Her mit dem Gähnbutton!

Die Geschichte ist alt. Vor zweieinhalb Wochen war sie hier schon einmal zu lesen. Trotzdem haben in den letzten Tagen reihenweise Leute das dazugehörige Bild bei Facebook oder Twitter gepostet und sich beömmelt. Sie ist ja auch wirklich lustig, die Werbung des Bayerischen Vogelschutzbundes:
goldham

…zumal man nicht so genau weiß, ob die Vogelschützer das alles wirklich überrissen haben.

Obwohl die Nürnberger Stadtreklame inzwischen neu plakatiert hat, geistern die Mitvögler weiter durchs Netz (und netterweise findet sich jedesmal einer, der auch den Begriff “Mitglied” entsprechend würdigt). Wahrscheinlich wird das Plakat demnächst sogar auf der Plattform heftig.co landen und dann geht es mit dem Geposte erst richtig los.

Aus diesem Grund plädiere ich für einen Gähnbutton. Überall dort, wo Zweit-, Dritt- oder Viertverwerter zugange sind, sollten wir den drücken. Über den Gähnbutton könnten zudem GEMA oder VGWort informiert werden, damit dann die Tantiemen in die Taschen der Urheber abgeleitet werden. Es geht schließlich nicht an, dass die einen die Geschichten machen und die anderen die Klicks.

Der Gähnbutton würde also sowohl den Journalisten eine Einnahmequelle eröffnen, als auch der Urheberrechtsdiskussion eine neue Komponente hinzufügen.

Also her mit dem Gähnbutton! Das sagt euch einer, der in diesem Fall (ausnahmsweise) auch nur Drittverwerter war.

Warum Frauen nicht Chef werden

Familienministerin Kristina Schröder kämpft zurzeit gegen die Frauenquote. Frauen bräuchten eine “faire Chance und kein Mitleid”. Wie dem auch sei. Ich denke vor allem: Frauenpolitikerinnen brauchen mehr Durchblick.

Es ist ja oft nicht mangelnde Qualifikation, fehlender Ehrgeiz oder latenter Chauvinismus, der Frauen von Führungspositionen fern hält. Es sind die Doppelnamen! Nehmen wir nur die Überschrift in der heutigen Nachbarzeitung zur OB-Wahl in Bayreuth:

Wenn da auch in Zukunft immer “Frau” statt der Familienname in den Überschriften steht, dann wird es mit der Bekanntheit der Brigitte Merk-Erbe nie was. Da muss die Opposition nur einen aufstellen, der einen kurzen Nachnamen hat, irgendeinen Hinz oder Kunz. weiter lesen

Bei Münster ist ein Blumenkübel umgekippt

Wenn man nur nach der Devise agiert “Hauptsache lokal, Hauptsache Klicks!” und dann auch noch aus jedem Kaff Meldungen ins Internet hieven will (“da ist ja unendlich Platz”) und schließlich das Ganze noch von schlecht bezahlten, schlecht ausgebildeten Hilfskräften machen lässt, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn so etwas dabei herauskommt:

blumenkuebel

Wobei, und das erlebe ich auch bei diesem Blog, mir durchaus klar ist, dass das Lokale halt nur begrenzt Hammermeldungen bereit hält. Aber da muss man halt mit leben können und es auch aushalten, dass trotz des endlosen Platzes mal eine Zeit lang keine aktuelle Meldung veröffentlicht wird.

Inzwischen ist übrigens auch Twitter völlig verblumenkübelt.

Nachtrag: Die MZ hat inzwischen – relativ souverän – auf das Blumenkübel-Feedback reagiert.

Das Lokale, der neue Trend im Netz

Als Lokalredakteur fühlt man sich derzeit gerne zerrieben, zum Beispiel zwischen WWW-Ansprüchen und Bratwurstjournalismus. Bratwurstjournalist sein will man nicht, zerrieben werden natürlich auch nicht. Von einem weltweiten Interesse ist man dennoch meilenweit entfernt. Die lokale Nachrichtenlage gibt das halt selten her. Insofern kann man verstehen, dass mancher Lokalschreiber dem Netz nicht unbedingt mit Hoffnung und Zuversicht begegnet, dass er sogar glaubt, hier werde an seiner eigenen Zukunft gesägt.

