Vipmail 91

Gerade ging wieder die Vipmail raus. Die 91. Ausgabe des fränkischen Newsletters beschäftigt sich mit wundersamen Begebenheiten am Rande des Drogenmilieus, mit der Synergiekeule in Krisenzeiten, mit dem Hort der Unwahrheit, mit einem Unterfranken, an dem sich der US-Präsident ein Beispiel nehmen sollte, mit Schimpfwörtern, die ihr bislang noch nicht kanntet und mit einem gewichtigen Grund, weshalb wir möglichst bald das selbstfahrende Auto brauchen.

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Vipmail 80

vipmkameraDie wöchentliche Vipmail ging gerade raus. Im aktuellen Newsletter aus Franken (Ausgabe: 80) geht es um die Frage: Wie viel Misstrauen steckt in der Liebe? Es geht aber auch um Nüchternheit in der Drogenhölle, um zweitklassige Flutopfer, um Naidoo-Fans im öffentlichen Dienst, um Zuckerüberdosierungen an Weihnachten und um Misshandlungen mit Gurken.

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Vipmail 75

vipmkopfstGerade ging die 75. Ausgabe der Vipmail raus. Im aktuellen Newsletter aus Franken geht es um das aus der Gelassenheit entstehende Glück, um einen der bei den Göttern thronen wollte, um einen Geier mit Scheuklappen, um GmbH-Grundkurse, um das geeignete Mittel gegen Hasskommentare, und um das Biersteuerparadies Deutschland.

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Das verschlossene Ohr des Herrn Hasler

Nürnberg: Josef Hasler ist der Vorstandsvorsitzende der N-Ergie.  11.1.2013. Foto: Harald Sippel
Josef Hasler, der Chef der Städtischen Werke Nürnberg, hat bislang vor allem wegen seines üppigen Gehalts Schlagzeilen gemacht. Neider lassen sich aber ignorieren, wenn man die richtige Leute auf seiner Seite hat. Den, obgleich etwas weniger verdienenden, sozialdemokratischen Oberbürgermeister Ulrich Maly zum Beispiel. Der stößt sich nicht daran, dass Hasler Topverdiener in Bayern ist: Der Mann arbeite schließlich für drei.

Unabhängig davon, ob er das Geld verdient, scheint Hasler jedoch die Bodenhaftung verloren zu haben. Ob es an seinem sozialen Status liegt, oder daran, dass er für drei arbeitet, man weiß es nicht. In der letzten Stadtratssitzung, als es um eine neuerliche Erhöhung der Nahverkehrstarife ging, bekundete Hasler jedenfalls: „Ich sehe nicht, dass der Unmut der Fahrgäste steigt.“ Beschwerden über zu hohe Fahrpreise gebe es nur wenige.
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AfD-Flyer geklaut: Waren es Journalisten?

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Zum Tschernobyl-Jahrestag habe ich auch an den Verein „Bürger fragen Journalisten“ erinnert. Auf diese Weise versuchte die Atomlobby damals, ein „linksversifftes“ (ok, seinerzeit war die Wortwahl noch gepflegter) Medienkartell anzuprangern, das „uns“ die Kernkraft madig machen wollte. Inzwischen gibt es wieder solche Journalistenkontrolleure, die die „Meinungsdiktatur“ gerade an Vorgängen an einem Nürnberger AfD-Stand festzumachen versuchen.

Ein gewisser Marc Toller, der für den in Jena beheimateten Verein Journalistenwatch arbeitet, scheint da am Sonntag in „Nürnberg (Bundesland Bayern)“ zu Besuch gewesen zu sein. Dass der AfD-Stand in der „gut besuchten Einkaufsmeile“ nicht störungsfrei aufgebaut werden konnte und AfD-Mitglieder daran gehindert wurden, „die Bürger mit Informationsmaterial zu versorgen“, war ihm Anlass für eine Tirade über die grassierende „Meinungsdiktatur“. Am AfD-Stand wurden nämlich Flyer geklaut, bespuckt und in den Abfalleimer geworfen. Das Klima, so schloß Toller daraus, sei inzwischen so vergiftet, dass sich AfDler nicht mehr trauten öffentlich, die Kanzlerin zu kritisieren. Frauen gingen nur noch mit Pfefferspray außer Haus. Und die Polizei sieht sich der linken Gewalt wehrlos ausgeliefert.

