Vipmail 39

vipkunstDonnerstag ist Vipmail-Tag. Gerade habe ich die 39. Ausgabe des fränkischen Newsletters verschickt. Darin geht es um nachhaltige Kunst am Bau, um fehlende Gelassenheit in Großstädten, um einmal nicht fehlgeleitete Reiselust, um die verweichlichten Fans des Rekordmeisters, um vom Nachrichtenfluss abgehängte Regionen und um die erfolgreiche Überwindung journalistischer Unsitten.

Nachlesen könnt ihr den aktuellen Newsletter hier. Zum Abonnieren folgt ihr bitte diesem Link.

Transparenz und die Vergeudung von Lebenszeit

Piraten Kandidat_B_20130522_  Michael Bengl , Kreisverband Nbg Vorstellung des Oberbuergermeister-kandidaten der Piraten-Partei RESSORT:  Lokales _   ZEITUNG: NN       Ausgabe:   HA DATUM:    22.05.2013 FOTO:         Berny Meyer MOTIV:  Piraten OB-Kandidat Michael Bengl "Veroeffentlichung nur nach vorheriger Vereinbarung" 22. MAI 2013  ©  BERNY   /  berny-meyer@t-online.de   / 0170 2015199 /   raiffeisen spar+kreditbank,91191 lauf ,kto. 247294, blz 76061025  /  berny meyer, etlaswind 17, 91338 igensdorf finanzamt forcheim, steuernummer  217/251/10410   steuer id 63-741-880-254
Vielleicht erinnert sich noch jemand: Es gab schon vor der AfD Parteien, die versucht haben, Protestpotenziale zu bündeln. Die Piratenpartei zum Beispiel. Von der hört man mittlerweile kaum noch etwas. Höchstens noch, wenn sich dort jemand in Pegida-Nähe begibt.

Dabei hat die Piratenpartei – im Gegensatz zur AfD – immerhin einen Vertreter im Nürnberger Stadtrat sitzen. Der hat im Augenblick allerdings Probleme mit dem piratigen Markenkern: der Transparenz.
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Vipmail 38

vipmfachwLangsam naht wieder das Wochenende. Zeit also für die Vipmail.

Die 38. Ausgabe des allseits beliebten, fränkischen Newsletters beschäftigt sich mit Blendwerken am Bau, mit verwirrten Erlangern, mit Systemkritikerinnen, die dann doch keine sind, mit fehlendem Niveau in Gößweinstein, mit einem fehlenden Balkon in Bamberg und mit einer spaßbremsenden Feuerwehr.

Die aktuelle Vipmail gibt es hier zum Nachlesen. Wer sie abonnieren will, der folgt am besten diesem Link.

Cran kämpft nur gegen Faschismus

Blitz Foto: Günter Distler Motiv: Ernst Cran; freien Redner; Trauerredner In die Neonazi-Ecke passte der Nürnberger Ex-Pfarrer und Trauerredner Ernst Cran auf den ersten Blick nicht so richtig. Mancher – auch etliche Kollegen, die ihn von früher kannten – wunderte sich, wie aus dem einfühlsamen Trauerbegleiter ein hasserfüllter Pegida-Aktivist werden konnte. Deswegen habe ich Ernst Cran eio paar Fragen gestellt, die vielleicht dazu beitragen können, das Phänomen Pegida, mit dem sich auch andere hart tun, etwas zu durchleuchten. Letztlich gilt da auch das Motto: Keiner ist unnütz, er kann immer noch als abschreckendes Beispiel dienen. Wer sich nicht durch die ausufernden Antworten durchkämpfen will: am Ende des Beitrags befindet sich ein tl;dr
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Vipmail 37

vipmabrissSo, die 37. Ausgabe der Vipmail ist verschickt. Diesmal geht es um die Flucht in den fränkischen Fasching, um Futterneid unter Migranten, um einstürzende Altbauten, um Leute, die sich an Pferden vergreifen, um amoklaufende Bagger und um Obergrenzen, die nicht funktionieren.

Den aktuellen Newsletter aus Franken könnt ihr hier nachlesen. Abonnieren lässt sich ein solcher Newsletter natürlich auch und zwar ganz einfach und ohne versteckte Folgekosten über diesen Link.

Eher unlustig: der öffentlich-rechtliche Fasching

ARCHIV - Die Bildkombo aus Archivbildern und einem aktuellen Foto zeigt den bayerischen Finanzminister Markus Söder (CSU) in Veitshöchheim (Unterfranken) bei Prunksitzung des Fränkischen Fastnachtsverband der «Fastnacht in Franken» - als Punk am 10.02.2012, als Musiker der Band Kiss am 25.02.2011, als Zauberer Gandalf aus «Herr der Ringe» am 05.02.2010 (oben, l-r) sowie als «Shrek der tollkühne Held» am 21.02.2014 und als Marilyn Monroe am 01.02.2013 (unten, l-r). Foto: David Ebener/Karl-Josef Hildenbrand/Daniel Karmann dpa (zu dpa "Söder wird Ritter wider den tierischen Ernst" vom 06.07.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Hin und wieder sollten wir auch mal ein Auge auf die Parallelwelten haben. Ja, auch auf die russlanddeutsche. Aber vielleicht auch auf eine, die uns Netflix-, Watchever- oder Dschungelcamp-Guckern zunehmend aus dem Blick gerät: den öffentlich-rechtlichen Fasching.

