Ein Wolf heult aus gutem Grund

Wenn man Wolf heißt, ist man nicht nur dazu prädestiniert, ein Tier-Blog zu betreiben. Man interessiert sich natürlich auch ganz besonders für Wölfe. Deshalb greife ich das Thema immer wieder gern auf. Zuletzt gab es allerdings einen traurigen Anlass dafür: den Tod der alten Wölfin Cora im Nürnberger Tiergarten, über den ich vor kurzem hier geschrieben habe.

Dazu passt mein heutiger Beitrag auch ganz gut. Er dreht sich um das Wolfsgeheul, das Menschen aus unerfindlichen Gründen seit Jahrhunderten fasziniert. Manch einer findet die wölfischen – oft auch nächtlichen – „Gesänge“ gruselig, andere versuchen, ihrer Bedeutung auf die Spur zu kommen. Tierforscher veröffentlichen in regelmäßigen Abständen Studien darüber. So auch jetzt wieder: Im Wolfsforschungszentrum Wildpark Ernstbrunn bei Wien haben Wissenschaftler das Wolfsgeheul zweier Rudel untersucht. Und festgestellt: Verlässt ein Wolf seine Gemeinschaft, heulen die zurückbleibenden Tiere. Aus der Heul-Struktur kann man sogar heraushören, welche soziale Rolle der Wolf/die Wölfin  im Rudel innehatte.

Die Forscher gingen durch Messungen von Stresshormonen auch der Frage nach, ob Stress zum Heulen führen kann. Und sie berücksichtigten den Status der einzelnen Tiere im Rudel und beobachteten, welche Tiere andere als Partner bevorzugen. Das Ergebnis: Wölfe heulen nicht einfach drauflos. Sie heulen jedoch umso länger, je enger sie mit dem Tier verbunden waren, das die Gruppe gerade verlassen hat. Um ranghöhere Tiere wird länger geheult. Und: Der Level des Stresshormons Cortisol beeinflusst weder Länge noch Intensität des wölfischen Heulens. Wenn Wölfe heulen, tun sie das also nicht, weil sie unter Stress stehen. Sie heulen außerdem nicht, weil sie ihre Gefühle nicht unter Kontrolle haben. Ihr Heulen ist vielmehr Ausdruck für die stark ausgeprägte Sozialstruktur innerhalb des Rudels.

Ähnlich wie Menschen gehen Wölfe sehr enge Beziehungen ein, pflegen Freundschaften und leben in einem höchst differenzierten sozialen Gefüge. Je nachdem, wie die Beziehung zu dem Tier definiert ist, das die Gruppe verlässt, setzen Wölfe unterschiedliche Heul-Laute und -varianten ein. Die Forscher gehen sogar davon aus, dass Wölfe bewusst heulen, um weiter Kontakt mit dem Individuum zu halten, das aus dem Rudel herausgegangen ist. – Mir scheint, je mehr über Canis lupus geforscht wird, desto mehr Parallelen zwischen Wolf und Mensch tun sich auf! Als Mensch und Wolf werde ich da natürlich weiter dranbleiben.

Toter Wolf, Teil 2

Weil es auch bei meinen Kommentatoren Zweifel gab, ob der tote Wolf im Westerwald wirklich ein Wolf war, und weil nun doch alles aufgeklärt ist, hier noch ein Nachschlag zu dem Thema.

Also: Wissenschaftler des Senckenberg-Forschungsinstituts haben herausgefunden, dass es sich bei dem erschossenen Tier tatsächlich um einen Wolf handelt. Das hat dann im ganzen Land zu einer heftigen Auseinandersetzung über das Thema Tierschutz geführt. Denn bekanntlich dürfen Wölfe in Deutschland nicht abgeschossen werden. Sie gelten als streng geschützte Art, weil sie hierzulande vom Aussterben bedroht sind.

Derjenige, der den Wolf getötet hat, hat sich in dieser Woche selbst bei der Polizei gemeldet. Es war ein 71-jähriger Jäger. Er behauptet, er habe das Tier auf einem Waldgrundstück, das er gepachtet hat, erschossen: Angeblich hat er ihn für einen wildernden Hund gehalten. Jetzt tut dem Mann die Sache furchtbar leid. Ob der Jäger noch strafrechtlich belangt wird, hängt von der Staatsanwaltschaft ab, die den Vorfall prüft.

