Entwarnung an der Westküste

Erst Japan, dann Hawaii und dann rollte die gewaltige Welle Richtung amerikanischer Westküste. Mit Stunden Vorlauf bereitete man sich in den Küstenregionen von Oregon bis Kalifornien auf die Wasserflut vor. Der Great Highway in San Francisco, direkt am Strand gelegen, wurde vorsichtshalber gesperrt. Die Polizei arbeitete in der Nacht mit Obdachlosenorganisationen zusammen, um die „Homeless“ in der Gegend dazu aufzufordern, ihre Camps am Rande des Golden Gate Parks zu verlassen. Entlang der Küstenregionen von Central Kalifornien bis hoch nach Oregon wurden die Menschen dazu aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen.

Die Welle kam, doch zum Glück genau zu der Zeit, als Ebbe am Golden Gate war. Keine größeren Schäden wurden bislang gemeldet.

UPDATE: Aus Crescent City in Nordkalifornien kommt die Meldung, dass rund 35 Boote und einige Landungsstege zerstört wurden. In Santa Cruz, einem beliebten Surfgebiet, waren Surfer sogar trotz Warnungen im Wasser als die Welle kam, um den Tsunami zu reiten. Auch im Hafen von Santa Cruz wurden einige Boote zerstört.

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