Stamm-Partei hat neuen Namen


Nun hat es doch nicht geklappt mit Nürnberg. Der Auftakt der Stamm-Partei musste nach Würzburg verlegt werden, weil hier auf die Schnelle keine geeigneten Räumlichkeiten gefunden werden konnten. Dafür wird am kommenden Mittwoch in Nürnberg der Name der bisher als „Stamm-Parte“ oder als „Zeit zu handeln“ firmierenden Gruppierung bekannt gegeben. Auch ein achtseitiges Rumpfprogramm gibt es bereits, mit den vier Eckpunkten: Soziales, Flüchtlinge, Ökologie und Menschenrechte. Aber wenn es um die Konkretisierung geht, wird deutlich, dass da viel Raum für die Ideen potenzieller Neumitglieder vorhanden ist.
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Vipmail 105

Die 105. Ausgabe der Vipmail ging gerade raus. Im fränkischen Newsletter mussten diesmal sogar etliche Ereignisse miteinander verknüpft werden, so reichhaltig war die Nachrichtenlage.

Thematisch geht es um voll angesagte Tische, um Forschung und Bedenkenträger, um missverstandene Fussballfans und die Übernahme der Kommerzgegnerschaft durch den Kommerz, um die Frage, ob die Deppen in Dettelbach oder bei der NATO das Sagen haben, um langweilige Mauern, um militante Schlappen und um die niederen Schichten, denen künftig noch mehr trocken bleiben soll.

Nachlesen könnt ihr das alles hier. Selbstverständlich kann der Newsletter auch abonniert werden. Dazu einfach hier drauf klicken und den Anweisungen folgen.

Niemand hat die Absicht, die Mauer abzureißen

Manchmal versteht der Nürnberger keinen Spaß. Zum Beispiel wenn es um seine Stadtmauer geht. Bei der handelt es sich immerhin um ein von Historikern hochgelobtes Exemplar mittelalterlicher Befestigungstechnik. Nun hat eine Gruppe von Kulturschaffenden in Nürnberg, die sich zwar regelmäßig, von der Öffentlichkeit aber relativ unbemerkt, unter den Namen „Salon der unerfüllten Wünsche“ bzw. „Freunde der Feinde der Altstadtfreunde“ treffen, ein Bündnis „Noris ohne Mauer“ gegründet und zum Abriss der Mauer aufgerufen.

Zu dem Projekt wird Tobias Lindemann, der unter anderem auch beim Casablanca mitarbeitet, am morgigen Donnerstag im Heizhaus, Wandererstraße 89, 20 Uhr, einen Vortrag halten. Begleitend dazu gibt es mittlerweile eine Webseite. Die wiederum wurde heute in einem Zeitungsartikel (online hier) vorgestellt, was jede Menge empörter Reaktionen hervorrief. Sogar Bürgermeister Christian Vogel sah sich bemüßigt, den verunsicherten Nürnbergern zu versichern, dass seine Stadtverwaltung alles zum Erhalt der Mauer unternehmen werde und zwar für die nächsten 900 Jahre:
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Der Querschnitt der Bevölkerung: So sieht er aus!

Gestern hat sich der BR-Rundfunkrat neu kostituiert. Offenbar sollte das eher geräuschlos über die Bühne gehen. Sonst, so die Befürchtung, würde nur wieder eine Diskussion über allzugroße Staatsnähe (im Freistaat ist das dann auch CSU-Nähe) vom Zaun gebrochen. Schließlich hat zumindest das ZDF auf diese Vorwürfe zumindest ein bisschen reagiert. Da gilt es also, vorsichtig zu sein. Gerade in Bayern! Wo es auch darum geht, dass die Rundfunkräte auch künftig den Einsatz von BR-Mitarbeitern bei Unionsveranstaltungen – etwa dem Nürnberger CSU-Ball – brav abnicken.

