Wenn Schüler in Uralttechnik investieren

Sollte man Schülern die Sütterlinschrift beibringen? Den Umgang mit Faxgeräten? Das Kleben von Tonbändern? Keine Frage: Das bringt nichts. Das braucht niemand. Jetzt nicht und in Zukunft schon gleich gar nicht.

Allerdings, auch Taschenrechner sind mittlerweile überflüssig. Entsprechende Apps sind auf den Handys teilweise schon vorinstalliert, teilweise kann man sie sich kostenlos herunterladen. Trotzdem müssen sich die Schüler (zahlen dürften aber wohl meistens die Eltern) die technisch überalterten Kleingeräte kaufen. Inzwischen sind die Schüler wohl auch der einzige Grund, warum die mehr als 100 Euro teuren Dinger von den beiden verbliebenen Anbietern Texas Instruments und Casio überhaupt noch vertrieben werden.
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Hopp, beweg deinen Body!

Nicht immer kann man einen Paul Potts entdecken (wobei da auch Zweifel gehegt werden dürfen, inwieweit von Firmenseite mitgeholfen wurde, den hässlichen Handyvertreter zum Telekom-Schwan werden zu lassen). Wie bei uns ist auch in britischen Castingshows das Gegenteil die Regel und daher machen sich meist gut aussehende Selbstüberschätzer zum Affen, wie in diesem Video. Wobei der „Backgroundsänger“ noch auf anderer Ebene zeigt, wie Inhalt und Verpackung auseinander driften können.

C´mon, move your body, oohooh! – zum Wegschmeissen! YouTube Preview Image

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Ich will mein Nokia nicht mehr

Nokiawerk wird geschlossenEs ist mir schon ein bisschen peinlich, das sagen zu müssen: Auch ich habe ein Nokia. Seit vorgestern telefoniere ich damit nur noch äußerst ungern. Vor allem in der Öffentlichkeit. Am Ende werde ich noch als Arbeitsplatzvernichter angepöbelt.

Ohnehin, das habe ich hier schon gepostet, würde ein iPhone wesentlich besser zu meinem Gesicht passen als ein popeliges Nokia. Doch dann müsste ich auch noch den Anbieter wechseln und außerdem wäre das mit erheblichen Mehrkosten verbunden.

Das was ich bei meinem Anbieter, dessen „Shop“ ich heute angesteuert habe, präsentiert bekommen habe, hat mich allerdings kaum überzeugt. Immerhin war ich aber nicht der Einzige dort, der sein Werksschließer-Handy los werden wollte. „Da warn heut schon zwei Leute da, die was anderes als Nokia haben wollten, ich weiß gar nicht warum“, sagte die gute Verkäuferin, weshalb ich – ihr zuliebe – lieber verschweige, welcher Shop das war, in dem ich vergeblich Ersatz gesucht habe.

Fürs erste werde ich also vorzugsweise heimlich telefonieren, zumal ich ja Nokia nicht dadurch schädige, dass ich mir zusätzlich noch ein Motorola-Handy besorge.