Merke: Der Club zerrt immer an den Nerven

Man sollte nie, nie, nie beim Club denken, dass wird heute ein entspannter Spieltag, heute werden mal sicher und souverän drei Punkte eingefahren. Nicht einmal wenn es zuhause gegen einen in dieser Saison eher bescheiden aufspielenden FSV Mainz 05 geht.

Nach 19 Minuten führte der Club mit 2:0. Mainz wirkte nie so, als hätte es da irgendetwas dagegenzusetzen. Der Club hatte alles im Griff und wir lehnten uns zurück, twitterten „läuft!“ und hakten bereits einen Heimsieg ab.

Aber der Club ist halt der Club. Dazu gehört auch, dass scheinbar problemfreie Mannschaftsteile wie die Innenverteidigung plötzlich ins Schwimmen geraten, blöde Fehler machen und einen schon am Boden liegenden Gegner aufbauen. Das 2:1 hätte man ja noch wegstecken und da weiter machen können , wo man zuvor aufgehört hatte. Nicht so der Club. Der war plötzlich völlig von der Rolle, kassierte vor der Pause noch den Ausgleich und wer gedacht hatte, in der Pause werde dann wieder Ruhe einkehren, der sah sich getäuscht. Die Mainzer gingen danach noch in Führung. Der Satz „der Club ist ein Depp“ wurde allerorten wieder ausgemottet – und zwar durchaus nicht unberechtigt. Eigentlich sah es nämlich auch nicht danach aus, als könnte die Nürnberger Mannschaft der drohenden Niederlage irgendetwas entgegen setzen.

Dass Pekhart dann doch noch der Ausgleich gelang, war eher Mainzer Unzulänglichkeiten als einem FCN-Aufbäumen zu verdanken. Trotzdem: Das Tor war enorm wichtig. Der Deppensatz kann weggepackt werden und die Psyche ist nicht völlig im Eimer. Außerdem hat der Club wenigstens einen Konkurrenten um den Abstieg nicht total aufgebaut.

1 Kommentar in “Merke: Der Club zerrt immer an den Nerven

  1. Da habt ihr den Nagel wieder mal völlig auf den Kopf getroffen.
    Das war der letzte Warnschuß. Ab heute ist der Abstiegskampf eröffnet.

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