Ein ganz wichtiger Sieg – vor allem für Bader

urn:newsml:dpa.com:20090101:100130-10-11339Ganz, ganz wichtiger Sieg gegen Hannover. Das war ein so genanntes 6-Punkte-Spiel und die Wiedergutmachung für die Niederlage im Hinspiel, mit der sich der Club in der Bundesliga ganz unten festsetzte. Nachdem auch die anderen Mannschaften mitspielten, schaut es jetzt in der Tabelle nicht mehr ganz so hoffnungslos aus.

Dass diesmal Wolf nicht dabei war, Mintal aber (zunächst) schon, zeigt uns, dass den „Alten“ wohl eine Pause ganz gut tut. Mintal lieferte ein gutes Spiel ab, die Abwehr wirkte ohne die Aussetzer von Andi Wolf sicherer als zuletzt. Über Neuzugang Tavares (Bild) kann man dabei aber noch nicht allzuviel sagen. Gut, von Hannover wurden die Abwehrspieler auch wenig gefordert.

Am besten waren natürlich die drei Tore von Albert Bunjaku. „So einen bräuchten wir“, dürften da einige Manager von anderen Vereinen mit Sturmproblemen gedacht haben. Bunjaku taucht nun sogar ganz vorne in der Torschützenliste auf (mit 9 Treffern in 16 Spielen liegen nur Kevin Kuranyi mit 10 Toren in 19 Spielen und der Ex-Clubberer Stefan Kießling mit 12 in 19 Spielen vor ihm) . Wer hätte das gedacht? Andererseits belegt das natürlich auch, dass der Club nur einen torgefährlichen Stürmer besitzt. Aber immerhin: Das ist einer mehr als gestern.

Clubmanager Martin Bader (dem hier im Blog ein Kommentator schon den Terroristenvornamen Andreas gegeben hat) dürfte deshalb etwas ruhiger schlafen können. Die Kritik an seiner laschen Haltung was den Einkauf von neuen Stürmern angeht, wird wohl fürs erste leiser werden.

Aber wie gesagt: Es war nur Hannover 96, und dass die zur Zeit Probleme haben war mehr als offensichtlich.

3 Kommentare in “Ein ganz wichtiger Sieg – vor allem für Bader

  1. Genau: „nur“ Hannover 96. Wie schon auf Twitter geschrieben: Unter Blinden ist der Einäugige König. Mehr kann man zu dieser Partie wohl nicht sagen

  2. Ich bin´s zufrieden. Auch solche Spiele müssen gewonnen werden, jetzt geht es endlich damit los. Und wenn jetzt noch der Belaid dazukommt und die Freistöße versenkt und das Mittelfeld ordnet, wird alles gut. Es war alles sehr kompakt, jetzt ein Unentschieden gegen den VfB, ein weiterer Sieg in Gladbach und die Mannschaft bewährt sich. Das mit den sieben Siegen in der Rückrunde wird somit realistischer, es verlangt ja keiner einen gegen die Bayern, oder doch? Ein Sieg und der Größenwahn geht ganz schnell ab. Wichtig ist: Die Seuche ist vorbei! Danke, Albert.

  3. »Nur« Hannover, das hat sicher mancher wahrscheinlich auch vor dem 3. Spieltag der laufenden Saison gedacht, oder? Und dann setzte es eine Heimniederlage, 0-2. So ist das eben mit den vermeintlich leichteren Gegnern, »nur« Bochum 0-1, »nur« Mainz 0-1, »nur« Freiburg 0-1. Und Mainz gewann schon in München und zuletzt auch Köln in Wolfsburg, genau wie der Club 3-2.
    Insofern braucht man den gestrigen Sieg gar nicht zu schmälern, denn er bringt 3 Punkte und Punkte sind das einzige was am Ende zählt.
    Mit Stuttgart kommt allerdings ein Gradmesser, genau der richtige, nicht wie nach dem letzten Auswärtssieg in Wolfsburg »nur« Freiburg. Wichtig ist, dass eine Wende vollbracht wird. Und dafür darf Bunjaku gern noch öfter treffen und alle anderen auch!

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