Lieber Club: Das schafft Ihr doch alleine !!!

Eine letzte Begegnung in dieser ungewöhnlichen Spielzeit 2019/20 steht uns noch bevor: Am kommenden Sonntag, 28. Juni, spielen alle Mannschaften der Zweiten Liga zeitgleich um 15.30 Uhr, um einen Wettbewerbsvorteil zu vermeiden. Das Kleeblatt hat sich vergangene Woche vom VfL Bochum nach einem spannenden Spiel mit einer guten Leistung 2:2 getrennt. Immerhin ein Punkt, der wichtig sein kann beim letztendlichen Verteilen der Fernsehgelder. Für den 1. FC Nürnberg war die Partie gegen den Bundesliga-Absteiger und -Wiederaufsteiger VfB Stuttgart ein Fiasko: Nach dem 6:0-Sieg in der Woche davor (gegen Wehen Wiesbaden) mussten sich die Cluberer zu Hause mit 0:6 geschlagen geben. weiter lesen

Kölner Wiederaufstiegsparty im Ronhof

Es hätte so ein schönes Fußball-Fest werden können: Trotz des unwirtlichen Wetters herrschte gute Laune im Ronhof vor dem Spiel gegen den Spitzenreiter der Zweiten Bundesliga, den 1. FC Köln. Was auch daran lag, dass die Gäste aus der Domstadt in Scharen angereist waren und schon vor der Partie Karnevalsstimmung verbreiteten. Für die meisten von ihnen stand von vornherein fest: Ihr „Effzeh“ würde am Ende des Abends als Wiederaufsteiger in Liga Nummer eins nach Hause fahren. Da dem Favoriten dafür aber auch ein Unentschieden gereicht hätte, konnte man sich als Kleeblattfan  zumindest Hoffnungen auf ein Remis machen, das der Spielvereinigung schließlich den Verbleib in der Zweiten Liga gesichert hätte. Und wer weiß – manchmal hat ja auch der Underdog Chancen auf einen Sieg, wenn es gut läuft.

Doch das tat es von der ersten Spielminute an nicht. Stefan Leitl konnte eigentlich nur eine zweite Garnitur gegen die Rheinländer aufbieten. Das Kleeblatt ohne Maxi Wittek, ohne die gesperrten Fabian Reese und Daniel Keita-Ruel – das verhieß nichts Gutes. Und so kam es, wie es kommen musste: Schon in der 8. Spielminute geriet Fürth durch einen Treffer von Jhon Cordoba (Foto: Sportfoto Zink) in Rückstand. Eine unglückliche Aktion von Daniel Steininger bescherte den Gästen das 2:0 (20.), und Cordoba gelang per Kopfball noch kurz vor dem Pausenpfiff das 3:0 (41.). Da war die Sache eigentlich schon gegessen.

Der Spielvereinigung gelang praktisch nichts an diesem Abend, die 12.500 Zuschauer – von denen ein Großteil aus Köln-Fans bestand – konnten von Beginn an verfolgen, wie eine Spitzenmannschaft der Zweiten Liga ein ersatzgeschwächtes Team nach allen Regeln der Kunst vorführt. Der Fürther Keeper Sascha Burchert verhinderte letztlich, dass es nach einem dritten Treffer von Cordoba (65.) beim 4:0 für Köln blieb und dessen Triumph nicht noch höher ausfiel.

Während von den Rängen Kölner Karnevalslieder zu hören waren und „Nie mehr Zweite Liga, nie mehr, nie mehr“ erklang, musste sich das Kleeblatt nach dem schwächsten Auftritt seit Wochen am Ende Pfiffe von den eigenen Fans gefallen lassen. Und: Es muss weiter zittern – das Gespenst eines drohenden Abstiegs geht noch immer um. Deshalb braucht es beim Auswärtsspiel am kommenden Sonntag um 15.30 Uhr gegen Erzgebirge Aue unbedingt einen Sieg!

Derbyheld Narey wird zum Torjäger beim HSV

Khaled Narey gehört zu den Fußballspielern, die ich während seiner Zeit bei der Spielvereinigung immer geschätzt habe. Er hat sich engagiert, ist gelaufen und gelaufen, er war sich (fast) nie zu schade, jedem möglichen Ball hinterher zu jagen. Der im rheinland-pfälzischen Neuwied geborene Rechtsaußen mit togolesischer Abstammung war vom 1. Juli 2016 bis zum 1. Juli 2018 beim Kleeblatt.
Zur aktuellen Spielzeit wechselte er von der SpVgg weiter lesen

Laxe Spielvereinigung steht am Abgrund!