Der Tierschutzbeirat Rheinland-Pfalz will nun die Tötung von Haustieren wie Hunden und Katzen durch Jäger ein für allemal verbieten lassen. Unabhängig davon plant das Umweltministerium in Rheinland-Pfalz, nun einen Wolfsmanagement-Plan aufzustellen. Der hat zum Ziel, die Bevölkerung umfassend darüber zu informieren, dass Wölfe künftig auch in Nordrhein-Westfalen eine willkommene Art sind. Es wird allerdings einer Menge Aufklärungsarbeit bedürfen, um den Menschen begreiflich zu machen, dass Wölfe für sie nicht gefährlich sind. Dafür hat der „böse Wolf“, wie er schon aus dem Märchen bekannt ist, einen zu schlechten Ruf.

Der Wolf ist tot!

Das ist ja mal wieder unmöglich gelaufen: Der Wolf, der während der letzten Wochen durch die Medien als „Westerwald-Wolf“ bekannt wurde, ist tot. (Das Foto rechts stammt vom Naturschutzbund NABU.)

Es war das erste Mal seit mehr als 130 Jahren, dass im Westerwald wieder ein Wolf auftauchte. Spaziergänger hatten das Tier Ende März entdeckt und auch gleich fotografiert. Seitdem kam der Wolf allerdings kaum noch zur Ruhe. In verschiedenen Gegenden in Ostdeutschland haben sich Wölfe seit dem Jahr 2000, als die ersten Exemplare dort gesichtet wurden, mittlerweile wieder ansiedeln können. Ungefähr 100 Tiere leben dort zurückgezogen in den Wäldern.

Doch im Westerwald (Rheinland-Pfalz) musste auf einen einsamen Wolfsrüden unbedingt Jagd gemacht werden. Angeblich allerdings nicht von offizieller Seite. Der Landesjagdverband hat es sogar bedauert, als das Tier erschossen aufgefunden wurde. Die Jäger haben in dem Revier keine Jagd veranstaltet, nicht einmal die zuständigen Jagdpächter waren dort anwesend. Der Landesjagdverband hält den Vorfall für äußerst dubios. Wölfe sind seit 1990 in Deutschland geschützt. Weil es sich deshalb um einen schwerwiegenden Verstoß gegen das Naturschutzgesetz handelt, hat der Verband sogar eine Belohnung ausgesetzt für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen. Und auch die Polizei ermittelt.

Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass dieser Fall tatsächlich aufgeklärt wird. Genauso wenig wie es eine Antwort darauf geben wird, warum das Tier sterben musste.

Mensch und Wolf – geht das?

Der Wolf war in Deutschland eineinhalb Jahrhunderte praktisch ausgerottet. Heute leben bei uns wieder zwischen 50 und 70 von diesen Tieren – allerdings nicht zur allgemeinen Freude. Immer noch geht die Angst vor dem „bösen Wolf“ um. Umweltschützer, allen voran der WWF, fordern deshalb eine bessere Aufklärung und klare Regelungen in den Bundesländern.

Im Jahr 2000 ließ sich das erste Wolfspaar wieder in Deutschland nieder. Es war von Polen nach Sachsen „eingewandert“ und zog erstmals seit ungefähr 150 Jahren wieder Welpen in Deutschland auf.  Mittlerweile gibt es  in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg Wolfsrudel, in Bayern und Hessen wurden Einzeltiere beobachtet. Und nach einer Studie des Bundesamts für Naturschutz ist bei uns noch Platz für viel mehr Wölfe: Rein rechnerisch kommt das Amt auf 441 Rudel. Lebensraum gäbe es genügend, zum Beispiel in den Mittelgebirgen Süd- und Westdeutschlands, in den Alpen oder auf früheren Truppenübungsplätzen.

Aber das Zusammenleben zwischen Mensch und Wolf klappt nicht immer und überall. Obwohl Wölfe bei uns seit 1990 geschützt sind, werden immer wieder Fälle bekannt, dass ein Tier illegal abgeschossen wurde. Und dann passiert es leider auch, dass Wölfe auf Straßen überfahren werden; darüber habe ich hier auch schon geschrieben.

