Bilder der Nacht

Dass der gestrige Stromausfall in der Partie gegen den Karlsruher SC den Fürther Verantwortlichen ziemlich unangenehm war, kann man freilich nachvollziehen. Die Viertelstunde Dunkelheit im Ronhof lieferte dafür wirklich tolle Bilder, dank der zahlreich gezückten Handys und Mobiltelefone, deren Displays so schön in der Dunkelheit funkelten. Bilder, die im Nachhinein wohl eher in Erinnerung bleiben, als das eher unspektakuläre 1:1 gegen Karlsruhe.
Mit dem Unentschieden gegen den Tabellenvierten müssen die Fürther letztlich wohl zufrieden sein, immerhin liefen sie lange Zeit einem Rückstand hinterher und schafften es nicht, ihre zahlreichen Chancen konsequent zu nutzen. Zum Glück war am Ende Röcker zur Stelle, der die zweite Niederlage in Folge verhinderte.
Weitaus peinlicher als der kurze Blackout in der Trolli-Arena war das Verhalten einiger Fans im anderen Freitagabend-Spiel zwischen Ingolstadt und 1860 München, das ebenfalls für einige Minuten unterbrochen werden musste. Feuerzeuge und Flaschen aufs Spielfeld zu werfen, das ist wirklich unangemessen. Da genießt man doch lieber die stimmungsvollen Bilder der Nacht aus Fürth, die man sich auf der NZ-Homepage auch nochmal ansehen kann.
In Sachen Stromausfall sind die Fürther übrigens in guter Gesellschaft: Man denke etwa an das Bundesliga-Spiel zwischen Bremen und Schalke im Jahr 2004. Damals hatte ein durchtrenntes Stromkabel dafür gesorgt, dass die Partie im Weserstadion erst mit einer Stunde Verspätung angepfiffen werden konnte. Und auch beim neuen Arbeitgeber von Felix Magath, dem FC Fulham, wurde es vor ziemlich genau einem Jahr, beim Duell gegen Manchester United,  kurzzeitig mal zappenduster.

Neues von erotischen Kleeblättern!

Gott sei Dank, am Samstag geht’s wieder los. Die letzten Wochen sind mir doch verflucht lang geworden, so ganz ohne Bundesligabegegnungen der Spielvereinigung.
Der Gegner morgen um 13 Uhr heißt 1. FC Kaiserslautern. Die „Roten Teufel“ stehen aktuell auf dem dritten Tabellenplatz, haarscharf hinter dem Kleeblatt – und sind nach Ansicht vieler Profi-Trainer in der deutschen Fußballszene heiße Anwärter auf den zweiten Aufstiegsplatz in die Erste Liga. Sicherer Aufsteiger ist für meisten der aktuelle Spitzenreiter, der 1. FC Köln.

Ich will mich momentan in diese wilden Spekulationen gar nicht einmischen. Schließlich kann in 15 Spielen viel passieren, das kennen wir doch aus anderen Jahren! Da haben sich Spitzenreiter völlig vergaloppiert und landeten am Ende unter ferner liefen. Und andere haben es auf den letzten Drücker – praktisch in den letzten Minuten des 34. Spieles – noch geschafft aufzusteigen. Ich sehe das ganz relaxt. Wie sagte Sepp Herberger – älteren Semestern ist er ja als Bundestrainer noch ein Begriff: „Das nächste Spiel ist immer das schwerste.“ Recht hat er!

Witzig ist übrigens – mal wieder – das neue Plakat, mit dem die Spielvereinigung im Fürther Stadtgebiet wirbt. „Zum Glück sehen uns die meisten nur von hinten“ steht da, davor eine urige Holzbank mit ein paar abgelegten Klamotten. „Den nackten Wahnsinn gibts noch früh genug“. Prima, alle Kleeblattfans harren der Dinge, die da kommen. Morgen ist also das erste Auswärtsspiel am Betzenberg. Am nächsten Freitag, 14. Februar, empfängt das Kleeblatt um 18. 30 Uhr den Karlsruher SC in der Trolli ARENA. Und – um noch mal Sepp Herberger zu zitieren: „Fußball ist deshalb spannend, weil niemand weiß, wie das Spiel ausgeht.“ Welche Erkenntnis!

