Menschen, für die Einfluss, Macht und Geld wichtig sind, die bekommen in der Kommunalpolitik zunehmend die Sinnkrise. Es gibt kaum noch Handlungsspielraum, Geld zum Verteilen fehlt, und: Die Lage spitzt sich noch zu. Wer da nicht schnell ein anderes Plätzchen findet, muss Mitarbeitern, Bürgern, Kostgängern, Subventionsempfängern und potenziellen Wählern bald haufenweise schlechte Botschaften übermitteln. Im [...]
Veröffentlicht in Finanzkrise am 16. Dezember 2008 2 Kommentare »
Klar ist Werbung das eine und die Realität was anderes. Trotzdem sollte man keiner Bank mehr glauben, nie und nirgendwo, auch nicht wenn es um Cortal Consors in Nürnberg geht :
Finanzkrise? Was Sie über Cortal Consors wissen sollten.
Das topsolide Handeln unserer Mutter BNP Paribas zahlt sich in Krisenzeiten aus. Die BNP Paribas ist mit über [...]
Nächste Woche stehen in Nürnberg die Haushaltsberatungen an. Die Tendenz dabei: So tun, als wäre nichts! Der Kämmerer legt die alte Platte auf, die man schon seit den 70er-Jahren auf dem Teller hat: Der Freistaat soll Nürnberg nicht länger benachteiligen. Da wird dann u.a. mit Staatstheatern argumentiert, als ob es um die noch ginge. Von [...]
Veröffentlicht in Finanzkrise, Nürnberg am 5. November 2008 1 Kommentar »
Kaum hatte sich die Commerzbank die Millarden aus dem Rettungspaket des Bundes gesichert, schon rückten in Nürnberg Arbeiter an, um die Leuchtschriften an der Filiale vor der Lorenzkirche auszutauschen (das Bild habe ich gestern beim Mittagessengehen aufgenommen). Auch nach der Krise setzt man also auf den schönen Schein. Sowas geht offenbar trotz gedeckelter Managergehälter.
Veröffentlicht in Bayern, Franken, Umfrage am 22. Oktober 2008 7 Kommentare »
Zu meinem vorigen Posting habe ich eine kleine analoge Umfrage im Bekanntenkreis gemacht, die zu dem – natürlich wenig repräsentativen – Ergebnis kommt: Franken sollte sich möglichst schnell von Bayern abseilen, sonst geht es mit unter. Da sich die politischen Entwicklungen derzeit überschlagen, ist es meines Erachtens nicht verkehrt, wenn die Personalfragen rechtzeitig gelöst sind, [...]
Veröffentlicht in Bayern, Beckstein, Donau, Finanzkrise am 22. Oktober 2008 Comments Off
Nun schlägt die Banken-/Finanz-/Geldkrise voll in die bayerische Landespolitik rein. CSU und Bayern LB betteln um Staatsknete. Die FDP will die Verfassung außer Kraft setzen (ist eh schon wurscht). Dann wettert die CSU wieder gegen die Bayern LB, weil die ihnen nicht die ganze Wahrheit erzählt haben (als ob die die ganze Wahrheit vertragen würden). [...]
Die Finanzkrise, das sag ich mal wichtigtuerisch, ist ja nur Teil eines Paradigmenwechsels. Auch im Arbeitsleben habe ich mittlerweile das Hedgefondsmäßige manchmal satt und wende mich lieber dem Echten zu. Wahre Arbeit, wahrer Lohn! Äpfel aufklauben statt Webseiten betreuen, Laub rechen statt Handouts schreiben, Traktor (John Deere) fahren statt HTML schreiben…
Dass das durchaus künstlerisch und [...]
Fast schaut es so aus, als müssten wir mit unseren lächerlichen Notgroschen den Kapitalismus retten. Indem wir zum Beispiel zwar panisch, aber – bitteschön- nicht hysterisch reagieren. Dazu schon einmal Folgendes: Ich kenne Leute (Frauen zumeist), die Hysterie bereits seit Jahrzehnten sehr gezielt, sehr geschickt und auch sehr oft einsetzen, um das zu kriegen, was [...]
So lange noch nicht klar ist, wie sich die Finanzkrise entwickelt, bringt es wohl nicht allzuviel, sich über mögliche Weiterungen zu unterhalten. Etwa auf der kommunalen Ebene. Fragen zur Zukunft von Cross-Border-Leasing- oder Public-Private-Partnership-Projekten werden im Nürnberger Rathaus gegenwärtig auch merkel-blüm-mässig beantwortet: “Die …… sind sicher!”
Doch selbst wenn dem so wäre, sicher ist auch: Solche [...]
Die Bankenkrise bringt uns Journalisten in ein Dilemma. Sollen wir den Kunden/Lesern zu Vorsicht raten, ihnen deutlich sagen, wo sie ihre Ersparnisse noch einigermaßen sicher anlegen können und wo lieber nicht. Oder sollen wir, um nicht Schuld zu sein, dass sich Entwicklungen beschleunigen, lieber zum Ruhe bewahren aufrufen. Auch auf die Gefahr hin, dass dann [...]