Solche Ängste könnten sich aber als unbegründet erweisen. Das Lokale entwickelt sich zu einem neuen Trend im Web.
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Was ist ein Bratwurstjournalist?

Nrnberge2“Besser online”, so lautete eine Veranstaltung des Deutschen Journalistenverbandes am vergangenen Wochenende in Mainz. Ich selber war zwar – aus verschiedenen Gründen – nicht dabei. Weil sich die Teilnehmer jedoch bemühten (beispielsweise über Twitter), das Geschehen auch den Daheimgebliebenen nahezubringen, erfuhr ich von einer neuen Begrifflichkeit: dem Bratwurstjournalisten.
Als Nürnberger wurde ich da natürlich sofort hellhörig. Meinten die etwa uns? Nein! Trotzdem gab es natürlich Erklärungsbedarf.

Ich bat also Hardy Prothmann, der den Begriff kreiert hatte, zum Interview. Prothmann schrieb früher für die Frankfurter Rundschau, den Focus und die Zeit und betreibt jetzt das Heddesheimblog, ein Lokalblog für das badische Städtchen Heddesheim. Derartige Blogs bezeichnet Prothmann übrigens als “die Zukunft des Lokaljournalismus“.

Du bist der Erfinder des Begriffs Bratwurstjournalist, wie bist Du darauf gekommen?

Hardy Prothmann: Ganz einfach. Ich habe mich über einen Artikel im Mannheimer Morgen geärgert, weil ich mich als Leser verarscht fühle, wenn ich einen dieser Sätze serviert bekomme: „Für das leibliche Wohl war gesorgt.“ Im Gespräch mit meiner Frau habe ich über diese Form von „Journalismus“ geschimpft und suchte nach einem griffigen Wort, um diese Form von lokaljournalistischem Autismus bildhaft zu packen. Um das „leibliche Wohl“ zu konkretisieren, habe ich eine Metapher gesucht. Da es auf fast jedem Fest Bratwürste gibt, fiel mir dann Bratwurstjournalismus ein.

Was zeichnet einen Bratwurstjournalisten aus?

Hardy Prothmann: Der typische Bratwurstjournalist schreibt immer dieselben blöden, langweiligen, ausgelutschten Formulierungen, wie man sie täglich in fast jeder Lokalzeitung lesen kann.
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Obdachlose und der bürgerliche Mainstream

Obdach_1Ob Blogs (oder das Internet generell) das richtige Medium sind für Sozialreportagen, da bin ich im Zweifel. Gerade habe ich für die NZ-Printausgabe auf die unsäglichen Zustände in manchen Nürnberger Obdachlosen-Pensionen hingewiesen. Für Print schreibt man so etwas mit der bekannten Routine. Man geht von einem bürgerlichen Mainstream aus, der das mit einer Mischung aus Neugier und Entsetzen liest und der dann Druck auf die Verantwortlichen ausübt, doch möglichst schnell etwas dagegen zu tun, damit man wieder beruhigt schlafen kann.

Obdach_2Das mag in dem einen oder anderen Fall funktionieren. Aber schon bei der Recherche fiel mir auf, dass dies Mechanismen nicht mehr greifen. In den Ämtern hat man längst eine Hornhaut gegenüber medialen Sozialanklagen entwickelt. “Sie haben Ihre Geschichte doch eh schon im Kopf”, solche Sätze hört man da. Und man kann sie sogar ein bisschen verstehen, denn wenn man das Relativieren anfangen würde, wenn man sagen würde, lass die doch leben wie sie wollen, wenn es sie nicht stört, schließlich zwingt sie ja keiner dazu, dann wäre das eben keine Geschichte mehr. Zumindest keine mehr für ein klassisches Printprodukt. Denn dort würde das die Leserschaft als Überheblichkeit, als mangelnder Einsatz für die Schwachen oder als fehlende Bereitschaft, gesellschaftliche Missstände anzuprangern, interpretieren. Da lässt man solche Themen lieber gleich.