964 Blogbeiträge haben wir Greuther-Weiber seit Juli 2009 geschrieben. Wir haben alle Höhen und Tiefen der Spielvereinigung begleitet. Haben uns über den Aufstieg in die Bundesliga 2012 gefreut, den Abstieg ein Jahr später mit einem weinenden Auge kommentiert. Und uns viel „rund ums Kleeblatt“ einfallen lassen. Und immer schlug unser Herz weiß-grün. Auch wenn wir oft so empfunden haben wie auf dem Plakat oben zu lesen ist.

Aber jetzt – wenige Tage vor Ende der Saison 2017/18 – sind wir zum ersten Mal ernsthaft enttäuscht und gefrustet. Am kommenden Sonntag muss die SpVgg beim letzten Auswärtsspiel gegen den 1. SC Heidenheim unbedingt gewinnen und drei Punkte einfahren, um überhaupt noch eine Chance zu haben, in der Zweiten Liga zu bleiben. Bei einem Fürther Unentschieden und der Niederlage von Eintracht Braunschweig könnte sich das Kleeblatt auf den Relegationsplatz retten (das wäre für den Verein auch nicht leicht, denn der Gegner Karlsruher SC war schon immer eine harte Nuss). Diese Option bestünde auch auch bei einigen anderen Ergebnissen – wir gehen jetzt nichts ins Detail. Auf jeden Fall kann sich das Kleeblatt aus eigener Kraft nur mit einem Sieg vor dem Abstieg in die Dritte Liga retten.

Was uns in dieser Spielzeit und in der jetztigen Situation einfach nervt, ist die offensichtliche Laxheit und das mangelnde Identifikationsgefühl einiger Spieler, denen der Abstieg in die Dritte Liga offenbar am A… vorbei geht. Sie werden mit Sicherheit wenige Stunden nach dem Abstieg am Sonntag  ihre Berater kontaktieren und sondieren, welche anderen Vereine an ihnen interessiert sind. Wirklich engagiert scheinen einem Außenstehenden im Moment eigentlich nur Sascha Burchert, Maximilian Wittek und Marco Caligiuri.

Und auch die frohe Botschaft, die der Verein jetzt publiziert – dass wichtige Sponsoren wie Thomas Sommer und Martin Bauer der Spielvereinigung beim Abstieg die Treue halten und ihre Finanzspritzen nicht kündigen würden -, zeigt überdeutlich:  Selbst die Vereinsspitze glaubt wohl nicht mehr daran, dass das Kleeblatt zweitklassig bleibt.

Also, liebe Spieler, reißt Euch doch bitte am Sonntag in Heidenheim endlich mal am Riemen, wachst über Eure Möglichkeiten hinaus und siegt! Denn ein drittklassiges Kleeblatt ist für Fürth wahrlich kein Aushängeschild!

Kommt jetzt endlich in die Gänge, Jungs!

Über das sportliche Schicksal des Kleeblatts aus 400 Kilometern Entfernung – aus einem schneereichen Winterurlaub in der Steiermark – nachzudenken, das ist sozusagen Masochismus pur. Letzte Woche hat die Spielvereinigung ihr 21. Zweitligaspiel in dieser Saison mit 0:3 in Ingolstadt verloren. Sie liegt nach wie vor auf dem vorletzten Tabellenrang und hat 20 Punkte auf dem Konto.
Und jetzt wird es allmählich brisant: Gestern gewann der 1. FC Kaiserslautern, der am Tabellenende der Zweiten Liga rangiert, zu Hause mit 3:1 gegen den Shootingstar Holstein Kiel. Im zweiten Spiel unter Trainer Michael Frontzeck fuhr der FCK den zweiten Sieg ein. So flammen die Hoffnungen auf einen Klassenerhalt beim FCK wieder auf. Da beweist es sich mal wieder, was ein Trainerwechsel vor allem für die Psyche eines Vereins ausmachen kann.
Gott sei Dank – zumindest aus Kleeblattsicht – hat der SV Darmstadt 98 gestern die Partie gegen den VfL Bochum mit 1:2 verloren. So sind nach wie vor nur zwei Punkte mehr als bei der SpVgg auf dem Konto des Bundesliga-Absteigers. Aber nicht zu früh gefreut: Nachdem das Spiel am 19. Spieltag zwischen dem FC Kaiserslautern und Darmstadt abgebrochen wurde, wird es am 21. Februar wiederholt. Ausgerechnet diese beiden Vereine – das  könnte für die Spielvereinigung fatal sein.