Ohne Konsequenzen fürchten zu müssen, dürften „gestörte“ Störer zudem die AfD mit linken Parolen zutexten und als „Arschlochpartei“ bezeichnen. Die AfD-Mitglieder würden als Nazis beschimpft und sogar als „Resultat von Inzest“.

Nun ja. Ähnliches darf man auch ungestraft dem bayerischen Innenminister zurufen. Heult der deswegen? Nein! Aber wahrscheinlich beweist das auch nur wieder die Wehrlosigkeit unserer Polizei und ihres obersten Dienstherrn.

Was das alles mit Journalisten zu tun hat? Man weiß es nicht so genau. Aber eins ist klar: Es wird böse enden.

Varoufakis ist der neue Franz Josef

Es kommt nicht so oft vor, dass Bundestagsabgeordnete die Medien mit Stellungnahmen bombardieren, wenn gerade keine Wahlen anstehen. Am Wochenende meldeten sich die örtlichen CSU-Abgeordneten plötzlich reihenweise. Offenbar gab es Klarstellungsbedarf. Zunächst ließ Dagmar Wöhrl mitteilen, dass sie gegen die Griechenlandhilfen stimme.

Nach vielen Sondersitzungen in dieser Woche,Fachgesprächen und intensiven Studiums derneuen Unterlagen konnten meineZweifel an der Ernsthaftigkeit der griechischen
Reformvorschläge nicht ausgeräumt werden.

Danach meldete sich Peter Gauweiler und signalisierte ebenfalls Ablehnung.

Die politischen Entscheidungsträger des Euro-Raums müssen also zu einer grundlegenden Korrektur ihrer Rettungspolitik bereit sein. Das Eingeständnis mit dieser Politik auf das falsche Pferd gesetzt zu haben und einen neuen Kurs ausarbeiten zu müssen, würde der Politik nicht schaden. Ganz im Gegenteil würde es dazu führen, dass die Menschen wieder Vertrauen in die politische Klasse zurückgewinnen.

Wöhrl und Gauweiler, da war doch was? weiter lesen

Nürnberg geht „off air“

Inzwischen wird es nicht einmal mehr gemeldet, wenn sich im Großraum Nürnberg Sender verabschieden. Noch nicht einmal dann, wenn es sich dabei un das Franken Fernsehen handelt.

Dabei ist es doch um einiges bemerkenswerter, dass das fränkische Fernsehen nicht mehr im fränkischen Äther empfangbar ist, als wenn – ebenfalls zum 31.5. – Bibel TV, Channel 21/Euronews und QVC ebenfalls ihren Nürnberger Terrestrik-Laden dicht machen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil es sich bei Franken Fernsehen um einen Müller-Medien-Sender handelt, also um ein Projekt von Gunther Oschmann, der in letzter Zeit schon andere Läden dicht machen musste: die AZ-Nürnberg oder den Frankenreport. weiter lesen

Wie die Gema Journalisten überzeugt

Wenn man den Namen Gema erwähnt, dann steigt ungefähr der Hälfte der Bevölkerung die Zornesröte ins Gesicht. Die andere Hälfte weiß mit dem Namen kaum was anzufangen oder sie ist Mitglied. Langsam dämmert es nun auch der Gema, dass da eine Kampagne gegen sie läuft, dass man um Sympathien werben muss und nicht einfach auf seinem hohen Ross verharren und ab und zu Reformen verkünden kann.

Aktuell habe ich über die Angriffe des Verbandes BITKOM geschrieben, der sich über die Abgaben auf externe Festplatten aufregt (hier gehts zu meinem Beitrag). Den zuständigen Gema-Sprecher hatte ich vorher angerufen. Er bestätigte den Sachverhalt, wollte aber nochmal nachforschen bei der für die Abgabe zuständigen Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ). Das könne allerdings dauern, eventuell bis nächste Woche..
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Impotenz, shalalalala! Inkontinenz, gabbagabbahey!

Der halbwegs gesunde Mensch macht um Urologen gerne einen großen Bogen. Dennoch ist es eine der Segnungen des Internets, dass man dadurch erfährt, was diese Spezies den Tag über so treibt. Etwa auf ihren Kongressen, bei denen Viagra-Produzent Pfizer zum Beispiel solche Kulturbeiträge offeriert.

Zum besseren Verständnis sollte man dazu aber zwei Abkürzungen kennen:

ED = Erectile Dysfunction (Impotenz)
OAB = Overactive Bladder (Inkontinenz)

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