Park entfleucht zum KSC

Das Thema Jung-Bin Park ist beim Fürther Kleeblatt Geschichte: Die SpVgg hat die Ausleihe des Spielers vom VfL Wolfsburg beendet. Man hat sich auf eine vorzeitige Auflösung des Vertrages, der noch bis zum Ende der Spielzeit 2013/14 gegangen wäre, geeinigt.
Auf der Kleeblatt-Website kommentiert Präsident Helmut Hack den Wechsel so: „Um ideale Trainingsbedingungen zu haben, mussten wir unseren bestehenden Kader weiter verkleinern.“ Und der sportliche Leiter Rouven Schröder ergänzt: „Für Jung-Bin wäre es schwer geworden, bei uns Spielpraxis zu sammeln. Nach guten Gesprächen haben wir dem Spieler keine Steine in den Weg gelegt, nachdem er das Angebot von Karlsruhe erhielt.“ Auf unserem Foto, das vor zwei Wochen aufgenommen wurde, lässt sich Park noch von einem bekannten fränkischen Modehaus neu ausstaffieren.
Jung-Bin Park wird ab sofort beim Zweitligsten Karlsruher SC spielen, der im Moment auf dem vierten Tabellenplatz liegt. KSC-Sportdirektor Jens Todt hatte bereits vor dem 1:1-Unentschieden gegen den VfR Aalen einen Neuzugang angekündigt. Die Badener haben sich mit dem Vfl Wolfsburg über einen Wechsel geeinigt. Park hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016 unterschrieben.

Warten auf den neuen Kleeblatt-Stürmer

Seitdem klar ist, dass der Kleeblattstürmer Nikola Djurdjic für mehrere Monate ausfallen wird, ist die Vereinsführung der Spielvereinigung auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz. Djurdjic hatte sich im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern nach nur 16 Minuten bei einem Luftduell verletzt, am nächsten Tag wurde ein Kreuzbandriss im rechten Knie diagnostiziert.
Das Kleeblatt hat bisher alle vier Spiele der Zweitliga-Saison gewonnen. Allerdings nicht unbedingt souverän. Will heißen: Das Pech, das die Fürther in ihrer Erstliga-Saison hatten (oft gut gespielt, aber keine Tore geschossen), verkehrt sich inzwischen beinahe ins Gegenteil. Das Team zeigt manche deutliche Schwäche (nicht genug „Biss“, oft zu passiv und Fehler im direkten Zuspiel), aber immer war es möglich, den Gegner zu besiegen. Im letzten Spiel gegen den Karlsruher SC gelang es der SpVgg sogar, das Ruder noch zum 2:1-Sieg rumzureißen.
Der neue Stümer müsste sich in eine noch gar nicht so richtig zusammengewachsene Mannschaft schnell und gut integrieren. Trainer Frank Kramer sollte es gelingen, eine effektive Speerspitze aufzubauen, um Nikola Djurdjic zu ersetzen.
Mal sehen, wen uns die Verantwortlichen der Spielvereinigung heute, morgen, zumindest aber in den nächsten Tagen präsentieren werden! Ich bin mir sicher, dass ich bei meiner morgendlichen Lektüre des Sportteils der „NZ“ (Foto) bald neue Informationen erhalten werde. Und vielleicht ist ja der weiß-grüne Neuzugang am Samstag beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln schon mit dabei.

Erst geschwächelt, dann doch gesiegt!