Morgen um 13.30 Uhr empfängt das Kleeblatt Dynamo Dresden im Ronhof. Die Kulisse wird gut, mindestens 10.000 Zuschauer werden erwartet. Am 5. Spieltag fand das Auswärtsspiel in Dresden statt, bei dem sich die Teams 1:1 unentschieden trennten. Mit aktuell 26 Punkten steht das Team aus Sachsen auf Tabellenplatz zwölf. Das morgige Spiel ist das zwölfte Aufeinandertreffen beider Vereine. Bei bisher fünf ausgetragenen Partien in Fürth siegte die SpVgg vier Mal und verlor nur ein einziges Spiel gegen die Mannschaft aus Sachsen.
Also: Das Kleeblatt muss jetzt ENDLICH in die Gänge kommen. Wittek, Gugganig, Sontheimer, Narey (Foto: Sportfoto Zink), Maloca, Green, Dursun und so weiter: Da hilft kein Katzenjammer wegen verpasster Chancen oder ungerechter Schiedsrichter-Entscheidungen. Da muss die Mannschaft endlich mal aus eigener Kraft Punkte machen und alles mobilisieren, was in ihr steckt. Sonst, Jungs, könnte das Abstiegsgespenst zuschlagen und es für den weiß-grünen Sympathieträger im deutschen Fußball bald zappenduster werden!

TV-Wahrsagerin sieht „Veränderung beim Kleeblatt“

Meine langjährige Freundin – die vor fast zwei Jahren von Erlangen nach Fürth gezogen ist und sich hier wunderbar eingelebt hat – interessiert sich inzwischen auch für das sportliche Wohl und Wehe des Kleeblatts. „Sieh‘ Dir mal die Sendung mit der Wahrsagerin im Franken Fernsehen an“, mailte sie mir, „was die für die Spielvereinigung für 2018 vorhersagt“. Ich mache mich also schlau und bekomme dort Interessantes und Aufschlussreiches zu sehen.

Helga Meiner verwendet (nach eigenen Angaben) für ihre Vorhersagen Pendel und Karten, besonders effektiv sei das „Zigeuner Tarot“. Auf die Frage aus dem Off, wie ihre Prognose für bzw. gegen einen möglichen Abstieg der Spielvereinigung Greuther Fürth lautet, kommt Folgendes: Frau Helga meint, dass Greuther Fürth „Unterstützung bekommen wird, die man sich wünschen kann…Aber es sieht so aus, als ob sie weiterhin Probleme haben werden“. Helga Meiner sieht da „eine Veränderung“, „möglicherweise kommen auch andere Personen dazu oder gehen weg“. Frau Helgas Fazit „Sie werden sich sehr schwer tun!“
Ob man etwas auf die kryptischen Prophezeiungen der FF-Wahrsagerin gibt, bleibt jedem einzelnen überlassen. Manche glauben ja an Wahrsagerinnen, Kartenleser und Horoskope. Kleeblattfans sind in diesem Fall aber vermutlich eher skeptisch, denn Helga Meiners Pendel verrät für den 1. FC Nürnberg, dass „Verein und Fans 2018 endlich den langersehnten Aufstieg des Clubs in die Erste Liga feiern“.

Naja, mal sehen, was uns das Fußballjahr 2018 bringt. Wir Greuther-Weiber und unsere Freundin sind ja nicht generell gegen Orakel. Wir schwören allerdings in erster Linie auf die Eingebungen und Prognosen des Tierorakels Daisy.

Hier ist der gesamte Videoclip des Franken Fernsehens mit der Wahrsagerin Helga Meiner.

Weilandts Wechsel klappt nicht

Training SpVgg Greuther FürthGestern schien der Wechsel von Tom Weilandt zum TSV 1860 München schon perfekt zu sein. Doch am Abend ist der Transfer geplatzt. Beim obligatorischen Medizincheck stellten die Ärzte des Münchner Zweitliga-Vereins bei dem 23-Jährigen Mittelfeldspieler einen Muskelbündelriss im Oberschenkel fest. Die Verletzung hat er sich bei einem Testspiel in der Vorbereitung der Spielvereinigung zugezogen. Das heißt im Klartext: Weilandt muss mindestens sechs Wochen pausieren. Und das ist zu lange für die Löwen, die sofortige Verstärkung für ihre Offensive suchen.

