5:1 – das Kleeblatt ist in der Spur!

Heute Morgen hatte ich auf Facebook noch auf einen 3:2-Sieg der Spielvereinigung getippt. Ich sollte mich irren. Das Kleeblatt hat im  Wildparkstadion gegen den Karlsruher SC mit 5:1 gewonnen und eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt. Schon in der 19. Minute machte Branimir Hrgota sein nächstes Saisontor und setzte gleich mal ein Zeichen. Allerdings reagierten die Aufsteiger aus Karlsruhe in der 26. Minute mit dem Ausgleich. Ein kurzer Schreckmoment bei den Fürthern, aber ein toller Treffer von Tobias Mohr nur drei Minuten später sorgte für den 1:2-Halbzeitstand.
Das Team aus Karlsruhe versuchte dann in der zweiten Halbzeit mit Ruppigkeit seinen Frust zu kompensieren. Hans Nunoo Sarpei musste unentwegt unfaire Aktionen vom Ex-Kleeblatt Philipp Hofmann ertragen. Schiedsrichter Sören Storks schien blind zu sein und ahndete die Attacken lange Zeit nicht. Erst in der 89. Minute sah Hofmann dann endlich die Gelbe Karte.
Paul Seguin brachte in der 61. Minute einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld an die Strafraumkante,  Paul Jaeckel katapultierte sich nach oben und köpfte den Ball ins rechte Karlsruher Eck. 3:1! Und am vierten Kleeblatttreffer war Keeper Benjamin Uphoff mitschuldig: Er wollte eine Flanke von Meyerhöfer fangen, was ihm nicht gelang, Nielsen kam an den Ball und setzte sich gegen vier Karlsruher durch. Endlich ein Treffer von Harvard Nielsen, dem das wirklich zu gönnen ist. In der 78. Minute wechselte Fürths Trainer Stefan Leitl Jamie Leweling für Hrgota ein. Ein kluger Schachzug, denn Leweling bekam in der Nachspielzeit den Ball von Mohr zugespielt und traf mit einem raffinierten, sehenswerten Schuss ins Tor. Wie schon vergangene Woche erwies sich der 18-Jährige als Joker für seine Mannschaft. Entsprechend riesig seine Freude über das fünfte Kleeblatt-Tor (Foto: Sportfoto Zink) an diesem gelungenen Nachmittag.

5:1 lautet der Endstand des 17. Saisonspiels. Das Kleeblatt hat heute mit Nachdruck bewiesen, dass es spielerisch einiges auf dem Kasten hat. Und auch ohne Caligiuri, Keita-Ruel und Wittek eine kompakte Elf ist. Am kommenden Samstag, 21. Dezember, findet das letzte Spiel vor der Winterpause in Aue statt. Die Erzgebirgler liegen mit einem Punkt Vorsprung unmittelbar vor der Spielvereinigung in der Zweitliga-Tabelle. Aber so, wie das im Moment für die Spielvereinigung läuft, könnte es für weiß-grüne Kleeblattfans ein schönes Weihnachten werden!