Mit einer Nullnummer in die Winterpause

Greuther-Weib uwo mussste meist über die letzten Niederlagen der Spielvereinigung bloggen – wahre Hiobsbotschaften. Heute war ich mal wieder dran. Und ich habe versucht, an die ganze Sache positiv heranzugehen: Beim Start in der Rückrunde (und der letzten Partie vor Weihnachten und der Winterpause) ging es nach Sandhausen. Das Kleeblatt hatte Verteidiger Marco Caligiuri im Aufgebot, er machte seine Sache mehr als gut und war von Anfang an für sein Team eine „sichere Bank“. Er verteidigte, was das Zeug hielt, und war maßgeblich daran beteiligt, dass die Sandhäuser in der ersten Halbzeit von acht Abschlüssen keinen im Tor des Fürther Keepers Sascha Burchert versenken konnten.

Gleich zu Beginn der Partie war es Pech für Fabian Reese, dass er mit einem Bombenschuss nur ans Aluminium (den Pfosten) der Sandhäuser traf. Und auch eine gute Chance von Tobias Mohr in der 44. Minute blieb ohne sichtbares Ergebnis. Sicher, die Hypothek von 11 Gegentoren in den letzten drei Spielen lag schwer auf den Kleeblättern. Sie rangierten bis heute auf dem zehnten Tabellenplatz und hatten in den vergangenen Partien mehr als geschwächelt.
Die erste Halbzeit war noch ansehbar. In der zweiten dominierten dann Hektik, Konfusion  und zerfahrene Aktionen. Auf beiden Seiten. Caligiuri verteidigte weiterhin routiniert und stark. Seine Abwehrkollegen erweckten dagegen den Eindruck von Planlosigkeit. Gut, dass die Sandhäuser keine echten ernstzunehmenden Chancen mehr hatten. Und die Fürther Offensive? Sie ist meiner Ansicht nach ohne Kreativität und Witz. Sicher, die Partie war insgesamt schnell und intensiv, manche Fouls auch ruppig und unschön. Aber ein wirkliches Konzept hinter den Spielzügen – das hatten weder das Kleeblatt noch der SV Sandhausen.
Und die Performance des Schiedsrichtergespanns war auf Augenhöhe mit der Leistung der Sportler. Da gab es Fehlentscheidungen, man hatte offenbar keine Brille auf. Auch die dreiminütige Nachspielzeit war zu kurz. Spielunterbrechungen, Lamento wegen eines gebrochenen Schuhs (Philipp Klingmann in der 78., 79. und 80. Minute), Fürths Coach Damir Buric‘ Strafversetzung auf die Tribüne (seine Miene auf dem Foto  von Sportfoto Zink spricht Bände!) – all das war für die ohnehin nicht mal 5000 Zuschauer im BWT-Stadion am Hardtwald fast schon eine Zumutung.

Fazit: Ein Punkt für die Spielvereinigung nach einem 0:0 gegen den SV Sandhausen. Jetzt kann das Kleeblatt erst mal Weihnachten und den Start ins Jahr 2019 feiern. Und am Dienstag, 29. Januar 2019,  geht’s nach der Winterpause zu Hause im Ronhof gegen den FC Ingolstadt weiter. Wir sind gespannt!!!