Warum sollte ich mir den Scheiß antun? Das wird sich mancher fragen. Ähnliches fragte sich weiland auch ein Nürnberger SPD-Oberbürgermeister: Prompt wurde Nürnberg sechs Jahre von einem CSUler regiert. Seitdem damals lokale Wahlanalysten den Konnex zwischen Faschingspräsenz und Wahlerfolg ausgemacht haben, ist die hiesige Parteipolitik helaumäßig gut vertreten. Natürlich funktioniert das nur richtig, wenn die Regierungssender das auch unters Wahlvolk bringen. Der Bayerische Rundfunk stellt uns deshalb bei jeder Fastnacht in Franken Politiker vor, die wir sonst nie kennen würden (am Freitag ist es wieder soweit). Manche nutzen das als Sprungbrett ins deutsche Ausland. So hat sich jetzt sogar der Aachener Karneval herausragende Faschingsprofis von uns ausgeliehen. Die machen für ein paar Lacher auf Exoten. weiter lesen

Vipmail 36

vipmwaldSchon wieder Donnerstag! Höchste Zeit für die aktuelle Vipmail! Im allseits beliebten Newsletter aus Franken geht es aktuell um das Pfeifen im Walde, um beheizte Blitzer, um den Tebartz von Würzburg, um doppelt verdienende Nuklearunternehmen, um Benzinflüchtlinge in Hof und um eine nicht in die Nachrichtenlandschaft passende Errungenschaft für Hundefreunde.

Den neuen Newsletter (Ausgabe 36) könnt ihr hier nachlesen. Zum Abonnieren geht es hier entlang.

Von Punk zu Pegida

manche meinen
lechts und rinks
kann man nicht velwechsern.
werch ein illtum!
(Ernst Jandl)

Mitunter kommt man auch politisch bei Links und Rechts ins Schwimmen. Das unter anderem durch Horst Mahler bekannte Syndrom kann jetzt auch bei einem illustren Nürnberger beobachtet werden. Einst war Ernst Cran Bassist in einer Punk-Band, dann legte er sich mit der verknöcherten evangelischen Kirche an, aus der er schließlich austrat. Als Trauerredner brachte er danach – durchaus würdevoll und
einfühlsam – eher fortschrittlichere und nicht so traditionsverhaftete Verblichene aus der Region unter die Erde. Aktuell versucht er vor Gericht, die Arbeit der Trauerredner auf die der Künstler zu heben.

Dass der gleiche Ernst Cran derzeit mit Schaum vor dem Mund bei Pegida auftritt und dort sogar von Pegida-Chef Lutz Bachmann präsentiert wird, irritiert im Augenblick nicht bloß mich (auf Facebook schrieb einer: „Ernst, das kann doch nicht dein Ernst sein!“).
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Das Grid und die Zukunft der Zeitung

hersbruWenn es ein Wort des Jahres für Redakteure gäbe, dann wäre das wohl Grid. Als ich „Grid“ das erste Mal hörte, – ich gebe es zu – musste ich auch erst hier nachschauen. Unwissen íst in diesem Fall keine Bildungslücke.

Dass nun auch eher mit den Inhalten befasste Journalisten über Gestaltungsraster (Grid) sprechen, hat mit der Zeitungskrise zu tun. Die Printleser werden einerseits im Durchschnitt älter, weshalb ihnen das Lesen von Kleingedrucktem schwerer fällt. Andererseits haben mittlerweile oft auch junge Leser mit der geringen Schriftgröße Probleme, wofür auch die Smartphones verantwortlich sein sollen. Auf iPads, Kindles oder Monitoren fällt das nicht weiter ins Gewicht, da kann man die Größe einstellen. Bei Print geht das nicht.
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Vipmail 35

Zwischenablage01Donnerstag ist Vipmail-Tag. Meistens zumindest. Heute habe ich die 35. Ausgabe verschickt. In der geht es um Gutmenschen-Propaganda auf Hauswänden, um eine Webseite, die den Verfall Frankens dokumentiert, um einen unerwartet schnellen Fahndungserfolg, um den Dom als Feindbild, um die Wiedergeburt und um einen Ohrwurm-Alarm.

Nachlesen könnt ihr die neueste Ausgabe des fränkischen Newsletters hier. Abonnieren lässt sich die Vipmail natürlich auch und zwar über diesen Link.