Also: Greuther-Weiber sind auch nur Menschen. Dass ich heute beim Spitzenspiel zwischen der Spielvereinigung und dem Karlsruher SC von Anfang an ungnädig gestimmt war, das kann mal sein. Auch bei der regelmäßigen Einnahme von Kräutern (hihi!).
Von Anfang an waren die Kleeblätter in der Offensive und hatten in der ersten Halbzeit keine Torchancen. Das Spiel im Wildpark-Stadion (knapp 19 000 Zuschauer) war zwar lebendig und nicht langatmig. Aber das Fürther Team tat sich schwer gegen die schon von der Körpergröße her überlegenen Karlsruher. Dann kam das 1:0 durch Michael Vitzthum in der 39. Minute. Ein Superschuss aus 40 Metern Distanz – für Wolfgang Hesl realistisch gesehen nicht zu halten. Ich wurde richtig wütend und hatte mehr Spaß daran, in sozialen Netzwerken meinen Frust auszulassen, als mich für das Spiel zu begeistern.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit bauten die Kleeblätter keinen Druck auf, ihnen fehlten zündende Ideen, und das Tempo ließ zu wünschen übrig. Frank Kramer wechselte, aber Mudrinski – der Torschütze vom Montag – kam nicht richtig zum Zuge. Dann in der 75. Minute: Zoltan Stieber zirkelte eine Ecke von links nach innen, der Ball landete vor den Füßen von Kevin Kraus, der den Ball annahm und mit einem Schuss aus zehn Metern zum 1:1 traf. Freude beim Torschützen (Foto), Erleichterung bei den Fürther Fans, und auch meine Stimmung wurde besser. Der 15 Minuten vorher eingewechselte Dominick Drexler machte vier Minuten vor Schluss das 2:1, und das Blatt wendete sich. Das blieb auch der Endstand, und das Kleeblatt hat bewiesen, dass es sogar einen Rückstand aufholen kann. Frank Kramer hatte den Riecher, zur rechten Zeit die richtigen Spieler auf den Platz zu bringen. So schaffte die SpVgg den vierten Sieg im vierten Spiel.

Edgar Prib hat übrigens gerade auf Facebook geschrieben: „Wer auch mal dreckig gewinnen kann, der wird… Glückwunsch an Fürth“. Das nenne ich Treue!

Die SpVgg bleibt also Tabellenerster und empfängt am Samstag, 24. August, um 13 Uhr den 1. FC Köln zu Hause im Ronhof.

Kleeblatt baut seine Führung aus

Es war eine harte Woche für unser Kleeblatt – sowohl der Sieg gegen die Münchner Löwen als auch die Niederlage im DFB-Pokal gegen Dortmund haben die Spieler Kraft gekostet. Das war der Fürther Mannschaft heute deutlich anzumerken. Trotzdem will die Elf von Mike Büskens ja ihr großes Ziel, den Aufstieg, nicht aus den Augen verlieren. Und das hat sie auch nicht getan! Mit einem 3:0-Sieg konnte sie den Vorsprung in der Tabelle weiter ausbauen: Auf sechs Punkte gegen die drittplatzierten Düsseldorfer, der derzeitige Tabellenzweite Eintracht Frankfurt spielt allerdings noch am Montagabend gegen Union Berlin, bleibt aber selbst im Fall eines Sieges einen Punkt hinter der SpVgg Greuther Fürth.

Allerdings: Gegen den abstiegsgefährdeten Karlsruher SC kam die SpVgg heute in der mit 12760 Besuchern gut gefüllten Trolli Arena erst mal nicht so richtig ins Spiel. Im Gegenteil: Die Gäste waren es, die sich am Anfang angriffslustig und selbstbewusst präsentierten. Und unser sonstiger Joker Olivier Occean wurde von den Karlsruhern so dicht belagert, dass er sich kaum einmal freispielen konnte. Erst das Tor von Heinrich Schmidtgal (28.), ein souverän verwandelter direkter Freistoß, legte den Hebel um. Von diesem Moment an lief es wieder für das Kleeblatt. Schon vor dem Pausenpfiff wäre durchaus noch mehr als die 1:0-Führung drin gewesen.

Nach dem Seitenwechsel hat Sercan Sararer immer wieder für Druck sorgen können. Schade, dass ihm kein Tor gelang, verdient hätte er es. Doch das 2:0 machte statt dessen Bernd Nehrig (70.), dessen Foulelfmeter bombensicher im Kasten der Karlsruher landete. Und Christopher Nöthe konnte diesen Spieltag nach einem Doppelpass mit Sercan Sararer noch zum 3:0 abrunden (83.).