Umweltschützer verlangen deshalb von allen Bundesländern Managementpläne für das Zusammenleben mit Wölfen. Bislang gibt es so etwas schon in Sachsen, Brandenburg, Bayern und Sachsen-Anhalt. (In Südbrandenburg haben WWF-Mitarbeiter auch das Wolfsfoto aufgenommen, das hier zu sehen ist.)

Die größte Ablehnung der Wölfe kommt von den Nautztierhaltern. Das ist durchaus verständlich, denn schon mehrmals haben Wölfe in den vergangenen Jahren Schafe, Ziegen oder Damwild gerissen. Es gibt aber Möglichkeiten, Weiden entsprechend zu sichern. In Sachsen gibt es dafür besonders gute Beispiele. Dort werden etwa Elektrozäune für Weidetiere von der öffentlichen Hand gefördert. Und den Landwirten werden auch Entschädigungen für Tiere bezahlt, die der Wolf gerissen hat.

In Bayern schwelt dagegen schon seit über einem Jahr ein Konflikt: Almbauern im Mangfallgebirge fordern, dass ein Wolf, der einige Schafe, Rehe und Rotwild gerissen hat und für Abstürze von Kühen verantwortlich sein soll, nicht länger in freier Wildbahn leben darf. Eine Lösung hat man bisher noch nicht gefunden – immerhin steht der Wolf unter strengem Artenschutz.

Die Angst, dass Touristen ausbleiben, wenn bekannt wird, dass sich Wölfe in bestimmten Gebieten ansiedeln, ist offenbar unbegründet. In Ostsachsen haben sich die Tiere sogar zu einer echten Attraktion für Touristen entwickelt.

 

Kann der Wolf bei uns überleben?

urn:newsml:dpa.com:20090101:101103-99-10229In Deutschland gibt es etwa 150 Jahre nach ihrer Ausrottung wieder Wölfe. Das ist natürlich erst mal eine positive Meldung, über die sich Tier- und Naturfreunde freuen. Ich habe selbst hier auch schon darüber geschrieben. Allerdings habe ich damals auch schon meine Zweifel angemeldet, ob die Rückkehr dieser wunderbaren Tiere in ein Land wie unseres so reibungslos ablaufen kann, wie manche sich das erträumen.

Denn die Voraussetzungen sind für wild lebende Tiere wie Wölfe in einem derart dicht besiedelten Land alles andere als ideal. Das hat sich jetzt wieder gezeigt: In Brandenburg ist ausgerechnet der Leitwolf des einzigen dort lebenden Rudels überfahren worden. Dieses Tier konnten Naturschützer eindeutig identifizieren, denn es hatte nur noch drei Beine. Trotz eines fehlenden Vorderbeins war es aber noch in der Lage, seine Familie zu ernähren.

Mit dem Tod des Leitwolfs ist nun das ganze Rudel gefährdet. Dieser Meinung sind jedenfalls Wolfsexperten des Naturschutzbundes Deutschland, NABU. Es besteht aber noch eine Hoffnung: In unmittelbarer Nähe in der sächsischen Lausitz leben fünf Wolfsrudel. Möglicherweise nehmen die Tiere Kontakt auf, und eines der Jungtiere aus der Lausitz springt bei der Aufzucht des Nachwuchses in Brandenburg ein.

Der jetzt durch ein Auto getötete Leitwolf war im übrigen nicht der erste Wolf, der auf Deutschlands Straßen dem Verkehr zum Opfer gefallen ist. Laut NABU sind seit dem Jahr 2000 schon zehn Wölfe überfahren worden – bisher allerdings immer Jungtiere, so dass man nicht gleich um die Existenz der ganzen jeweiligen Familie fürchten musste.

Die Gefahren des Straßenverkehrs werden auch in Zukunft nicht kleiner, sondern eher größer werden. Es muss sich zeigen, ob sich Wölfe an solche Bedingungen gewöhnen können. Einfach dürfte es für die scheuen Tiere nicht werden.