Für die Sechziger, die nach dem Weggang von Korbinian Vollmann und Marius Wolf schnellen Ersatz für die Außenbahn suchen, ist der Wechsel damit vom Tisch. Sie liegen aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz und fürchten einen blamablen Abstieg. Eigentlich war Tom Weilandt der Wunschkandidat des Münchner Vereins, vor allem Sportchef Oliver Kreuzer war schon seit mehreren Jahren an ihm interessiert. Doch Trainer Benno Möhlmann betonte in den vergangenen Wochen, dass für die Münchner nur eine sofortige Verstärkung Sinn macht, um im Abstiegskampf zu gewinnen. Weilandt aber kann mit seiner Verletzung vermutlich erst Ende März wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und würde somit in mehreren für den Zweitligisten wichtigen Saisonspielen fehlen. Jetzt bleibt den Löwen nur noch Zeit bis Montagabend, um auf dem Transfermarkt fündig zu werden.

Benno Möhlmann sucht einen neuen Job

FSV Frankfurt - SpVgg Greuther FürthIn der Zweiten Liga hängt so viel vom allerletzten Spieltag am kommenden Sonntag ab wie noch nie. Vom Tabellenplatz 13 – wo sich die Spielvereinigung gerade befindet – bis zu Rang 17 ist noch alles drin. Nur der Tabellenletzte, der VfR Aalen, ist als Absteiger in die Dritte Liga schon klar.

Wohl eine Kurzschlussreaktion ist jetzt vom FSV Frankfurt zu vermelden. Dort hat man nach einer mehrstündigen Krisensitzung am Sonntagabend den Trainer Benno Möhlmann entlassen. Von langer Hand vorbereitet oder eine Ad-Hoc-Entscheidung des Vereins? Wer weiß? Ausschlaggebend war sicher die gestrige 1:3-Niederlage gegen Union Berlin. Nachfolger von Möhlmann wird übrigens der frühere FSV-Coach Tomas Oral, der bereits heute das erste Training leitet.

Wer erinnert sich nicht daran: Benno Möhlmann war von 1997 bis 2000 Trainer beim Fürther Kleeblatt. Und übernahm zu Beginn der Saison 2008/09 erneut das Traineramt, wo er Nachfolger von Bruno Labbadia wurde, der ihn erst ein Jahr zuvor selbst beerbt hatte. Nach einem fünften Rang in der Saison 2008/09 folgte ein Absturz der Fürther auf Rang 15 zur Winterpause, so dass sich der Verein und Möhlmann am 20. Dezember 2009 auf eine Auflösung des Vertrags verständigten. Sein Nachfolger wurde Mike Büskens. (Auf unserem Foto vom April 2015 begrüßen sich die beiden vor dem Spiel in Frankfurt).

Sicher, der 60-jährige Coach Möhlmann hatte in Frankfurt zuletzt massive Probleme, seine seit elf Spielen sieglose Mannschaft zu motivieren. Wäre es nicht klug gewesen, Möhlmann schon vor Wochen, also noch rechtzeitig auszutauschen? Vor allem deshalb, weil es sich ja angedeutet hatte, dass Möhlmann nach dem Saisonende ohnehin das Handtuch werfen wollte. Spätestens nach dem desolaten Auftritt gegen 1860 München (0:1) am 32. Spieltag wäre ein Machtwort des FSV-Präsidiums angesagt gewesen.
Nun könnte es zu spät sein. Am letzten Spieltag droht Frankfurt bei einer Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf sogar das Abrutschen auf einen direkten Abstiegsplatz.
Wir Greuther-Weiber wünschen Benno Möhlmann auf jeden viel Erfolg beim Finden eines neuen Jobs. Das Trainerkarussell in der Ersten und Zweiten Liga dreht sich ja permanent!

