Club holt ein Mobbingopfer

Dass beim VfB Stuttgart eine eher geringe Bereitschaft besteht, fähige Spieler aufzubauen, das hat dem Club in der Vergangenheit schon sehr geholfen (Julian Schieber, Daniel Didavi). Jetzt holt der Club Timo Gebhart von der Stuttgarter Tribüne. Dass er da saß und nicht spielte, muss nicht heißen, dass er ein Schlechter ist. Selbst bei einem Verein, der mit dem Club tabellenmäßig fast auf Augenhöhe ist. Sogar VfB-Fans halten viel von der FCN-Neuverpflichtung. So schreibt Marcel Sprenger im VfB-Blog „Brustring“:

Mobbingopfer von Bruno Labbadia, der hier leider eine Saison verschenkt hat und im Sommer den Verein wohl leider verlassen wird, auch wenn er in meinen Augen der beste Fussballer im Kader ist. Verpasste wegen seiner Sprunggelenkverletzung aus der Vorsaison grosse Teile der Vorbereitung und kam bis Dezember in der Hinserie nie über Kurzeinsätze hinaus. Rutschte in den letzten beiden Hinrundenspielen in die Startaufstellung, nur musste er dort als Aussenverteidiger aushelfen und nachdem er sich nach einer guten Vorbereitung in der Winterpause am Tag vor dem Rückrundenstart verletzte, war de facto auch seine Saison beendet, denn seitdem wird er von Labbadia entweder komplett ignoriert oder maximal zum Zeitschinden eingewechselt, wenn er denn überhaupt mal auf die Bank darf. In meinen Augen DAS Paradebeispiel dafür, dass sich Labbadia leider viel zu häufig den einfachen Weg des geringen Widerstandes sucht, Herausforderungen aus dem Weg geht und jüngere Spieler tlw. komplett ignoriert.

Timo Gebhart hat übrigens ebenfalls ein Blog und beschreibt dort, wie er sich auf den Club freut und dort Vollgas geben will. Das lässt sich also alles gut an.