Obdach_3Andererseits war ich aber persönlich entsetzt, als ich gesehen und vor allem gerochen habe (das kann man allerdings weder in Print noch online wiedergeben), wie Leute in unserer unmittelbaren Nachbarschaft leben. Insofern wollte ich das irgendwo loswerden. Ganz ohne Hintergedanken, dass da jetzt irgendein Lokalpolitiker losrennt, einen Antrag formuliert und am Schluss irgendwo eine halbe Stelle eingerichtet wird, die dann dafür sorgt, dass die Sanitäreinrichtungen in den Obdachlosenpensionen drei statt zwei Mal im Jahr inspiziert werden. Das ändert meines Erachtens nichts, schafft den von uns gewählten Volksbeglückern höchstens das wohlige Gefühl, wieder einmal ihrem Auftrag gerecht geworden zu sein. Bis zur nächstens Sozialreportage, die man wahrscheinlich schon am Tag darauf schreiben könnte, wenn das den Leser nicht langweilen würde.

In Blogs habe ich Sozialreportagen bislang eher selten gefunden. Das dürfte genau den Grund darin haben, dass hier der bürgerliche Mainstream, der eh immer dünner und trockener wird, nicht bedient wird. Ganz darauf verzichten so etwas wenigstens an die Öffentlichkeit zu bringen, will ich aber, wie gesagt, trotzdem nicht, und deswegen steht jetzt dieser Beitrag hier.

Sportmärchen mit dem sid

Dass unsere Tageszeitungen weitgehend am Tropf der Agenturen hängen, ist nichts Neues. Viele Zeitungen leisten sich daher – neben der Deutschen Presseagentur – meistens noch eine zweite Agentur und ein paar eigene Korrespondenten.

Im Sportbereich ist das anders. Da ist der Sportinformationsdienst (sid) praktisch Alleinherrscher. Was bisher nicht unbedingt als Manko empfunden wurde, denn Sportergebnisse ändern sich nicht, wenn noch eine zweite Agentur darüber berichtet. Ein 0:0 bleibt ein 0:0.

Insofern hat bislang kaum jemand den sid genauer unter die Lupe genommen. Man war sich nicht einmal bewusst, dass das Menschen mit eigenen Interessen oder Vorlieben sind, die die sid-Meldungen verfassen. Ohnehin gilt der Agenturschreiber – auch wegen seines zurückgenommenen, immer gleichen Schreibstils – als gesichtsloser Mittler von Fakten und Verkörperung einer mainstreamigen Sichtweise.

Dummerweise finden nun aber die Olympischen Spiele in Peking statt. Die übliche Berichterstattung, bestehend aus Ergebnisübermittlung, Lesegeschichten rund um “unsere” Athleten, Medaillenspiegel etc. läuft da nicht, auch wenn sich viele Beteiligte das wünschen und alles dazu tun, damit dieser Wunsch in Erfüllung geht.

Auf einmal rückt der sid und sein Chef Dieter Hennig mehr ins Blickfeld als unsere Medaillenhoffnungen (haben wir überhaupt welche?): Für Hennig sind es nämlich die letzten Olympischen Spiele, von denen er berichtet und als Dank dafür, dass er immer so brav war, darf der 64-Jährige die olympische Fackel ein paar Meter durch Peking tragen. Da vernebeln einem die Emotionen möglicherweise den Blick auf die Dinge. Zum Beispiel darauf, dass die ausländischen Journalisten in China regimekritische Webseiten nicht aufrufen können. Wie der sid diesen Umstand verharmlost und sogar falsch übermittelt, das hat Stefan Niggemeier in seinem Blog aufgezeigt.

