Ein Super-Mittwoch

Vielleicht sollte der Club immer mittwochs unter Flutlicht spielen. Dann stellt sich für uns ein ganz ungewohntes Fanerlebnis ein. Nicht mehr zittern, bangen, fluchen, verzweifeln. Nein, relaxtes, zufriedenes Zurücklehnen ist angesagt, unterbrochen durch wiederholtes Jubeln. So soll es sein!

Gut, Schalke spielte heute abend harmlos und unengagiert. Vom Torwart angefangen, der kaum einen Ball hielt, bis zum viel gelobten Sturm, der kaum zu sehen war.

Der Club knüpfte hingegen an die erste Hälfte in Freiburg an. Aus drei Chancen machte er drei Tore. Dabei hatte der FCN gerade einmal 32 Prozent Ballbesitz. Das nennt man kaltschnäuzig.

Besonders Daniel Didavi lieferte ein Klassespiel ab, machte zwei Tore selber und war auch an den anderen beiden beteiligt. Dass der Club dann gleich das vierte Tor nachlegte, nachdem Schalke nach einem Schäfer-Patzer den Anschlusstreffer erzielt hatte, zeigt: Die wollten uns heute nicht zittern sehen. Vielen Dank!

Auch was die Tabelle angeht, ist die Angst einigermaßen gewichen. Im Gegensatz zum Club hat die Abstiegskonkurrenz weitgehend Federn lassen müssen. Ein Supermittwoch also für uns Clubfans!

Feiern werden wir aber erst, wenn auch der letzte Zweifel beseitigt ist.

3 Kommentare in “Ein Super-Mittwoch

  1. Eine klitzekleine Feier habe ich mir heute trotzdem erlaubt, weil:
    Der Sieg heute kam in seiner Höhe, in seiner Leichtigkeit und überhaupt doch einigermaßen unerwartet.

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