„Jetzt zählt jeder!“

jetzt_zaehlt_jeder_greutherweiberVier Spiele wird das Kleeblatt noch bestreiten. Dann ist es klar, ob der Verein in der nächsten Saison zweitklassig bleibt oder in die Dritte Liga absteigen muss. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga vor drei Jahren wäre das ein Albtraum für alle Fans.
Dass eine Gruppe mehr schafft als ein Einzelner, ist ja hinlänglich bekannt. Diese Rückendeckung erfährt auch die SpVgg jetzt im Kampf um den Klassenerhalt. Aus allen Bereichen – von Kindern, Fußballfans, über Fürther Bürger bis hin zur lokalen Prominenz –  bekommt der Verein jetzt emotionale und euphorische Unterstützungsbekundungen. Denn die Spielvereinigung ist für viele Menschen viel mehr als nur ein Verein. Das Kleeblatt machte die Stadt auch über bayerische Grenzen hinaus bekannt. Sogar Nicht-Bayern drücken der SpVgg die Daumen, dass sie nicht absteigt. In den nächsten Wochen zählt jedes Spiel, jeder Punkt und jede Unterstützung. So lautet der Slogan für die letzten Spiele: „Es geht uns alle an! Gemeinsam für Fürth!“

Auf der Website der Spielvereinigung hat man seit einigen Tagen die Möglichkeit, sich unter dem Motto „Jetzt zählt jeder!“ mit dem Verein solidarisch zu erklären. Man kann sich dort mit seinem Namen und Wohnort eintragen und damit ein Zeichen für das Kleeblatt setzen. Denn wie heißt es dort so treffend: „In der jetzigen Situation geht es nicht mehr um Fehlersuche oder Schuldzuweisungen. Jetzt müssen wir alle zusammenstehen. Macht mit und zeigt, dass unsere Herzen für unseren Verein schlagen.“
Gesagt – getan. Natürlich haben wir uns auch eingetragen. Deshalb findet man dort ab sofort unter der Unterstützernummer 1535 die „Greuther-Weiber, Fürth“. Wir hoffen, dass es uns noch viele Kleeblattanhänger nachmachen.
Und hier ist der Link, um sich auf der Website einzutragen.

Profitiert das Kleeblatt von Aalens Punkteabzug?

Sollte die Spielvereinigung davon profitieren, dass durch einen formalen Akt einem Konkurrenten in Sachen Abstieg zwei Punkte abgezogen werden? VfR Aalen - SpVgg Greuther Fürth– Die Fakten dazu: Wegen wiederholten Verstoßes gegen eine Lizenzierungsauflage im Bereich der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sollen dem aktuellen 16. in der Zweiten Liga – dem VfR Aalen – möglicherweise zwei Punkte abgezogen werden. Die Sanktionen hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) entschieden. Wie die DFL mitteilte, habe der VfR Aalen „in zwei aufeinander folgenden Kalenderjahren sein negatives Eigenkapital verschlechtert“.
Allerdings wird der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist gegen diese Entscheidung voraussichtlich Rechtsmittel einlegen. Der Verein hat die Möglichkeit, gegen die Entscheidung innerhalb von fünf Tagen Beschwerde bei der DFL einzulegen. Darüber wird in den Vereinsgremien abgestimmt. „Wir sind davon überzeugt, auch trotz dieses Punktabzuges den Klassenerhalt in der Zweiten Bundesliga zu realisieren“, so das geschäftsführende Präsidiumsmitglied Carl Ferdinand Meidert. Trainer Stephan Ruthenbeck hat bei der schlechten Nachricht vermutlich ähnlich sauer reagiert wie auf unserem Foto, das bei der letzten direkten Begegnung zwischen dem Kleeblatt und Aalen Anfang März entstand. Das Spiel ging unentschieden 1:1 aus.

Nach dem Abzug der zwei Punkte wären die Aalener, die letztes Wochenende 1:1 gegen den TSV 1860 München spielten, nun mit mickrigen 22 Zählern punktgleich mit dem Tabellenletzten FC St. Pauli und dem Vorletzten FC Erzgebirge Aue. Nur die bessere Tordifferenz hielte Aalen auf Platz 16. Der Abstand auf Platz 15, den derzeit die Münchner „Löwen“ innehaben, würde dann vier Punkte betragen.

Die SpVgg hat als 14. der Zweitliga-Tabelle mit 29 Zählern derzeit sieben Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz. Wenn sich am Ende der Saison 2014/15 die Münchner und die Fürther in der Zweiten Liga halten sollten und der VfR Aalen nur aufgrund des Punkteabzugs absteigen oder in die Relegation müsste, dann hätte das einen  ausgesprochen schalen Beigeschmack.