Dass der sid nur hier etwas schön schreibt, was nicht schön ist, und Hennig nur wegen der paar Meter Fackellauf einen Aussetzer hatte, das glaube ich allerdings nicht. Beim Thema Doping  passiert seit Jahren das Gleiche, da wird  auch so getan, als wäre nichts. Sportjournalisten verstehen sich nämlich eher als Stimmungskanonen, als Vermittler von Werten, als Berichterstatter aus einer Welt, die leistungsorientierter und weniger kompliziert als die “echte” ist. Das Wort Journalist verstehen sie im Sinne eines Radiomoderators, der arbeitenden Menschen das Aufstehen um 6 Uhr früh versüßen muss. Der darf auch nicht sagen: “Scheißjob, draußen ist es dunkel und auf der Autobahn stehst Du wahrscheinlich wieder eine Stunde, also: bleib am besten im  Bett und meld dich krank.”

Sportjournalisten verkaufen schöne Geschichten und Märchen mit einem relativ bescheidenen Realitätsbezug (genau wie Barack Obama im übrigen). Wer weniger Märchen und mehr Realitätsbezug haben will, der sollte vor der Eröffnung der Olymischen Spiele wenigstens noch das hier lesen.

Und zum Schluss empfehle ich noch Jens Weinreich, ein Sportjournalist, der in seinem Blog anderes aus Peking berichtet als die meisten seiner Kollegen.

Journalisten sind Deppen

Auf der Skala der angesehensten Beruf stand noch der letzte pharmaindustriegesteuerte Mediziner weit vor uns Journalisten. Dennoch: Man hatte Respekt, insbesondere in den gebildeten Kreisen. Das ist, viele Kollegen haben es allerdings noch nicht gemerkt, anders geworden. Der Dschurnalist steht im Internet auf der Abschussliste. Auch zwischen Buchdeckeln wird er gedisst. Der früher bei den Nürnberger Nachrichten beschäftigte Ernst Probst hat jetzt zusammen mit seiner Frau Doris ein Buch mit gemeinen (nicht allgemeinen) Wahrheiten über Journalisten herausgebracht. In “Worte sind wie Waffen” stellt er unter anderem fest:

Bevor ich Redakteur wurde, dachte ich,
alle Journalisten seien besonders kluge,
kreative, hilfsbereite und mutige Menschen.
Mit zunehmendem Alter erkenne ich:
Das war ein großer Irrtum.

Ernst Probst kann vor allem aber auf bereits ältere, nichtsdestotrotz richtige, Journalistenbeurteilungen zurückgreifen, etwa eine von Karl Kraus:

Ein Journalist ist einer, der nachher alles vorher gewusst hat.

oder eine von Alois Rummel :

Wer keinen Gedanken hat und ihn dennoch niederschreibt, ist ein Journalist.

Sehr schön, und ziemlich richtig, liegt auch Gerhard Kocher:

Das Problem sind nicht die kritischen Journalisten, sondern die netten.

Das Buch gibts hier.

Ach so: Ernst Probst ist keiner, der uns völlig verdammt, weshalb es sich letztlich in seinem Buch doch versöhnlich gibt:

Bei aller darin enthaltenen und teilweise berechtigten Kritik sollte nicht vergessen werden, dass die Medienleute letztlich auch nur Menschen sind.

Das Problem mit uns Journalisten ist wahrscheinlich nur, dass es immer noch Leute gibt, die glauben, wir hätten Ahnung.    via

 Nachtrag: In der FR habe ich gerade noch einen Beitrag über die Einschätzung der Journalisten in Fernsehkrimis gefunden. Titel: Wir sind das letzte

Warum Journalisten meist schlecht gelaunt sind

Regelmäßige Leser wissen es: Ich ziehe hier gerne mal über die Franken her. Schreibe darüber, dass sie mumpflig sind, erst einmal pampen und eigentlich lieber leidend als zufrieden sind.

Nun möchte ich aber einen Berufsstand vorstellen, der den Franken ziemlich ähnlich ist: die Journalisten. Dabei möchte ich gleich auch noch die Formel aufstellen:

Franken + Journalist = Mumpfligkeit im Quadrat.

Ich weiß, wovon ich rede, denn ich bin fränkischer Journalist.

