Vipmail 50

VipmuellTataa! Die Vipmail wird 50. Genauer gesagt wurde gerade die 50. Ausgabe verschickt. Angefangen habe ich damit erst vor einem knappen Jahr.

Diesmal geht es in eurem fränkischen Newsletter um unschön verpackte Werte, um Besäufnisse hinter schwedischen Gardinen, um den Plärrer von Fürth, um einen unangeleinten Vierbeiner, um lustige Laternen und um die bange Frage: Wohin schifft der Bayreuther?

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Tschernobyl: Erstmal beschwichtigen!

nztschernoAn diesen Schlagzeilen (die in anderen Blättern unterschieden sich davon aber kaum – insofern dient der oben abgebildete Ausschnitt nur als Exempel) war damals fast alles falsch. Übertreibung dort und Beschwichtigung hier waren auch vor 30 Jahren schon oberstes Gebot. Der Bundesregierung haben aber schon damals nur wenige vertraut. Insofern lohnt sich zum Tschernobyl-Jahrestag ein Rückblick.

Die Aufregung in Nürnberg war riesig. Kann ich noch vor die Türe? Was kann ich essen? Wie oft muss ich meine Kleidung wechseln? Mit solchen Fragen beschäftigten sich keineswegs nur die Eltern kleiner Kinder. Ein Beleg war beispielsweise, dass in den Nürnberger Apotheken binnen Kurzem die Jodpillen ausverkauft waren.
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Vipmail 49

vipmbambDa ist er wieder, euer fränkischer Frühlingsbote.

In der 49. Ausgabe der Vipmail geht es um geschönte Hintergrundbilder, um von der Staatsanwaltschaft fälschlich versendete Textbausteine, um fränkisches Losertum, um die Inkompatibilität von Mensch und Maschine, um einen der Gründe, warum wir die Weltformel nie finden werden, und um einen platten Ball.

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Wie Microsoft in Nürnberg seinen Ruf poliert

Foto: Straßenkreuzer Per Mail vion: Ilse Weiß, Chefredakteurin Straßenkreuzer e.V. Wilhelm-Spaeth-Straße 65  -  90461 Nürnberg Tel.: 0911 - 217 593-10 weiss@strassenkreuzer.info www.strassenkreuzer.info Plakat vom Straßenkreuzer - Heldenmut Kontext: 1994-2014: Der Straßenkreuzer macht seit 20 Jahren Druck gegen Armut! Für 20 Verkäuferinnen und Verkäufer werden Träume wahr: vom 14. bis 30. Oktober in der Ehrenhalle des Nürnberger Rathauses. Kommen Sie und staunen Sie - es ist uns eine Ehre.Seit 22 Jahren gibt es in Nürnberg das Sozialmagazin Straßenkreuzer. Die Verkäufer, meist Arme und Obdachlose, die die Hälfte des Verkaufspreises (1,80) plus etwaige Spenden für sich behalten dürfen, gehören längst zum Stadtbild (zum Beispiel Ilse Gutmann). Aus diesem Grund ist der Straßenkreuzer auch ein reines Analogprojekt, das nur gedruckt funktioniert (Onlineangebote lassen sich schließlich nicht mal von großen Verlagen richtig monetarisieren). Er hat zwar eine Website. Aber die ist eher für Leute gedacht, die sich über das Projekt informieren wollen.

Trotzdem tauchte der Straßenkreuzer jetzt bei der LocalWebConference als Vorzeigeprojekt auf. Wie das?
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Vipmail 48

vipmfrkloDa ist sie wieder, die neue Vipmail. Mittlerweile die 48. Ausgabe.

Der allseits beliebte Newsletter aus Franken beschäftigt sich diesmal mit Exkrementen in der Werbung, mit Beziehungsdramen unter echten Stars, mit Mundart und Benachteiligung, mit etwas anderen Ölfilmen, mit gefährlichen und garstigen Flugtieren und mit nicht kalbgerechten Angeboten in Teeläden.

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Tesla: Zukunft gibt´s auch in Nürnberg

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Wenn Zukunft beginnt, dann woanders. In Nürnberg jedenfalls bestimmt nicht. Deswegen kam auch keiner auf die Idee, die Vorstellung des 3er-Modells von Tesla könnte eine lokale Komponente haben. Berichtet wurde nur über die Präsentation „des E-Volkswagens“ in Los Angeles und über den neuerlichen kalifornischen Hype, der an die Vorstellung des iPhones erinnere…

Dabei gibt es seit Februar auch einen Tesla-Store in der Nürnberger Karolinenstraße. Und auch davor bildeten sich vorletzte Woche Schlangen von Leuten, die das 3er-Modell vorbestellen wollten (Bild oben). Angeblich waren die ersten schon um 4.30 Uhr dort. Wie viele Bestellungen es waren, da hält sich Tesla bedeckt. Man gebe nur Gesamtzahlen herau.s Und da ist Tesla mittlerweile bei 325.000 Vorbestellungen angelangt.
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Wöhrl twittert weiter

