Vipmail 118

Ein bisschen früher als normal erscheint diesmal eure Vipmail. Im aktuellen fränkischen Newsletter geht es um Leerstände an Bahnlinien, um Witwer mit Kerosin im Blut, um Exkremente in der Nachbarschaft, um fehlende und untaugliche Geschäftsmodelle, um feindliche Truppen vor Bamberg und um Polizeiautos, die alternativen Verkehrsmitteln im Weg stehen.

Nachlesen könnt ihr das alles hier. Abonnieren dürft ihr den Newsletter natürlich auch gerne und zwar hier.

Rolltreppen: Ein Wort sagt mehr als 1000 Bilder

In München hat das für ziemliche Aufregung gesorgt, als plötzlich auf den Rolltreppen ein allgemeines Stehgebot verkündet wurde. Wie hält es eigentlich Nürnberg mit den Rolltreppenregeln, wollte ich deshalb von der VAG wissen und siehe da: Da gilt die Regel, die die Münchner gerade so erbost, schon lange. Ich schrieb das in diesem Beitrag nieder, der dann prompt auch hier einiges an Aufregung erzeugte. Am nettesten fand ich dabei allerdings jenen Kommentator, der die ganze Rechts-links-Diskussion aus folgendem Grund für Quatsch hielt: „Wenn ich rechts stehe, ist links eh kein Platz mehr.“

Den eigentlichen Grund, warum sich in Nürnberg kaum einer an die angeblich aus den Piktogrammen hervorgehende Regelung „Rechts und links stehen und dabei am Handlauf festhalten“ hält, entdeckte ich freilich erst gestern als ich mir die Rolltreppen am Hauptbahnhof noch einmal genauer anschaute. weiter lesen

Vipmail 117

Schon wieder ist eine Woche rum und Zeit, aus fränkischer Sicht Bilanz zu ziehen. In der 117. Ausgabe des fränkischen Newsletters geht es diesmal um aus politischen Gründen totgeschwiegene Gänsekacke, um die Gründe, eine Zeitung zu abonnieren, um durchgeknallten Voyeurismus, um Bayern, die aus lauter Langeweile Franken entdecken, um die Gründe für einen Nürnberger, nach Fürth zu fahren, und um die Schere, die auch beim Bier immer weiter auseinander geht.

Nachlesen könnt ihr all das hier. Wer die Vipmail abonnieren will, der ist hier richtig.

Grüner Pranger will Journalisten helfen

Leute wegen ihrer Gesinnung aufzulisten und namentlich an den Pranger zu stellen, das kannten wir bisher eher von Nazi-Gruppen. Jetzt praktiziert die den Grünen nahe stehende Heinrich-Böll-Stiftung Ähnliches. Auf agentin.org ist ein Wiki mit Personen und Organisationen zu finden, die nicht feministisch sind. Dabei wendet sich die Plattform ausdrücklich auch an uns Journalisten, die gemutmaßt Entscheidungshilfen brauchen, wen sie interviewen sollten und wen lieber nicht:

Die Agent*In erleichtert u.a. Aktivist_innen, Multiplikator*innen und Journalist*innen sowie Bildungseinrichtungen die Recherche zu anti-feministischen Akteur*innen und bietet die Möglichkeit, sich anhand der Informationen selber ein Bild über deren ideologische Ausrichtung und Vernetzung zu machen.

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Vipmail 116

Soderle, die Vipmail für diese Woche ist auch raus. In der 116. Ausgabe geht es um mangelnde Lernbereitschaft in Trockenperioden, um Steckenpferde, die aus Sommerlöchern gezogen werden, um Ahörnchen und Behörnchen, um korrumpierte Männerträume, um eilige Senioren und um global zugkräftige Begrifflichkeiten.

Nachzulesen ist das alles hier. Den Newsletter abonnieren könnt ihr über diesen Link.

Kommt er jetzt, der Frangxid?

Schottland, Katalonien, Baskenland, Südtirol, Flandern oder Venetien: europaweit wächst der Drang nach Unabhängigkeit. Was Deutschland angeht befinden wir uns im Zentrum des Autonomiebestrebens. Oder zumindest ziemlich nahe dran.

Eigentlich sind es zwei Unabhängigkeitsbewegungen. Die eine treiben die Bayern voran, die mittlerweile zu einem Drittel weg von Deutschland wollen und damit im Vergleich der Bundesländer führend sind. Die andere betrifft die Franken, die bei diesem Drittel wahrscheinlich eher marginal vertreten sein dürften. Denn der Franke will zuerst mal weg von Bayern und im Zweifelsfall lieber bei Restdeutschland bleiben.
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Vipmail 115

So, die neue Vipmail ist draußen. In der 115. Ausgabe eures fränkischen Newsletters geht es um intelligente Insekten, um eine euphorisierte Metropole, um einen ehemaligen Clubpräsidenten, der sich die Hände reiben darf, um einen Ball, aus dem ein bisschen die Luft raus ist, um nicht schwindelfreie Ureinwohner und um kindische Journalisten.

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Vipmail 114

Die 114.Vipmail wurde soeben verschickt. Im fränkischen Newsletter geht es diese Woche um Stadtmöblierung von der Resterampe, um Zwangsbegklückungen vor der Wahl, um parlamentarisch betreute Schnäppchengesundheit, um Befehle von ganz oben, um die Schattenseiten der Dünnbesiedelung und um strafbares Duschen.

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Wie User Nürnberg sehen

Das Spiegel-Jugendmagazin Bento hat gerade eine Städteanalyse anhand von Google-Suchanfragen erstellt. Nürnberg ist nicht dabei. Zu klein? Zu unbedeutend? Zu langweilig? Egal! Für euch bin ich in die Bresche gesprungen und habe das Versäumte nachgeholt.

Bekanntlich gibt es bei der Google-Suche eine Autocomplete-Funktion, die einem unnötiges Tippen ersparen soll. Dabei wird nach der Suchhäufigkeit vervollständigt. Über die Vorschläge erfährt man, was die Nutzer über einen Suchbegriff denken, womit sie ihn verbinden, welche Vorurteile darüber kursieren und welche Fragen am häufigsten auftauchen.
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