Zu spät aufgewacht

In Mainz lief der Club diesmal in schwarzen Trikots auf und schon nach zwei Minuten musste man schwarz sehen. Da lagen die Mainzer bereits in Führung. Auch danach wachte die Mannschaft nicht auf und kassierte prompt das nächste Tor. Wenn man nicht unterstellen will, dass da irgendwelche Sedativa in den FCN-Getränken waren, dann war es wohl eine Mischung aus falscher Taktik und Überheblichkeit. Da dachten beim Club wohl einige: Wir können uns auf unsere sicher stehende Abwehr verlassen und dann irgendwann mit einem Konter die Mainzer platt machen. Doch die Strategie ging voll daneben. Ausgerechnet die beiden gegen Mönchengladbach noch super aufspielenden Innenverteidiger liefen orientierungslos übers Spielfeld und die Mainzer waren dem 3:0 in der ersten Hälfte näher als der Club dem Anschlusstreffer.

Noch nicht einmal eine nennenswerte Torchance wurde bis zur 64. Minute herausgespielt. Doch dann zog Daniel Didavi einfach mal ab und sein Schuss wurde dankenswerterweise von einem Mainzer unhaltbar abgefälscht. Jetzt erst war beim Club mehr Druck nach vorne zu spüren, der durch die Einwechslung von Robert Mak noch verstärkt wurde. Als dann sechs Minuten vor dem Spielende Adam Szalai von den Mainzern wegen einer Schwalbe mit Gelb-Rot runter musste und der Club in Überzahl war, zitterten und wackelten die Mainzer. Der Club entwickelte unheimlich Druck. Doch leider wars dann nichts mehr mit dem Ausgleich. Schade! Der wäre eigentlich verdient gewesen. Aber wer zu lange pennt, den bestraft das Leben.

Jedenfalls war es heute nichts mit dem Abschied vom Abstieg. Jetzt muss halt ein Sieg gegen Wolfsburg her.

1 Kommentar in “Zu spät aufgewacht

  1. ABgesehen von dem Umstand, dass unsere Abwehr Choupo Moting am Anfang schalten und walten ließ. Beim 1:0 hätte Simons den Ball weit weg schlagen können. Soviel zum Thema Erfahrung. Schaut euch den Hlousek an, beim 1:0!

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