Doch ich bin noch die Beweisführung für These 2 schuldig geblieben. Warum sind Journalisten derzeit überlaunig und schlechter drauf als Angehörige anderer Berufsgruppen.?

Da ist zum einigen der kritische Verstand, der den Journalisten schon immer nieder drückt. Ein gut gelaunter Journalist wird gerne als Schwachkopf angesehen, der bestechlich ist und nur Rabatte abzocken will.

Da sind aber auch die aktuellen Entwicklungen, gerade im technischen Bereich, die runter ziehen. So wurde man gerade erst mit einem Redaktionssystem belästigt, das zwar nach einem Götterboten benannt ist, aber derart unintuitiv, freudlos und buggy ist, dass man verzweifeln möchte. Gleichzeitig muss man seine Texte jetzt auch noch selber korrigieren, was verärgerte Leser auf den Plan ruft, die sich über zunehmende Rechtschreibfehler beschweren. Und dann muss man zu denen auch noch nett sein, sonst bestellen die ebenfalls ab und besorgen sich ihre Infos  nur noch aus dem Internet.

W obei wir gleich beim Thema wären, dem Internet. Gerade haben wir den Götterboten so weit im Griff, dass wir wieder an griffige Formulierungen denken können, schon kommt diese Digitalkatastrophe. Jetzt sollen wir uns damit auch noch beschäftigen. Und wofür? Damit wir uns damit unseren Sarg selber basteln. Das ist doch das Ende des Journalismus! Nur noch Ex-und-Hopp-Nachrichten, alles schnell-schnell, keine Recherche, kein kritischer Geist. Und was das Allerschlimmste ist: Kein Geld. Wie soll ein Journalist da guter Laune sein, wenn das die Zukunft seines Berufsstandes ist?

Weil das nicht bloß in Franken so ist, sondern überall auf der Welt, gibt es seit einiger Zeit schon die Webseite AngryJournalist.com, auf der man seinen Frust ablassen kann. Auch passende T-Shirts werden dort verkauft, denn: I´m proud to be an angry journalist.

Doch, wie das so ist: Kaum setzt sich eine Bewegung in Gang, schon bildet sich eine Gegenbewegung. Nach dem Motto, nirgendwo ist es so lustig, wie auf dem Friedhof, gibt es jetzt die Seite JollyJournalist.com. Dort kann man kund tun, warum der Beruf vielleicht doch toll ist, denn die Zeiten sind für Journalisten gegenwärtig eigentlich auch ziemlich spannend. Es tut sich nämlich etwas in der Branche.

Insofern könnte ein gut gelaunter Journalist durchaus darauf hinweisen, dass dieser verstanden hat, was abgeht, im Gegensatz zu den anderen.

In zehn Jahren dürfen Sie nur noch so was lesen

Der Chef von Microsoft Steve Ballmer gibt den Zeitungen und Magazinen nur noch geringe Zukunftschancen. In zehn Jahren werde es sie nicht mehr geben. Wobei es auch acht oder 14 sein können. Informationen aus dem Netz seien den gedruckten Informationen einfach überlegen. Beispielsweise hat auch Kindle, das Lesegerät vom Amazon, erste Erfolge zu verzeichnen.

Nun haben gerade die großen Verlage an Microsoft einen großen Narren gefressen. Und jetzt sowas! Jahrelang diesem Unternehmen den Aufschwung garantiert und nun fallen sie einem in den Rücken! Andererseits dürfte der Niedergang der Zeitung, wie Medienmensch Christian Jakubetz richtig feststellt, nichts mit Papier vs. Bildschirm zu tun haben. Die Zeitung wird untergehen “nicht, weil sie gedruckt wird, sondern weil sie in sehr vielen Fällen das Falsche druckt.”

Den Freunden des gedruckten Zeitungspapiers lege ich hingegen diese Szene aus einem Ballmer-Vortrag vor Studenten in Ungarn ans Herz, das baut wieder auf:

YouTube Preview Image

…waren übrigens Eier.