Ein Hauch von Paris St. Germain beim Kleeblatt

Dieser von der Corona-Pandemie sehr eingeschränkte Fußballsommer schreitet fort. Als Fußballfan kann man Spiele leider nur im Fernsehen verfolgen. So hat z. B. die Champions League sehr gedrängte Termine. Gestern besiegte Bayern München nun auch noch Olympique Lyon mit 3:0 und steht im Finale gegen Paris St. Germain. Das Spiel findet kommenden Sonntag ab 21.00 Uhr in Lissabon statt. Es wird übrigens – da ein deutscher Klub im Endspiel steht – live im ZDF übertragen.

Bei der Spielvereinigung tut sich auch ein bisschen was: Sie hat drei Testspiele absolviert. Gestern musste das Kleeblatt seine erste Niederlage verbuchen: Der Hallesche FC gewann mit 1:0. Die vorherigen Begegnungen gegen die SpVgg Unterhaching (3:0) und Wehen Wiesbaden (2:2) waren schon mal eine Einstimmung auf die neue Spielzeit. Die startet am Sonntag, 20. September, um 13.30 Uhr  mit dem Heimspiel im Ronhof gegen den VfL Osnabrück. Schon am 11. oder 12. September findet die erste Runde im DFB-Pokal gegen eine Mannschaft aus Westfalen statt.

Seit gestern gehört nun auch Abdourahmane Barry (Foto: Sportfoto Zink) zum Fürther Kader. Er ist (nach Anton Stach und Dickson Abiama) der dritte Neuzugang dieser Saison und hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Barry wird die Fürther Defensive verstärken – das ist dringend notwendig, da Abwehrspieler Marco Caligiuri ja leider aufhören musste. Der 20-jährige Franzose Abdourahmane Barry wurde in der Jugend bei Paris St. Germain (siehe oben!) ausgebildet, ehe er zum FC Liefering nach Österreich wechselte. „Abdourahmane ist ein dynamischer Spieler, der auch die nötige Robustheit für die 2. Liga mitbringt. Er besitzt viel Potential und könnte mit seinen Eigenschaften auch auf der rechten Abwehrseite aushelfen. Seine Hauptposition ist aber das Abwehrzentrum“, so Trainer Stefan Leitl auf der Vereins-Website.
Die neue sportliche Verbindung zwischen der Spielvereinigung und Paris St. Germain ist für uns noch ein weiterer Grund, am Sonntag beim Champions-League-Finale dem französischen Meister die Daumen zu drücken. Etwas abgewandelt: Allez les Bleus!

Zwischenmeldungen vom Kleeblatt

Seit Ende der Saison 2019/20 hat sich bei der Spielvereinigung einiges getan. Gestern wurde die 1. Pokalrunde im DFB Pokal ausgelost. Da aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie von 64 erst 41 Erstrundenteilnehmer feststanden und im Lostopf waren, sind die Gegner bei vielen Begegnungen in der ersten Pokalrunde noch nicht fix  – so auch der des Kleeblatts. Eines ist sicher: Die SpVgg fährt zum zweiten Vertreter des Westfälischen Fußballverbandes. Dieser wird erst in den kommenden Wochen final unter den Teilnehmern des Westfälischen Fußballverbandes ermittelt. „Wir warten gespannt auf unseren endgültigen Gegner, freuen uns aber schon auf den Pokalwettbewerb. Unabhängig auf wen wir treffen werden, wollen wir natürlich die nächste Runde erreichen“, so Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi auf der Vereins-Website. Das erste Pokalwochenende findet übrigens vom 11. bis 14. September statt.

Beruhigend ist, dass Hofmann Personal Hauptsponsor der SpVgg bleibt, die Vertragsverlängerung ist seit letzter Woche klar. Und dass das Kleeblatt ab der Spielzeit 2020/21 wieder im Puma-Dress auflaufen wird, freut mich besonders. Damit kooperieren Puma und Fürth schon zum 25. Mal. Bei der Präsentation der neuen Heim-, Auswärts- und Pokaltrikots standen allerdings einige Kleeblattfans dem Auswärtstrikot (Havard Nielsen bei der Vorstellung, Foto: Sportfoto Zink) mit verhaltener Begeisterung gegenüber. Das Muster auf der Brust soll – so die Verantwortlichen – „an ein Kaleidoskop erinnern“. In den Sozialen Netzwerken scheiden sich die Geister, da ist von „Wald und Wiese“ die Rede und von einem „riesigen Durcheinander“. Aber – und darin sind sich dann viele einig: „Die Geschmäcker sind eben verschieden“.

Seit  1. Juli 2020 ist Daniel Keita-Ruels Vertrag ausgelaufen. Und Maxi Wittek hat in die Niederlande gewechselt. Wer in den nächsten Wochen und Monaten neu zum Kleeblatt kommen wird, darauf sind alle neugierig. Das Team benötigt einen starken Sturm. Und auch in der Defensive muss vor allem ein adäquater Ersatz für Kapitän Marco Caligiuri gefunden werden, der seine Karriere beendet hat (nachdem die Spielvereinigung seinen Vertrag nicht verlängerte).

Kompliment an die Fans: Der Dauerkartenverkauf der Spielvereinigung läuft super. Obwohl niemand weiß, ob oder wie die neue Saison mit Zuschauern im Stadion starten wird, haben sich viele hinter ihren Verein gestellt und eine Dauerkarte gekauft.

Es bleibt also spannend. Wir bloggen, wenn sich etwas tut.