Vipmail 101

So, die aktuelle Vipmail (Ausgabe 101) ist raus.

In dieser Woche geht es in eurem Newsletter aus Franken um die oft schwer erträgliche Normalität, um einen Schuhhersteller, der kosmisch denkt, um Gefährliches im Harmlosen, um fremdbestimmte Regierende, um Übergriffe der Drogen- auf die Geldpolitik und um Zeitungen, die im Glashaus sitzen.

Nachlesen könnt ihr das alles hier. Die Vipmail dürft ihr gerne, wie jeden anderen Newsletter, auch abonnieren. Dazu bitte diesem Link folgen!

Wer sendet, das bestimmen wir


Der Freiheit im Netz geht es gerade auf vielfältige Weise an den Kragen. Hier der mit rechten Hasskommentaren begründete Angriff auf die Meinungsfreiheit. Dort der Versuch, aktuelle Videoangebote mit Strukturen, die sich noch auf begrenzte Frequenzen im UKW-Netz gründen, in Einklang zu bringen.

Vor einigen Tagen machte die Landesmedienanstalt in Nordrhein-Westfalen den Vorreiter und kündigte an, den Betrieb von PietSmietTV zu untersagen. Gut, nicht auf YouTube, sondern nur auf twitch.tv, das vor allem auf solche Game-Übertragungen spezialisiert ist. Aber das ist in diesem Zusammenhang auch unerheblich. Offenbar geht es darum, den Medienanstalten wieder eine Daseinsberechtigung zu verschaffen: als Aufpasser für alles, was im weiteren Sinne unter den Rundfunk-Begriff fallen könnte und der ist halt weit, wenn man unter rundfunken jegliche Form von Liveübertragung versteht.
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Vipmail 100

Euren fränkischen Newsletter bekommt ihr diesmal ausnahmsweise schon am Mittwoch. Dazu handelt es sich auch noch um eine Jubiläumsausgabe: die hundertste Vipmail.

Darin geht es den richtigen Umgang mit Unkraut, um verplemperte Lebenszeit, um ein neues Wahrzeichen für die Frankenmetropole, um Trends in der Brückenbewirtschaftung, um fast vergessene Andersgläubige und um Leute, die unter „Koffer abstellen“ keineswegs die Beeinträchtigung des Klimas durch Treibhausgase verstehen.

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Kein Raum für den Baum


Auf der einen Seite wird Nürnberg regelmäßig von Umweltverbänden getadelt, weil es zu wenig Straßenbäume hat. Auf der anderen Seite demonstriert SÖR seit Wochen an prominenter Stelle, warum die Baumhaltung in Nürnberg zumindest problematisch ist.

An der Südseite der Lorenzkirche hat einer der beiden Bäume, die sogar mit einer eigenen Rundbank versehen wurden, im vergangenen Jahr schlapp gemacht. Lange Zeit stand die Bank einsam um den abgesägten Baumstumpf (Bild oben). Für manchen symbolisierte sie das Kreisen um unsere Werte, für andere korrespondierte sie mit den Sitzbänken, die die Gemeinde St.Lorenz zeitweise vor die Kirche gestellt hatte. Irgendwer hat dann wohl ein Machtwort gesprochen und veranlasst, dass da wieder ein Baum zur Bank muss.
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Vipmail 99

Noch eine Woche, dann sind die 100 voll. Gerade ging die 99. Vipmail raus. Im aktuellen Newsletter aus Franken geht es um degenerierten Schönheitssinn, um Leute, die Leerrohre verlegen, um die Profilierungsbemühungen einer fränkischen Großstadt, um das Problem, dass selbst unter den Verstorbenen kein geeignetes Personal zu finden ist, um ausländisches Schweigen, um den Mangel an Schiffplätzen und üble bürgerliche Streiche mit Schildern.

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Wird die VAG musikalisch?

Nach Johann Gottfried Seume ist am Dutzendteich eine Straße benannt. Jetzt gelangt möglicherweise auch ein, auf ihn zurückzuführendes Sicherheitskonzept in Nürnberg zu späten Ehren: in der U-Bahn.

In Seumes 1804 veröffentlichten Gedicht „Die Gesänge“ heißt es:

„Wo man singet, lass dich ruhig nieder,
Ohne Furcht, was man im Lande glaubt;
Wo man singet, wird kein Mensch beraubt;
Bösewichter haben keine Lieder.“

Später wurde im Volksmund daraus:

„Wo man singt, da laß’ dich ruhig nieder,
böse Menschen haben keine Lieder.“
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Vipmail 98

Gerade ging sie wieder raus, die Vipmail. Inzwischen schon die 98. Ausgabe. Im fränkischen Newsletter geht es diesmal um den Beweis, warum wir doch nicht sterben (zumindest nicht gleich), um den Zusammenhang zwischen Nazis und Gewerbesteuern, um die fehlende Multitaskingfähigkeit der Bahn, um Listen, die unsere Kritikfähigkeit außer Kraft setzen, um eine nach oben offene Pfandflaschenskala und um die Ahnungslosigkeit Brüssels in Sachen glotzendes Bier.

Das klingt beim ersten Lesen möglicherweise alles etwas wirr. Es erhellt sich aber, wenn ihr euch hier den Newsletter selber zu Gemüte führt. Natürlich lässt sich die Vipmail auch abonnieren, dazu bitte hier drauf klicken!

Neue Partei startet in Nürnberg

Der spektakulärer Austritt von Claudia Stamm bei den Grünen fand zwar in München statt. Die neue Partei, die Stamm und ihre bereits bekannten Mitstreiter gründen wollen, soll ihre ersten Schritte allerdings in Nürnberg unternehmen. Am 7. Mai findet hier die erste Regionalkonferenz statt. Danach sollen weitere Regionalkonferenzen und die Parteigründung folgen. Das wird, so der frühere Nürnberger Grünen-Chef Ralph Hoffmann, alles noch vor der Sommerpause stattfinden.

Vor drei Jahren hat Hoffmann das vollzogen, was ihm Stamm jetzt nachgemacht hat: Er ist bei den Grünen ausgetreten. Seit über einem Jahr waren er und Stamm sowie andere unzufriedene Grüne in München in Kontakt. Deswegen hält Hoffmann die Interpretation in manchen Medien, Stamm sei nur deswegen ausgetreten, weil sie nicht als Fraktionsvorsitzende zum Zug gekommen ist, auch für perfide. „Damals war von der Vorsitzendenwahl noch gar nicht die Rede.“ Dafür seien in der Zwischenzeit mehrere Arbeitskreise und ein Verein gegründet worden, berichtet Hoffmann. „Das waren alles Leute, die gesagt haben: Wir halten es nicht mehr aus bei den Grünen.“
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Vipmail 97

Gerade ging die 97. Folge der Vipmail raus. Im Newsletter aus und über Franken geht es diesmal um im Schatten stehende Sakralbauten, um Menschlichkeit im Asylwesen, um die Schlaflosigkeit unbesorgter Bürger, um Laien, die offenbar unfähigen Experten helfen müssen, um das, was der Franke für Literatur hält, und um den Niedergang fränkischer Landgasthäuser.

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