Ja, das Kleeblatt hat den nötigen Biss und bleibt weiter auf Aufstiegskurs! Es hat sich von der Niederlage im DFB-Pokal nicht beirren lassen. Genau so wollen wir Greuther-Weiber die SpVgg sehen, und so kommt sie ihrem Traumziel auch Schritt für Schritt näher.

Kleeblattfans in Prügellaune

Das muss ja nun wirklich nicht sein! Kleeblattfans sind unangenehm aufgefallen und haben sich aggressiv gezeigt. Ort des Geschehens war der Würzburger Hauptbahnhof: Mit Pfefferspray musste dort die Polizei zwischen etwa hundert Fußballfans Schlimmeres verhindern.
Etwa 200 Anhänger der Spielvereinigung waren am Sonntag – so die Angaben der Bundespolizei – nach dem Auswärtsspiel beim Karlsruher SC  in Würzburg umgestiegen. Die Situation eskalierte beinahe, als die Fürther zehn Fans eines Würzburger Fußballvereins entdeckten. Daraufhin hätten etwa 100 Fürther Fans versucht, eine Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Die meisten von ihnen seien betrunken und gewaltbereit gewesen. Mit Pfefferspray konnten die Einsatzkräfte die Fans zurückdrängen und eine größere Prügelei verhindern. Die Beamten begleiteten die Raufbolde schließlich bis nach Fürth – ohne weitere Zwischenfälle.
Auch schon beim Spiel in Karlsruhe gab es – angeblich – massive Probleme mit Fürther Fans. Unser Foto zeigt die „Polizeibewachung“ von Kleeblattfans beim Abmarsch aus dem KSC-Stadion.
Das ist alles wahrlich keine gute Werbung für die Kleeblatt-Fans. Den Ärger über ein nicht gewonnenes Spiel kann man doch wohl sinnvoller abreagieren. Außerdem ist alles vollkommen unnötig, wenn der eigene Verein gerade einen Lauf hat und Tabellenführer ist.

Mit Glück wieder an der Tabellenspitze

Mit einem blauen Auge ist die Spielvereinigung beim vermeintlich leichten Gegner Karlsruher SC an einer Niederlage vorbeigeschrammt. Sie kam nicht optimal ins Spiel, war in Zweikämpfen oftmals zerfahren und nicht konsequent, lag trotzdem lange Zeit mit einem Tor von Heinrich Schmidtgal in der 19. Minute in Führung. Aber dann sah es immer wieder so aus, als ob die Badener als heute bessere Mannschaft vom Platz gehen würden. Die 2:1-Führung des KSC in der 85. Minute schien für Fürth eine bittere Niederlage am ersten Kärwa-Wochenende zu werden. Doch Mergim Mavraj gelang es dann doch in der Nachspielzeit, das glückliche zweite Tor zum 2:2-Endstand zu schießen.
Aus meiner Sicht ein Spiel, mit dem aufgrund einiger ruppiger Zweikämpfe (siehe Foto) kein Schönheitspreis zu gewinnen war. Gut, muss man vielleicht auch nicht. Die Kleeblätter ließen sich gen Ende der Partie leider auf den unfairen Stil der Gastgeber ein. Fünf Gelbe Karten in der ersten Hälfte, in den zweiten 45 Minuten Fouls und Spielunterbrechungen, durch die der Spielfluss gehemmt wurde.
Das Kleeblatt steht mit einem Punkt Vorsprung wieder an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga. Das könnte mit einem Quäntchen Glück auch knapp zwei Wochen so bleiben – sofern Fortuna Düsseldorf morgen in Braunschweig nicht gewinnt. Nach der Länderspielpause am nächsten Wochenende trifft die SpVgg dann am 16. Oktober um 13.30 Uhr in der Trolli ARENA auf Erzgebirge Aue. Bis dahin können wir alle mal relativ entspannt die Kärwa genießen.

Kleeblatt-Fans im Kärwafieber

Was ein echter Fürther bzw. Fürtherin ist, der zählt schon seit Tagen die Stunden bis zur Kirchweih-Eröffnung. Am Samstag, 1. Oktober, ab 11.00 Uhr ist es dann so weit: OB Thomas Jung sticht vor dem Stadttheater ein Fass an – und die nächsten zehn Tage stehen dann ganz im Zeichen der berümten Michaelis-Kärwa.

