Stamm-Partei hat neuen Namen


Nun hat es doch nicht geklappt mit Nürnberg. Der Auftakt der Stamm-Partei musste nach Würzburg verlegt werden, weil hier auf die Schnelle keine geeigneten Räumlichkeiten gefunden werden konnten. Dafür wird am kommenden Mittwoch in Nürnberg der Name der bisher als „Stamm-Parte“ oder als „Zeit zu handeln“ firmierenden Gruppierung bekannt gegeben. Auch ein achtseitiges Rumpfprogramm gibt es bereits, mit den vier Eckpunkten: Soziales, Flüchtlinge, Ökologie und Menschenrechte. Aber wenn es um die Konkretisierung geht, wird deutlich, dass da viel Raum für die Ideen potenzieller Neumitglieder vorhanden ist.
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Neue Partei startet in Nürnberg

Der spektakulärer Austritt von Claudia Stamm bei den Grünen fand zwar in München statt. Die neue Partei, die Stamm und ihre bereits bekannten Mitstreiter gründen wollen, soll ihre ersten Schritte allerdings in Nürnberg unternehmen. Am 7. Mai findet hier die erste Regionalkonferenz statt. Danach sollen weitere Regionalkonferenzen und die Parteigründung folgen. Das wird, so der frühere Nürnberger Grünen-Chef Ralph Hoffmann, alles noch vor der Sommerpause stattfinden.

Vor drei Jahren hat Hoffmann das vollzogen, was ihm Stamm jetzt nachgemacht hat: Er ist bei den Grünen ausgetreten. Seit über einem Jahr waren er und Stamm sowie andere unzufriedene Grüne in München in Kontakt. Deswegen hält Hoffmann die Interpretation in manchen Medien, Stamm sei nur deswegen ausgetreten, weil sie nicht als Fraktionsvorsitzende zum Zug gekommen ist, auch für perfide. „Damals war von der Vorsitzendenwahl noch gar nicht die Rede.“ Dafür seien in der Zwischenzeit mehrere Arbeitskreise und ein Verein gegründet worden, berichtet Hoffmann. „Das waren alles Leute, die gesagt haben: Wir halten es nicht mehr aus bei den Grünen.“
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Sprachhilfe für die Bassd schos

Ist es schon ein Indiz für den Bayxit? In Bayern bemüht sich der Integrationsbeauftragte des Freistaats jedenfalls verstärkt darum, den Spracherwerb in die richtige Richtung zu lenken und versucht, Menschen mit Migrationshintergrund Bayrisch beizubringen. Da existieren einschlägige Vorbilder. An die will der Integrationsbeauftragte der bayerischen
Staatsregierung, Martin Neumeyer (Bild), mit seiner bairischen Sprachtafel offensichtlich anknüpfen:
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Schwere Tabak-Kriminalität in Nordbayern

ARCHIV - Ein Mann dreht sich mit Zigarettenpapier und Tabak eine Zigarette, aufgenommen am 11.05.2011 in Berlin.   Foto: Robert Schlesinger/dpa (zu dpa: "Drehtabak wird teurer - etwa 30 Cent mehr pro Packung" vom 27.06.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++Nicht schlecht staunte mein Kollege Stefan Hofer, als er neulich mal wieder die Polizeiberichte nach Meldenswertem durchforstete. Waren da doch die Ordnungshüter in Lichtenfels einem massiven Fall von Drogenkriminalität auf die Spur gekommen.

Am Bahnhofsplatz wurde ein Jugendlicher (15) aufgegriffen, der sich eine Zigarette drehte. Und, nein, es war kein Marihuana oder Crack. Es handelte sich (wahrscheinlich, die Laborergebnisse stehen nämlich noch aus) um etwas viel Schlimmeres: um den Schwarzen Krauser. Also um einen „hochmutagenen Stoff, der süchtig macht“.

Bekanntlich ist Bayern in Drogenangelegenheiten weniger lax als andere Bundesländer. Der Erfolg gibt uns jedoch Recht. Drogenkonsum führt nämlich zu Beschaffungskriminalität und nicht selten zu üblen Gangsterkarrieren.

Es ist von daher mitnichten nachzuvollziehen, wenn sich nun Nichtbayern über unsere inneren Angelegenheiten lustig machen, wie etwa der aus Vechta stammende Comedy-Blogger Schlecky Silberstein. und seine Kommentatoren.

Immerhin wurde die ursprüngliche Meldung dadurch hervorragend geklickt. Von Nordbayern kann man also in jeder Beziehung lernen.