Willkommen, Wolf!

urn:newsml:dpa.com:20090101:100824-10-10547Die Wölfe kehren zurück nach Deutschland. In der Lausitz gibt es bereits ein Rudel mit Jungtieren. In westlichen Bundesländern wurden zwar bisher nur selten einzelne umherstreifende Tiere gesichtet. Doch man stellt sich auch hier darauf ein, dass sich in den nächsten Jahren Rudel bilden, bei denen sich Nachwuchs einstellt.

Darauf will man sich nun vor allem in Niedersachsen gut vorbereiten. Es soll nicht wieder dazu kommen, dass ein Wolf abgeschossen wird, wie es dort bereits einmal geschehen ist. Man will die Bevölkerung darüber aufklären, dass Wölfe für Menschen nicht gefährlich sind. Die Jäger in Niedersachsen planen sogar ein Informationszentrum, wo die Besucher alles Wissenswerte über die Lebensgewohnheiten der Wölfe erfahren. Auch ehrenamtliche Wolfsberater sollen mithelfen, dass die Wölfe in Deutschland nicht gefürchtet werden. Der Naturschutzbund NABU schließlich will über das Projekt „Willkommen Wolf“ im Internet ausführlich über die Rückkehr der Wölfe informieren.

Klingt alles gut. Ob es dann auch so reibungslos läuft, wenn die Wölfe sich tatsächlich wieder in ihren ehemaligen Verbreitungsgebieten ansiedeln, bleibt abzuwarten. Ich hoffe es mal – so von Wolf zu Wolf!

Die mit den Wölfen leben

WolfUnsere Welt ist gläsern geworden: Wer an Daten herankommen will, kriegt sie auch: Das Paradies auf Erden für gezielte Kundenwerbung. So flatterte mir dieser Tage eine Karte aus Freyung ins Haus, die mich zu einem Natur-Erlebnis-Wochenende unter dem Motto „Auf den Spuren der Wölfe“ in den Bayerischen Wald locken soll.

Klingt nicht schlecht, muss ich zugeben: Geführte Tour durch das Tierfreigelände mit Besuch des Wolfsgeheges, das ist natürlich für mich der interessanteste Programmpunkt. Und das Schlossfest rund um das Schloss Wolfstein klingt ebenfalls recht vielversprechend. Auch die nicht wolfspezifischen Ausflugsziele treffen genau meinen Geschmack: Besichtigung des weltweit längsten Baumwipfelpfades mit 44 Meter hohem Baumturm. Dort wollte ich schon immer mal hin, seit meine Kollegen in der „Nürnberger Zeitung“ darüber einen Artikel veröffentlicht haben. Schließlich stelle ich mir auch die geführte Wanderung durch die Wildbachklamm „Buchberger Leite“ sehr reizvoll vor, die als eine der beeindruckendsten Schluchtenlandschaften Bayerns angepriesen wird.

Und dass dann obendrein ein gefüllter Rucksack unter dem Motto „Hungrig wie ein Wolf “ zu den „Inklusivleistungen“ gehört – ich muss mich wirklich wundern: Woher kennen die nur alle meine Vorlieben? Ist man im – von uns Mittelfranken oft ein wenig hochnäsig so genannten -Bayerisch Kongo derart vertraut mit den Wölfen, dass sogar die Tourist-Information genau weiß, wie sie unsere Art am einfachsten um den Finger wickelt? Es scheint so: Die mit den Wölfen leben, kennen eben am besten wölfische Stärken und Schwächen.

Vielleicht sollte ich mir ernsthaft überlegen, mein Blog „Achtung, Wolf!“ umzubenennen? Lieber irgendeinen Tarn-Namen suchen? – Aber das ist ja das Problem: Wölfe können sich schlecht verstellen – sonst wären wir womöglich Füchse. Und das wäre dann eine ganz andere Geschichte…

Schutzengel für Wölfe gesucht

urn:newsml:dpa.com:20090101:100126-99-03915„Die Wölfe kehren nach Deutschland zurück“, titelte kürzlich die Deutsche Presseagentur dpa einen Beitrag über Wolfsexperten in Sachsen-Anhalt. Dort haben sich in der Nähe des Truppenübungsplatzes Altengrabow sieben Wölfe angesiedelt – zwei erwachsene und fünf Jungtiere. Und das ist nicht der einzige Ort im Land, wo es wieder Wölfe gibt: Auch in der Oberlausitz (dort zuerst) sowie in Brandenburg sind sie heimisch geworden, in Bayern, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern wurden auch schon welche gesichtet. Deutschlandweit schätzt man ihren Bestand derzeit auf 60.