Beim BR wurde der Rundfunkrat ein bisschen aufgestockt. Inzwischen ist mit Hamado Dipama auch ein Ausländer- und Migrantenvertreter dabei. Der hat immerhin dazu beigetragen, dass Cola-Weizen in Bayern jetzt Cola-Weizen heißt. Trotzdem hat es auf der BR-Seite für Dipama nur zu einer Art Phantombild gereicht (siehe oben). Ist auch egal, denn an den Mehrheitsverhälnissen hat sich ohnehin kaum etwas geändert.

Interessant am Rundfunkrat ist auch für Nicht-BR-Konsumenten immer, dass dieser den Querschnitt der Bevölkerung abbilden soll. Nach der aktuellen Besetzung wären demnach nur 28 Prozent der Bayern weiblich.

Hier die Zusammensetzung des neuen BR-Rundfunkrates:
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Vipmail 104

Gerade ging die 104. Ausgabe der Vipmail raus. Im wöchentlichen Newsletter zur fränkischen Nachrichtenlage geht es diesmal um verausgabte Journalisten, um die Macht des Wortes, um alternatives Denken in der Kommunalpolitik, um die facebookende Feuerwehr, um die Ohnmacht des Willens am Lenkrad und um ruchlosen Informationsraub.

Nachlesen könnt ihr das alles hier.

Natürlich könnt ihr euch den Newsletter auch in euer Mailfach transferieren lassen und zwar ohne viel Federlesens. Dazu einfach diesem Link folgen.

Naidoo und das Concertbüro


Für seine Fans kann man manchmal nichts. Das gilt auch für Xavier Naidoo. Dass er jetzt erneut von Reichsbürgern und AfD-Leuten gefeiert wird, hat er sich freilich selbst zuzuschreiben. Da steckt dann wohl doch Absicht dahinter, wenn er in seinem neuen Stück „Marionetten“ deren Begrifflichkeiten aufgreift und somit auch offenbart, wie er denkt und wo er hingehört.
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Vipmail 103

Donnerstag ist Vipmail-Tag. Gerade ging die 103. Ausgabe des fränkischen Newsletters raus.

In dieser Woche geht es um Phallussymbole im öffentlichen Raum, um akademische Beglückungen, um die ultimative Eilmeldung, um wertebehaftetes Wandern, um saubere Strohhalme, um transatlantisches Fehlverhalten bei der Polizei und um die uncoolen Folgen längst vergangener Modeerscheinungen. Nachlesen könnt ihr das alles hier.

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Consors-Arena statt Morlock-Stadion?

Hach, waren das noch Zeiten als der Club Meisterfeiern veranstalten durfte und einen Weltmeister in seinen Reihen hatte. Der hielt zudem auch noch seinem Verein die Treue und versorgte nach seiner Karriere Nürnberg mit Tabakwaren und Lottozetteln. Damals war nicht nur unser Club noch wer, sondern auch Geld nicht alles.

Das hat sich mittlerweile geändert. Selbst Versuche, alte Fußballromantik wenigstens im Stadionnamen aufblitzen zu lassen, werden von der Finanzwelt gesteuert. In dem Fall von der Consorsbank. Dabei war es ebenfalls eine Bank, die bei den Fans den Wunsch reifen ließ, das Stadion nach Max Morlock und nicht nach deren Produkt (easyCredit) benennen zu wollen. weiter lesen

Vipmail 102

Die 102. Ausgabe der Vipmail ging gerade raus. Im Newsletter aus Franken geht es diesmal um einen Faktencheck auf einer Großbaustelle, um selbst verursachte Personalmängel, um Ideen aus der Landeshauptstadt, um bewährte Rezepte gegen Langeweile, um unterschätzte Kompetenzen und um zerstörerische Liebe.

Nachlesen könnt ihr das alles hier.

Wie immer folgt hier der Hinweis darauf, dass ihr den Newsletter auch abonnieren könnt. Dazu einfach auf diesen Link klicken.