Fast so süß wie der echte Obama

Hat er nicht ebenso süße Ohren wie Barack Obama? Ich finde schon. Daher wundert es mich gar nicht, dass der kleine Mandrill im Dresdner Zoo von seiner Pflegerin auf den großen Namen „Obama“ getauft wurde. Auf dem Foto ist er übrigens neben seiner Mutter Jamala zu sehen.

Wenn er Lust hat und es das Protokoll bzw. der enge Zeitplan erlauben, könnte der „richtige“ Obama seinen Namensvetter sogar im Zoo einen Besuch abstatten. Denn in der nächsten Woche wird der US-Präsident in der sächsischen Landeshauptstadt erwartet.

Dass der Mandrill-Nachwuchs „Obama“ heißt, hat aber einen anderen Hintergrund:  2008 war für den Mandrill-Nachwuchs im Zoo Dresden der Anfangsbuchstabe «O» an der Reihe.

Giraffen lieben die Puhdys

Hier wieder einmal eine Meldung über Zootiere, die im wahrsten Sinne des Wortes aufhorchen lässt: Zwei Giraffenbullen, die vor einigen Tagen neu in den Dresdner Zoo gekommen sind, sollen sich dort mit Musik eingewöhnen.

Giraffen hatte es seit 1984 nicht mehr in dem Zoo gegeben. Die Zeiten ohne Langhälse haben nun aber ein Ende. Ab kommendem Samstag können die Besucher wieder zwei Tiere dieser Art in Dresden bewundern: die Netzgiraffe Ulembo aus Karlsruhe und die Rothschild-Giraffe Abidemi aus Gelsenkirchen.

Die beiden sind bereits ins Giraffenhaus eingezogen, um sich dort einzuleben – erst mal ohne Publikum. Doch wenn das Haus am Wochenende für die Besucher geöffnet wird, erwartet man offenbar eine Geräuschkulisse, durch die die Riesen der afrikanischen Savanne erschreckt werden könnten.

Die Tierpfleger versuchen deshalb, ihre Schützlinge mit Musik an den Lärm zu gewöhnen. Und was haben sie dabei herausgefunden? Ulembo und Abidemi hören am liebsten Rockmusik, da wiederum Ost-Rock,  und  am allerliebsten die Puhdys. Bei den Klängen der Band, die schon zu DDR-Zeiten zur Legende wurde, entspannen sich die beiden Giraffen-Bullen am besten, erzählen die Pfleger.