Nürnberg: Die Nürnberger CSU- Bundestagsabgeordneten Dagmar Wöhrl und Michael Frieser zogern auf einer PK eine Halbzeitbilanz zu zwei JAhren Christlich-Liberalrt Koalition in Berlin. 19.9.2011. Foto: Harald SippelNein, mehr als in ihrem Blog wolle sie zu ihrem Rückzug nicht sagen, antwortete mir Dagmar Wöhrl. Lediglich zur harmlosen Frage, ob sie denn weiter twittern und facebooken will, schreibt sie:

„Auf jeden Fall werde ich weiterhin twittern und facebooken, das ist mir wirklich ans Herz gewachsen!“

Gefragt habe ich sie auch noch, ob sie sich ganz aus der Politik zurückziehen wolle oder nur aus dem Bundestag? Was mit ihren zahlreichen anderen Tätigkeiten und Nebenjobs passiert? Und was die neuen Herausforderungen seien, denen sie sich stellen will? Immerhin hätte sich Wöhrl ja längst auch von ihrem Sitz im Verwaltungsrat der Safra Sarasin Bank verabschieden können. Zumal jetzt, da diese Bank als einer der größten „Firmengründer“ in den Panama Papers auftaucht.

Beim Lesen des Blogbeitrag von Dagmar Wöhrl fällt auf, dass da ihre Partei praktisch gar nicht auftaucht. Auf Twitter legt sie noch etwas nach, sie sei nie eine typische CSUlerin gewesen.

Dass sie keine der ihren ist, hatten sie ihre „Parteifreunde“ in letzter Zeit allerdings auch verstärkt wissen lassen (das Bild oben stammt noch aus besseren Tagen). Insofern ist sie mit ihrem Rückzug wohl einer peinlichen Nichtwiederaufstellung zur Kandidatin für Nürnberg-Nord zuvor gekommen.

Vipmail 47

vipmkirschDer Frühling ist da und die Vipmail auch. Im Newsletter aus und über Franken geht es in dieser Woche um das Lieblingsfotomotiv der Nürnberger Journaille, um Franken-Panama-Connections, um Gassen im Salatöl, um Interessenskonflikte zwischen verschiedenen Kellern, um Nürnbergs Beitrag zur Einheit Europas und um die Lösung der brennenden Frage, warum der Frank oft krank ist.

Nachlesen könnt ihr das alles hier. Zum Abonnieren der Vipmail bitte diesem Link folgen.

Besseres Arbeitsklima dank Bürohund

buerohundÜber Homeoffice wird zwar viel und oft debattiert, die meisten Chefs habe ihre Mitarbeiter aber lieber in der Nähe und so das wohlige Gefühl von Kontrolle. Dafür sind sie dann aber bereit, dem anwesenden Mitarbeiter etwas Home-Feeling im Büro zu gönnen. Zum Beispiel indem sie ihm erlauben, den Hund mitzubringen.

Inzwischen gibt es sogar einen Bundesverband Bürohund. Der hat jetzt eine Karte herausgebracht, auf der bürohundefreundliche Firmen aufgelistet sind (siehe Bild oben). Auch in Franken gibt es da einige Betriebe, die mitmachen. Die Karte, das weiß ich aus eigenem Erleben, ist allerdings unvollständig und gibt die Sachlage nicht annähernd wieder. Beispielsweise ist die Bürohundebewegung bei uns im Druckhaus längst in der Chefetage angekommen. Exemplarisch möchte ich hier Tufan anführen, bei dem es sich allerdings um einen Teilzeitbürohund handelt:

tufan
Während anderenorts Bürohunde Botendienste verrichten und sich so nützlich machen, ist Tufan eher als Mediator unterwegs. Er hasst Streit. Und wenn es irgendwo etwas lauter wird und die Stimmung abzudriften droht, geht er dazwischen. Für das Arbeitsklima wirkt sich seine Anwesenheit, da ist sein Frauchen felsenfest überzeugt, nur positiv aus. Und, wie gesagt, Tufan ist bei uns kein Einzelfall.

Also: Dog-in statt Burn-out!

Vipmail 46

vipkiliDa ist sie wieder, wie jeden Donnerstag, die aktuelle Vipmail. Im Newsletter aus Franken geht es in dieser Woche um stillstehende Zeit, um einen katholischen Bock, der zum Gärtner gemacht wurde, um leise rieselnden Sand, um Geschäftsmodelle im Puff, um das Wunder von Bamberg und um einen Tipp für ideenlose Drehbuchschreiber.

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