Das freut mich als Namensvetter natürlich (gibt es zu diesem Ausdruck eigentlich auch ein weibliches Pendant, etwa „Namensvetterin“ oder, moderner, „Namenscousine“?). Ich finde es auch toll, dass Spezialisten beauftragt sind, die Tiere wissenschaftlich zu beobachten – auf Neudeutsch heißt das „Monitoring“. Das führt zum Beispiel ein Wildbiologisches Büro in Spreewitz (Sachsen) mit dem schönen Namen „lupus“ durch.

Nach den Schreckensmeldungen über die Wolfsjagd in Schweden bin ich froh, wieder einmal gute Nachrichten über diese Tierart zu hören, die mir sehr am Herzen liegt. Deshalb möchte ich die „good news“ auch meinen Lesern nicht vorenthalten. Die Frage, wo denn bitteschön das Positive bleibe, wurde ja schon dem großen Erich Kästner immer wieder gestellt; der tat sich allerdings bekanntlich schwer mit der Antwort.

Aber zurück zu den Wölfen. Nach dem Naturschutzbund NABU, der den Aktionsplan „Willkommen Wolf“ aufgestellt hat, macht sich jetzt der WWF für die Wölfe stark. „Werden Sie Schutzengel für die Wölfe“, konnte man heute zum Beispiel in einer Anzeige in der „Nürnberger Zeitung“ lesen, verbunden mit der Aufforderung, bei der Rettung der Wölfe mitzuhelfen. Wer sich darüber informieren will, kann das  hier tun.

Mein eigenes Sternbild "Wolf"

Wirklich tierisch, dieses Sternbild! Die Zusammenstellung der Europäischen Südsternwarte zeigt unten links den Begleiter (b) des rund 400 Lichtjahre entfernten Sterns GQ Lupi (A) im Sternbild Wolf (Lupus) am Südhimmel als schwachen Lichtpunkt. Da ich mich mit Astronomie leider nicht sehr gut auskenne, wusste ich bisher noch gar nichts von einem Sternbild Wolf. Aber ich muss sagen: nicht schlecht!

Warum ich das Foto für mein Tier-Blog ausgesucht habe? Ganz einfach: Im Naturkundehaus des Tiergartens Nürnberg gibt es am Donnerstag, 14. Mai, um 19.30 Uhr einen Vortrag zum Thema „Tierische Sternbilder“ (Eintritt frei). Da erfährt man, wie die Namen dieser Sternbilder – 38 der insgesamt 88 anerkannten Sternbilder haben tierische Namen – entstanden sind. Hans Gaab von der Astronomischen Gesellschaft Nürnberg hält keinen trockenen Vortrag, sondern erzählt interessante Geschichten und gibt außerdem Orientierungshilfen am Himmel über dem Schmausenbuck. Ein Beitrag zum Jahr der Astronomie, das heuer gefeiert wird.

Ein(e) Wolf hilft den anderen

Meistens ärgert man sich ja über Post, in der man nur zum Spenden aufgefordert wird. Doch als ich das aus dem Briefkasten geholt habe, musste ich unwillkürlich grinsen. Ein Umschlag, der speziell für mich gemacht schien. Richtig gerührt war ich und drehte das Ganze um. Die Rückseite ist auch nicht schlecht:

Vielleicht, dachte ich, sollte ich das an meinen Verleger weiterleiten? Allerdings müsste die Gleichung dann umgedreht werden: 7 Euro von Ihnen = 1 Euro für den Wolf.  Sonst würde ich mir ja ins eigene Fleisch schneiden.

Dass ich für die kleinste Wolfspopulation Europas – eine rund 60 Wölfe umfassende Gruppe zu beiden Seiten der Oder – spende, steht natürlich außer Frage! In dieser Sache werde ich den WWF auf jeden Fall unterstützen.

Erschien in Tiere, Wölfe, WWF

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