, sind sie effektiver als jede Wäscheschleuder. Das berichtet das Magazin „National Geographic Deutschland“ in seiner Oktoberausgabe. Und: Je flauschiger das Fell, desto besser klappt es mit dem Wasserspritzen. Der Trocknungsmechanismus mit schnellen Drehbewegungen lässt sich bei vielen Tierarten beobachten. Der Grund: Ein nasses Fell bedeutet mehr Gewicht und ist daher hinderlich, wenn man Beute jagen oder vor Feinden fliehen will.

Während Hunde also von der schnellen Sorte sind, gelten Schnecken als Symbol für Ruhe und Langsamkeit. Wissenschaftler sind nun der Frage nachgegangen, wie schnell das sprichwörtliche Schneckentempo ist – und haben festgestellt, dass das von Schnecke zu Schnecke sehr unterschiedlich ist. Die Bernsteinschnecke schafft nur zwei Zentimeter pro Minute, die Weinbergschnecke dagegen immerhin 7,2 Zentimeter. Manche Nacktschneckenarten „rasen“ dagegen förmlich durch die Gegend und kommen auf elf Zentimeter pro Minute. Noch schneller sind die Wasserschnecken, sagt der Schneckenforscher Gerhard Haszprunar. Wie lange Schnecken brauchen, um sich trocken zu schütteln, erklärt uns der Wissenschaftler leider nicht.