Auch für Kleeblatt-Fans ist wieder was geboten: Am Mittwoch, 5. Oktober, sind die Kleeblatt-Profis und das Trainerteam für eine Autogrammstunde zu Gast auf der Kirchweih. Ab 18.30 Uhr schreibt das Team von Mike Büskens bei „Trixis Ochsenbraterei“ an der kleinen Freiheit Autogramme. Diese Aktion hat schon Tradition, in jedem Jahr ist Trixi’s Stand umlagert – darüber habe ich im Greuther-Weiber-Blog schon geschrieben. Außerdem öffnet an beiden Sonntagen während der Michaelis-Kirchweih „Franken Ticket“ am Kohlenmarkt seine Pforten. Am 2. und 9. Oktober können sich dort alle Kleeblatt-Fans zwischen 13 und 18 Uhr im Fanshop mit weiß-grünen Fanartikeln eindecken sowie auch Karten für die Heimspiele des Kleeblatts erwerben.

Die Stimmung ist in diesem Herbst aus Fürther Sicht natürlich besonders gut, führt doch die Spielvereinigung souverän die Tabelle der zweiten Bundesliga an. Dem nächsten Spiel gegen den Karlsruher SC stehen die Kleeblätter optimistisch gegenüber. Die Karlsruher liegen derzeit mit nur sieben Punkten auf dem 14. Tabellenrang, sie haben bisher sechs von neun Spielen verloren. Deshalb können die Kleeblatt-Profis cool und zuversichtlich nach Karlsruhe fahren. Wenn alles nach Plan läuft, werden sie abends dann nach gewonnenem Spiel ein bisschen auf der Kärwa feiern können.

Nachtrag. Freitag, 30.9.2011, 19.45  Uhr: Eintracht Frankfurt hat das Zweitligaspiel mit 3:1 gewonnen und liegt jetzt punktgleich – aber mit besserem Torverhältnis – vor der SpVgg auf Tabellenplatz eins. Egal, alles wird gut!

 

Fürther Keeper Grün fällt für Wochen aus

Katastrophale Nachricht für die Spielvereinigung: Torhüter Max Grün ist für die nächsten Wochen außer Gefecht gesetzt. Er hat sich beim Testspiel im Trainingslager im türkischen Belek gegen den VfB Stuttgart das Bein gebrochen.

20110108_vfb_spvgg_1702Die SpVgg Greuther Fürth hat das zweite Testspiel im Trainingslager verloren. Gegen die Schwaben unterlag das Team von Trainer Mike Büskens mit 1:3. Bis zur 58. Minute lagen die Kleeblätter schon mit 0:3 zurück. Dann ereignete sich die aus Fürther Sicht schlimmste Szene: Einen langen Ball auf der linken Seite versuchte der Stuttgarter Abwehrspieler Cristian Molinaro zu erreichen, genau an der Strafraum-Grenze prallte er heftig mit Torwart Max Grün zusammen (auf dem Foto ist diese Szene genau zu sehen!). Daraufhin musste der 24-Jährige lange auf und neben dem Platz am Schienbein behandelt werden. Das einzige Tor der SpVgg fiel übrigens in der 83. Minute: Felix Klaus bediente von der rechten Seite den eingewechselten Sercan Sararer, der den Ball mühelos zum 1:3 im Tor des VfB versenkte.

Nach der Röntgenuntersuchung im Krankenhaus von Belek stellte sich dann die Verletzung von Max Grün als glatter Schienbein-Bruch heraus. Egal, wie schnell die Verletzung verheilt, der Fürther Keeper wird auf jeden Fall für mehrere Wochen, vielleicht sogar die gesamte Saison ausfallen. Ein Fiasko für das Team. Ersatzmann Jasmin Fejzic wird sich vermutlich schwer tun, die Lücke, die Grün hinterlässt, auszufüllen. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2011.
Das wird  für die gesamte Mannschaft ein harter Einstieg in die Saison nach der Winterpause. Das erste Spiel findet am 14. Januar auswärts gegen den Karlsruher SC statt.